Innungs­ver­samm­lung der Elek­tro- und Informationstechniker-Innung

Vor­stand ein­stim­mig bestätigt

Sur­wold – Die Innungs­ver­samm­lung der Innung für Elek­tro- und Infor­ma­ti­ons­tech­nik fand am 11. März 2026 im Gast­hof Ruhe in Sur­wold statt. Zahl­rei­che Mit­glie­der blick­ten gemein­sam auf das ver­gan­ge­ne Jahr zurück und stell­ten die Wei­chen für die Zukunft.

Im Mit­tel­punkt der Ver­samm­lung stan­den die tur­nus­ge­mä­ßen Vor­stands­wah­len. Die Mit­glie­der spra­chen dem bis­he­ri­gen Vor­stand erneut ein­stim­mig ihr Ver­trau­en aus:

Ober­meis­ter Wil­helm Rad­tke aus Neule­he wur­de wie­der­ge­wählt. Eben­falls bestä­tigt wur­de Her­mann Josef-San­ten aus Der­sum als stell­ver­tre­ten­der Ober­meis­ter. Zum Lehr­lings­wart wur­de Hen­drik Muß­wes­sels (Papen­burg) gewählt. Als Bei­sit­zer gehö­ren wei­ter­hin Frank Schmees (Bör­ger) und Ste­phan Kos­sen (Neu­bör­ger) dem Vor­stand an. Zusätz­lich wur­de erneut Alo­is Hock­mann (Papen­burg) in den Vor­stand kooptiert.

In sei­nem Jah­res­be­richt ging Ober­meis­ter Wil­helm Rad­tke auf die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen in der Bran­che ein: „Unse­re Bran­che befin­det sich wei­ter­hin in einem tief­grei­fen­den Wan­del: Digi­ta­li­sie­rung, Ener­gie­wen­de, Elek­tro­mo­bi­li­tät und intel­li­gen­te Gebäu­de­tech­nik stel­len uns vor Her­aus­for­de­run­gen, bie­ten aber auch gro­ße Chancen.“

Mit Blick auf den Nach­wuchs beton­te er die Attrak­ti­vi­tät des Elek­tro­hand­werks und die viel­fäl­ti­gen Per­spek­ti­ven für jun­ge Men­schen. Die Betrie­be böten span­nen­de, zukunfts­ori­en­tier­te Tätig­kei­ten sowie sehr gute Kar­rie­re­chan­cen. Die Innung enga­gie­re sich des­halb wei­ter­hin inten­siv in der Nach­wuchs­wer­bung, etwa durch ihre Prä­senz auf der Berufs­in­for­ma­ti­ons­bör­se der Berufs­bil­den­den Schu­len Papen­burg sowie durch Schul­be­su­che, bei denen das moder­ne Berufs­bild des Elek­tro­ni­kers vor­ge­stellt werde.

Ein wei­te­rer Punkt des Berichts war die Unter­stüt­zung der Betrie­be durch die Geschäfts­stel­le der Kreis­hand­wer­ker­schaft. Die­se bie­te zahl­rei­che Semi­na­re und Wei­ter­bil­dun­gen an, bera­te die Mit­glieds­be­trie­be und sor­ge durch Öffent­lich­keits­ar­beit dafür, dass das Hand­werk sicht­bar blei­be. Als Bei­spiel nann­te Rad­tke ein Semi­nar zur Ein­tra­gungs­be­rech­ti­gung in das Instal­la­teur­ver­zeich­nis, das im Herbst 2025 im Berufs­bil­dungs- und Tech­no­lo­gie­zen­trum statt­fand und erneut ange­bo­ten wer­den soll.

Im Rah­men der Ver­samm­lung wur­de außer­dem Elek­tro­tech­ni­ker­meis­ter Wil­fried Kon­ken aus Wer­pe­loh für 25 Jah­re Meis­ter­brief geehrt. Ober­meis­ter Rad­tke gra­tu­lier­te dem anwe­sen­den Jubi­lar und dank­te ihm für sein Enga­ge­ment im Handwerk.

Zum Abschluss dank­te der Ober­meis­ter allen Vor­stands­mit­glie­dern, den Mit­glie­dern des Prü­fungs­aus­schus­ses sowie den Innungs­be­trie­ben für ihr Enga­ge­ment und die gute Zusammenarbeit.

Bild­un­ter­schrift:
Vor­stand und Jubi­lar der Innung für Elek­tro- und Infor­ma­ti­ons­tech­nik (von links): Ste­phan Kos­sen, Wil­helm Rad­tke, Jubi­lar Wil­fried Kon­ken, Alo­is Hock­mann, Her­mann-Josef San­ten. Es feh­len auf dem Foto Hen­drik Muß­wes­sels und Frank Schmees.