Bau-Innung bringt Anlie­gen der Mit­glieds­be­trie­be beim Bau­gip­fel in Papen­burg ein

Papen­burg. Im Rat­haus Papen­burg kamen kürz­lich Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus Bau­wirt­schaft, Hand­werk, Kom­mu­nen und Poli­tik zu einem Bau­gip­fel zusam­men, um über Wege zu Ver­bes­se­run­gen auf dem Woh­nungs- und Immo­bi­li­en­markt zu diskutieren.

Die ört­li­che SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk hat­te dazu Hen­drik Boll­mann, Spre­cher der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on für Woh­nen, Stadt­ent­wick­lung, Bau­we­sen und Kom­mu­nen, ein­ge­la­den. An dem Aus­tausch betei­lig­te sich auch die Papen­bur­ger Bür­ger­meis­te­rin Vanes­sa Gattung.

Für die Bau­ge­werks-Innung des nörd­li­chen Ems­lan­des nah­men Ober­meis­ter Ger­rit Ter­fehr und Geschäfts­füh­rer Pas­cal Albers an dem Aus­tausch teil. Dabei nutz­ten sie die Gele­gen­heit, die Anlie­gen und Her­aus­for­de­run­gen der Mit­glieds­be­trie­be direkt vorzutragen.

Im Mit­tel­punkt der Dis­kus­si­on stan­den die Aus­wir­kun­gen stei­gen­der Bau­kos­ten, hoher gesetz­li­cher und tech­ni­scher Anfor­de­run­gen, unsi­che­rer För­der­be­din­gun­gen sowie lang­wie­ri­ger Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren. Die­se Fak­to­ren erschwe­ren die Umset­zung von Bau­vor­ha­ben und wir­ken sich auf die Schaf­fung von drin­gend benö­tig­tem Wohn­raum aus.

„Die Her­aus­for­de­run­gen für die Bau­bran­che sind enorm. Wenn wir wei­ter­hin bezahl­ba­ren Wohn­raum schaf­fen und die wirt­schaft­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit unse­rer Betrie­be sichern wol­len, muss jetzt gehan­delt wer­den“, beton­te Ober­meis­ter Ger­rit Ter­fehr nach­drück­lich. Als Bun­des­vor­sit­zen­der der Ver­ei­ni­gung Jun­ger Bau­un­ter­neh­mer kennt er die Situa­ti­on der Bran­che nicht nur aus regio­na­ler, son­dern auch aus bun­des­wei­ter Perspektive.

Für die Bau­ge­werks-Innung ist klar: Wenn Bau­en wie­der ein­fa­cher, schnel­ler und wirt­schaft­li­cher wer­den soll, braucht es jetzt ver­läss­li­che poli­ti­sche Rah­men­be­din­gun­gen, pra­xis­ge­rech­te Vor­ga­ben und eine deut­li­che Beschleu­ni­gung von Geneh­mi­gungs- und För­der­ver­fah­ren. Die Erfah­run­gen der Betrie­be müs­sen stär­ker berück­sich­tigt wer­den, damit Inves­ti­tio­nen wie­der plan­ba­rer wer­den und drin­gend benö­tig­ter Wohn­raum ent­ste­hen kann.

Die Inter­es­sen­ver­tre­tung der Mit­glieds­be­trie­be gehört zu den zen­tra­len Auf­ga­ben der Innungs­ar­beit. Der Bau­gip­fel in Papen­burg ver­deut­licht ein­mal mehr den Mehr­wert einer star­ken Innungs­ge­mein­schaft: Gemein­sam kön­nen die Anlie­gen des regio­na­len Bau­hand­werks gegen­über Poli­tik, Ver­wal­tung und Öffent­lich­keit mit Nach­druck ver­tre­ten wer­den. Die Bau­ge­werks-Innung des nörd­li­chen Ems­lan­des, die unter dem Dach der Kreis­hand­wer­ker­schaft Aschen­dorf-Hümm­ling orga­ni­siert ist, setzt sich aktiv für gute wirt­schaft­li­che Rah­men­be­din­gun­gen und die Zukunfts­fä­hig­keit ihrer Mit­glieds­be­trie­be ein.

Foto (v. l.): Ober­meis­ter Ger­rit Ter­fehr, SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk, SPD-Bun­des­bau­po­li­ti­ker Hen­drik Boll­mann sowie Geschäfts­füh­rer Pas­cal Albers.