Aus­zug aus der Ems-Zei­tung vom 22.04.2020

PAPENBURG. Die Stim­me des Hand­werks hat­te durch Josef Kas­sens (*16.1.1933, †7.7.2014) Gewicht. Der Rat des Papen­bur­gers wur­de gehört, sei­ne Erfah­rung wur­de gewünscht, sein Enga­ge­ment war gefragt. Als der 68-jäh­ri­ge im Jah­re 2001 das Amt des Kreis­hand­werks­meis­ters an Bernd Rött­gers abgab, wur­de der Oben­en­der zum Ehren­meis­ter des Osna­brück-Ems­län­di­schen Hand­werks ernannt. Als 28-Jäh­ri­ger hat­te er das elter­li­che Bau­ge­schäft über­nom­men, das unter sei­ner Füh­rung zu einem der leis­tungs­fä­higs­ten Unter­neh­men der Bran­che aus­ge­baut wur­de. Neben Fami­lie und Beruf fand Kas­sens noch Zeit, sich um berufs­stän­di­sche Auf­ga­ben zu küm­mern. 1983 wähl­ten ihn  die Berufs­kol­le­gen zum Ober­meis­ter der Bau­ge­werks-Innung, 1989 über­nahm er das Amt des stellvber­tre­ten­den Kreis­hand­werks­meis­ters. 1995 wür­dig­te ihn die Hand­werks­kam­mer Osna­brück-Ems­land mit der gol­de­nen Ehren­na­del. Vier Jah­re spä­ter folg­te mit der Ver­lei­hung der sil­ber­nen Ver­dienst­me­dail­le des Deut­schen Bau­ge­wer­be­ver­ban­des die  höchs­te Aus­zeich­nung, die das Bau­ge­wer­be auf die­ser Ebe­ne zu ver­ge­ben hat. (döj)