Innungs­ver­samm­lung der Metall­hand­wer­ke: Vor­stand ein­stim­mig bestätigt

Sur­wold – Die Innungs­ver­samm­lung der Metall­hand­wer­ke Aschen­dorf-Hümm­ling fand am 13. April 2026 im Gast­hof Ruhe in Sur­wold statt. Zahl­rei­che Mit­glie­der aus den Berei­chen Metall­bau, Fein­werk­me­cha­nik sowie Land- und Bau­ma­schi­nen­tech­nik kamen zusam­men, um auf das ver­gan­ge­ne Jahr zurück­zu­bli­cken und Ent­wick­lun­gen in der Bran­che zu diskutieren.

Im Mit­tel­punkt der Ver­samm­lung stan­den die tur­nus­ge­mä­ßen Vor­stands­wah­len. Die Mit­glie­der spra­chen dem bis­he­ri­gen Vor­stand erneut ein­stim­mig ihr Ver­trau­en aus:

Ober­meis­ter bleibt Hei­ner Stag­gen­borg aus Werl­te. Zum stell­ver­tre­ten­den Ober­meis­ter wur­de Mar­tin Jan­sen aus Rast­dorf gewählt. Das Amt des Lehr­lings­warts über­nimmt wei­ter­hin Micha­el Reh­nen aus Neu­sus­trum. Als Bei­sit­zer gehö­ren Tho­mas Kor­te aus Werl­te und Hei­ko Witt­rock aus Rhe­de dem Vor­stand an. Zusätz­lich wur­de Andre­as Water­mann aus Fre­sen­burg als bera­ten­des Mit­glied in den Vor­stand gewählt.

In sei­nem Jah­res­be­richt ging Ober­meis­ter Hei­ner Stag­gen­borg auf die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen der Bran­che ein: „Die Her­aus­for­de­run­gen sind nicht weni­ger gewor­den – im Gegen­teil. Vie­le Ent­wick­lun­gen haben sich zuge­spitzt.“ Beson­ders der Fach­kräf­te­man­gel stel­le die Betrie­be wei­ter­hin vor gro­ße Pro­ble­me. Offe­ne Stel­len blie­ben häu­fig lan­ge unbe­setzt, wäh­rend gleich­zei­tig die Anfor­de­run­gen an die Beru­fe ste­tig stei­gen. Daher, so Stag­gen­borg, müs­se die Nach­wuchs­ar­beit wei­ter inten­si­viert wer­den: „Wir müs­sen noch stär­ker in Aus­bil­dung inves­tie­ren, jun­ge Men­schen früh­zei­tig errei­chen und für unser Hand­werk begeistern.“

Ein wei­te­res zen­tra­les The­ma sei­en die hohen und schwan­ken­den Mate­ri­al- und Ener­gie­kos­ten. Die­se erschwer­ten die Pla­nung in den Betrie­ben erheb­lich und führ­ten zu Unsi­cher­hei­ten bei Inves­ti­tio­nen. Gleich­zei­tig beton­te der Ober­meis­ter aber auch die Chan­cen: „Wir dür­fen bei all dem nicht nur die Risi­ken sehen. Es gibt wei­ter Chan­cen – und die lie­gen nach wie vor in unse­rer eige­nen Stär­ke.“ Ins­be­son­de­re Digi­ta­li­sie­rung, Spe­zia­li­sie­rung und nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten böten den Betrie­ben gute Per­spek­ti­ven für die Zukunft.

Im Rah­men der Ver­samm­lung wur­den zudem Innungs­mit­glie­der für ihre lang­jäh­ri­ge Tätig­keit im Hand­werk geehrt. Für sein 25-jäh­ri­ges Jubi­lä­um als Inge­nieur wur­de Karl-Heinz Steen­ken aus Papen­burg (Land- und Bau­ma­schi­nen­me­cha­tro­ni­ker) aus­ge­zeich­net. Bereits auf 40 Jah­re als Indus­trie­meis­ter kann Hans Wal­ter Born­mann aus Papen­burg (Metall­bau) zurückblicken.

Zum Schluss dank­te der Ober­meis­ter allen Vor­stands­mit­glie­dern, den Mit­glie­dern des Prü­fungs­aus­schus­ses sowie den Innungs­be­trie­ben für ihr Enga­ge­ment und die Zusammenarbeit.

Bild­un­ter­schrift:
Vor­stand und Jubi­la­re der Innung der Metall­hand­wer­ke (von links): Karl-Heinz Stee­ken, Hans Wal­ter Born­mann, Ober­meis­ter Hei­ner Stag­gen­borg, Lehr­lings­wart Micha­el Reh­nen und Bei­sit­zer Tho­mas Kor­te. Auf dem Foto feh­len Mar­tin Jan­sen, Hei­ko Witt­rock und Andre­as Watermann.