Ver­samm­lung der Bau­ge­werks-Innung Aschendorf-Hümmling

Live-Impuls­vor­trag aus Berlin

Rhe­de – Mehr als 50 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer aus den Bau­be­trie­ben im nörd­li­chen Ems­land nah­men am 2. März 2026 an der Innungs­ver­samm­lung der Bau­ge­werks-Innung Aschen­dorf-Hümm­ling im Gast­hof Pran­gen in Rhe­de teil. Neben dem Rück­blick auf das ver­gan­ge­ne Jahr und aktu­el­len The­men aus der Bran­che stand ins­be­son­de­re ein beson­de­rer Gast im Mit­tel­punkt der Veranstaltung.

Ein High­light des Abends war die Live-Zuschal­tung per Video von Rechts­an­walt Felix Pak­leppa, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Zen­tral­ver­ban­des Deut­sches Bau­ge­wer­be. In einem Impuls­vor­trag infor­mier­te er über die aktu­el­le Lage im Bau­hand­werk und ging auf die wirt­schaft­li­chen und poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen ein.

Ober­meis­ter Ger­rit Ter­fehr stell­te in sei­nem Jah­res­be­richt die Akti­vi­tä­ten der Innung vor und rief die Mit­glieds­be­trie­be dazu auf, sich wei­ter­hin aktiv an Maß­nah­men zur Nach­wuchs­ge­win­nung zu betei­li­gen. Dazu zäh­len unter ande­rem die Social-Media-Kam­pa­gne „Bau! Was! Auf!“, Chan­ce-Azu­bi-Mes­sen sowie die Berufs­in­for­ma­ti­ons­bör­se. Gera­de ange­sichts des stei­gen­den Fach­kräf­te­be­darfs sei es wich­tig, jun­ge Men­schen für eine Aus­bil­dung im Bau­hand­werk zu begeistern.

Auch die aktu­el­le Situa­ti­on der Bau­wirt­schaft war The­ma. Ter­fehr ver­wies auf Her­aus­for­de­run­gen wie gestie­ge­ne Bau­kos­ten und eine zurück­hal­ten­de Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft, beton­te jedoch zugleich den wei­ter­hin hohen Bedarf an Wohn­raum, Infra­struk­tur­pro­jek­ten und ener­ge­ti­scher Sanie­rung. Das Bau­hand­werk blei­be damit ein zen­tra­ler Part­ner bei wich­ti­gen Zukunfts­auf­ga­ben. Die Innung und die über­re­gio­na­len Ver­bän­de set­zen sich für die Inter­es­sen der Bau­hand­wer­ker ein.

Dar­über hin­aus berich­te­te Ter­fehr über zahl­rei­che über­re­gio­na­le Ter­mi­ne, unter ande­rem beim Land­kreis Ems­land sowie beim Arbeits­kreis Jun­ger Bau­un­ter­neh­mer (AJB) auf Lan­des­ebe­ne, der Ver­ei­ni­gung Jun­ger Bau­un­ter­neh­mer (VJB) auf Bun­des­ebe­ne und beim Zen­tral­ver­band des Deut­schen Bau­ge­wer­bes (ZDB).

Zum Abschluss bedank­te sich der Ober­meis­ter bei sei­nen Vor­stands­kol­le­gen, dem Gesel­len­prü­fungs­aus­schuss sowie dem Team der Geschäfts­stel­le in Papen­burg. Eben­so lob­te er die gute Zusam­men­ar­beit mit dem BTZ und der BBS.