Hand­werk und Gym­na­si­um im Dialog 

Koope­ra­ti­on mit dem Staat­li­chen Gym­na­si­um Papen­burg wird vertieft

Auf Ein­la­dung der Kreis­hand­wer­ker­schaft Aschen­dorf-Hümm­ling fand im Berufs­bil­dungs- und Tech­no­lo­gie­zen­trum (BTZ) des Hand­werks in Papen­burg ein inten­si­ver Aus­tausch mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern des Staat­li­chen Gym­na­si­ums Papen­burg statt. Ziel des Tref­fens war es, die seit rund drei Jah­ren bestehen­de Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem Gym­na­si­um und der Kreis­hand­wer­ker­schaft wei­ter zu ver­tie­fen und neue gemein­sa­me Pro­jek­te zu entwickeln.

Bereits seit meh­re­ren Jah­ren enga­giert sich das ört­li­che Hand­werk am Staat­li­chen Gym­na­si­um Papen­burg. So infor­miert der Geschäfts­füh­rer der Kreis­hand­wer­ker­schaft, Pas­cal Albers, am Stu­di­en- und Berufs­ori­en­tie­rungs­tag der 12. Klas­sen – gemein­sam mit dem Mari­en­gym­na­si­um – sowie am Zukunfts­tag der 10. Klas­sen über die viel­fäl­ti­gen Kar­rie­re­mög­lich­kei­ten im Hand­werk. Dabei ste­hen The­men wie Kli­ma­schutz, Krea­ti­vi­tät und Kopf­ar­beit im Mittelpunkt.

Im Gespräch wur­de nun deut­lich: Die Koope­ra­ti­on soll gezielt aus­ge­baut wer­den. Geplant sind neue For­ma­te, bei denen Handwerker/innen ihre Betrie­be und Beru­fe pra­xis­nah vor­stel­len, um Schü­le­rin­nen und Schü­lern die Chan­cen einer Aus­bil­dung im Hand­werk näher­zu­brin­gen – mit oder ohne Abitur. Ein soli­des Fun­da­ment, auf dem jun­gen Men­schen alle Wege offenstehen.

An dem Tref­fen im BTZ nah­men unter ande­rem Schul­lei­ter Theo Hock­mann sowie die Poli­tik­lehr­kräf­te um Dr. André Köl­ler teil. BTZ-Geschäfts­füh­rer Heinz Jan­sen stell­te die Bil­dungs­stät­te vor und führ­te die Gäs­te durch die modern aus­ge­stat­te­ten Werk­stät­ten, in denen zahl­rei­che Lehr­gän­ge und Wei­ter­bil­dun­gen statt­fin­den. Die Lehr­kräf­te zeig­ten sich beein­druckt von den Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten und der hohen tech­ni­schen Ausstattung.

Der Aus­tausch ver­lief sehr kon­struk­tiv – alle Betei­lig­ten waren sich einig, den Kon­takt wei­ter zu inten­si­vie­ren. Die stär­ke­re Koope­ra­ti­on soll nicht nur jun­gen Men­schen neue Per­spek­ti­ven eröff­nen, son­dern auch das Hand­werk in der Regi­on nach­hal­tig stärken.

Denn das Hand­werk ist eine tra­gen­de wirt­schaft­li­che Säu­le im nörd­li­chen Ems­land und bie­tet gera­de auch Gym­na­si­as­tin­nen und Gym­na­si­as­ten span­nen­de, sinn­stif­ten­de und zukunfts­si­che­re Kar­rie­ren. Es muss nicht immer ein Stu­di­um sein – das Hand­werk bie­tet viel­fäl­ti­ge Wege, Talen­te zu ent­fal­ten und erfolg­reich durchzustarten.