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Vor­sicht Fal­le beim Hausbau
Innungs-Qua­li­tät bie­tet Sicherheit

Die Schlich­tungs­stel­le des Bau­hand­werks muss­te sich jüngst mit einem beson­de­ren Fall auseinandersetzen.

Ein Bau­un­ter­neh­mer (kein Innungs­mit­glied) hat­te einem Bau­wil­li­gen ange­bo­ten, nur die Dienst­leis­tung der Erstel­lung des Baus aus­zu­füh­ren. Die Beschaf­fung der Mate­ria­li­en soll­te der Bau­herr auf eige­ne Rech­nung beim Bau­stoff­han­del selbst abwickeln.

Eben­so bot der Bau­un­ter­neh­mer angeb­lich an, einen Teil der Arbeits­stun­den mit den Fach­ar­bei­tern direkt abrech­nen zu können.

Da der Bau­herr so ver­meint­lich meh­re­re Tau­send Euro gegen­über ande­ren seriö­sen Ange­bo­ten ande­rer Fach­be­trie­be ein­spa­ren konn­te, nahm der Bau­herr die­ses Ange­bot an.

Schon eini­ge Mona­te nach Fer­tig­stel­lung des Bau­werks kam es zu Mängeln.

Als nun der Bau­herr den Unter­neh­mer in Haf­tung neh­men woll­te, muss­te er fest­stel­len, dass die­ser meh­re­re Mög­lich­kei­ten hat­te, sich der Män­gel­rü­ge zu entziehen.

Bei Mate­ri­al­man­gel muss­te der Bau­herr sich selbst mit dem Bau­stoff­händ­ler herum-schlagen.

Für man­gel­haf­te Arbeits­leis­tung woll­te der Betrieb auch nicht die Ver­ant­wor­tung über­neh­men, da der Bau­herr ja eini­ge Teil der Arbeits­leis­tung direkt (schwarz) abge­rech­net habe. Von einer Kla­ge hat­te der Bau­herr auch Respekt, da er sich ja wis­sent­lich an Schwarz­ar­beit betei­ligt hatte.

Der Ober­meis­ter der Bau­ge­werks-Innung Aschen­dorf-Hümm­ling, Alfons Boh­se, weist beson­ders dar­auf hin, dass die­ser Bau­un­ter­neh­mer nicht zu sei­nen Innungs­kol­le­gen gehört. Wol­len Bau­her­ren eine seriö­se Dienst­leis­tung, dann sind sie bei den Mit­glie­dern der Innung bes­ser beraten.

Die Innungs­be­trie­be schu­len ihre Mit­ar­bei­ter inten­siv, so dass die Betrie­be jeweils auf dem aktu­el­len Stand der Tech­nik sind. Bau­män­gel, beson­ders in Bezug auf Schall­däm­mung und Wär­me­däm­mung wer­den durch inten­si­ve Schu­lungs­maß­nah­men vorgebeugt.

Eine Lis­te der Innungs­be­trie­be ist jeder­zeit unter www.handwerk-papenburg.de oder aber bei der Geschäfts­stel­le der Innung per e‑mail abzurufen
kh@handwerk-papenburg.de