Sitemap Impressum Suche Datenschutz

Ausbildung im Handwerk.

Abwechslungs- und
Facettenreich

Kreishandwerkerschaft
Aschendorf-Hümmling.

Unser starker Partner.
Für unsere Region.

Kreishandwerkerschaft
Aschendorf-Hümmling.

Mein starker Partner.
Für unsere Region.

Vor Zurück
(Auszug aus der EL am Sonntag vom 02. September 2018)

Lammers Systemtechnik, Rastdorf

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

(Pressemitteilung vom 23.03.2018)
IV Elektro 2018Die Vorstandsmitglieder der Innung für Elektro- und Informationstechnik Aschendorf – Hümmling Hermann-Josef Santen, Wilhelm Radtke und Klaus Niesmann konnten auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung im Gasthof Ganseforth in Dersum ihren Innungskollegen Bernhard Kossen aus Neubörger anlässlich seines 25-jährigen Meisterjubiläums, sowie Franz-Josef Hinzmann aus Papenburg und dem Obermeister der Innung Johannes Evers aus Papenburg anlässlich ihres 40-jährigen Meisterjubiläums eine Ehrenurkunde überreichen.
Das Bild zeigt den aktiven Vorstand mit den Jubilaren. Von links: Hermann-Josef Santen (Dersum), Jubilar Franz-Josef Hinzmann, Jubilar Obermeister Johannes Evers, Lehrlingswart Wilhelm Radtke (Neulehe), Jubilar Bernhard Kossen und Klaus Niesmann (Aschendorf).

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

(Pressemitteilung vom 22.03.2018)
IV Kfz 2018Der Obermeister der Kraftfahrzeug-Innung Aschendorf – Hümmling Markus Ahrens, Papenburg (3. von rechts) und sein Stellvertreter Reinhard Janßen, Werlte (links) konnten Hubert Thien, Werlte (2. von links) für sein 25-jähriges Meisterjubiläum ehren. Ebenso wurden Günter Bartels, Sögel (2. von rechts) und Rudolf Schlömer, Lathen (rechts) auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Innung aufgrund ihres 50-jährigen Meisterjubiläums ausgezeichnet.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

(Pressemitteilung vom 16.03.2018)
IV Metall 2018Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Innung der Metallhandwerke Aschendorf – Hümmling konnten der Obermeister Wolbert Hahn, Papenburg (2. v. rechts) und sein Stellvertreter Heinrich Wester, Wippingen (links) ihren Innungskollegen Herrn Landmaschinenmechanikermeister Gerhard Janzen, Werlte (2. von links) für sein 60-jähriges Meisterjubiläum und Herrn Landmaschinenmechanikermeister Alois Jansing, Walchum (Mitte) für sein 50-jähriges Meisterjubiläum eine Urkunde überreichen.
Ebenso erhielt Metallbauermeister Bernhard Freericks, Papenburg (rechts) eine Urkunde für sein 25-jähriges Meisterjubiläum. Der Vorstand und die Geschäftsführung bedankten sich bei ihm für seine langjährige ehrenamtliche Vorstandstätigkeit und für die Arbeit als Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses im Metallbauerhandwerk.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ein Rentner als Tischler im Team
Familienbetrieb Jansen in Spahnharrenstätte erhält Besuch von Gitta Connemann

(Pressemitteilung der Zeitung EL Am Mittwoch vom 14.03.2018)
Artikel EZ Tischlerei JansenMit der Tischlerei Jansen hat die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann kürzlich einen emsländischen Familienbetrieb besucht.
„Geht nicht, gibt´s nicht.“ – So lautet die Antwort von Melanie Korte nach ihrem Erfolgsrezept. Connemann machte sich ein Bild von der Tischlerei Jansen an der Hauptstraße.
Begleitet wurde die Christdemokratin von Bürgermeister Reinhard Timker, dem Vorstand der CDU Spahnharrenstätte und des Handel- und Gewerbevereins.
Die Gäste sahen einen Familienbetrieb, wie er im Buche steht. 1937 vom Opa gegründet, 1977 vom Vater Wilhelm Jansen übernommen. Seit 2003 wird er von der Tischlermeisterin und staatlich geprüften Holztechnikerin Melanie Korte geführt. Bis heute fasst ihr Vater in der Tischlerei mit an. „Wir haben einen Rentner als Tischler“, erzählt Melanie Korte.
Das Team besteht insgesamt aus fünf Mitarbeitern, darunter ein Auszubildender.
Alle haben das Tischlerhandwerk von der Pike auf gelernt. Wie eh und je ist es erforderlich in der Werkstatt noch von Hand zu drechseln und zu hobeln. Melanie Korte sagt stolz: „Wir finden für jedes Problem eine Lösung. Reklamationen und Nachbesserungen gibt es bei uns so gut wie nie. Ich fahre zu jedem Kunden und schaue mir die Arbeit vor Ort noch einmal an.“
Mit diesem handwerklichen Können hat sich die Tischlerei Jansen einen Namen für Restaurierungsarbeiten gemacht - von antiken Möbeln bis zu historischen Treppen oder Fenstern. Aktuell wird in der Werkstatt an der Renovierung der Türen von Schloss Clemenswerth gearbeitet. Daneben haben sich Korte und ihr Team auf den Bau von Treppen und Wintergärten spezialisiert.
Die 41-Jährige schwört auf ihre Mitarbeiter: „Der Zusammenhalt ist großartig.“ Dies kann Roman Kokot bestätigen. Er ist seit über 20 Jahren in dem Betrieb tätig. Sein Urteil: „Wir sind hier wie eine Familie.“ Der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes, Markus Freese, bestätigt: „Der Ruf der Tischlerei ist hervorragend. Wir sind stolz auf diesen Betrieb in unserem Dorf.“
Auch Connemann ist beeindruckt: „Selbständige Handwerkerinnen sind immer noch die Ausnahme. Aber Melanie Korte zeigt, wie stark Frauen im Handwerk sind. Sie vereint Können mit Kreativität.“
Bildunterschrift:
Derzeit werden Türen aus dem Schloss Clemenswerth restauriert. Gitta Connnemann nahm die Arbeit der Tischlerei Jansen aus Spahnharrenstätte in Augenschein.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Tischler-Innung Aschendorf - Hümmling wählt Vorstand
Obermeister Gerhard Schwennen im Amt bestätigt

(Pressemitteilung vom 14.03.2018)
IV Tischler 2018Anlässlich der turnusgemäß stattfindenden Wahlen wurde der gesamte Vorstand um Obermeister Gerhard Schwennen aus Papenburg ohne Gegenstimmen wiedergewählt. Stellvertretende Obermeisterin Doris Dirxen, Lorup und Hermann Holtermann, Lathen als Lehrlingswart haben Verstärkung im Vorstand durch Berno Klaßen, Aschendorf und Stephan Lammers, Werlte.
Der Obermeister Gerhard Schwennen (links) konnte zusammen mit seiner Stellvertreterin Doris Dirxen (rechts) dem Innungskollegen Herrn Christoph Eilers aus Werpeloh (2. von rechts) anlässlich seines 25-jährigen Meisterjubiläums eine Ehrenurkunde überreichen.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
60 Jahre Friseurmeisterin - Innung gratuliert mit Ehrenurkunde

(Pressemitteilung vom 13.03.2018)
Ehrung Meisterjubiläum KässensAnlässlich ihres 60-jährigen Meisterjubiläums im Friseurhandwerk erhielt Frau Gertrud Kässens aus Lathen von der Friseur-Innung Aschendorf-Hümmling eine Ehrenurkunde. Unser Bild zeigt Gertrud Kässens (links) mit ihrer Tochter Anja. 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Friedrich van Santen im Amt des Obermeisters bestätigt

(Pressemitteilung vom 09.03.2018)
IV Maler 2018Die Jahreshauptversammlung der Maler- und Lackierer-Innung Aschendorf - Hümmling fand in der Gaststätte Am Wahner Eck in Lathen statt. Die Obermeisterverantwortung für die Innung übernimmt weiterhin Friedrich van Santen aus Papenburg und die Stellvertreterfunktion Clemens Albers aus Papenburg. Der Lehrlingswart Georg Gravel aus Lorup und die Beisitzer Hermann Vosse aus Rhede, Andreas Steenken aus Werlte und Heinz-Dieter Korporal aus Papenburg standen zur Widerwahl an und verstärken weiterhin den Vorstand. 
Der stellv. Obermeister Clemens Albers konnte seinem Berufskollegen Rudolf Behrens aus Rhede zu seinem 65-jähriges Meisterjubiläum gratulieren und ihm eine Urkunde überreichen.
Unser Bild zeigt von links:
Vorstandsmitglieder Heinz-Dieter Korporal, Hermann Vosse, Jubilar Rudolf Behrens, Lehrlingswart Georg Gravel und stellvertretender Obermeister Clemens Albers.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

(Pressemitteilung vom 06.03.2018)
IV SHK 2018Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Innung für Klempner-, Sanitär- und Heizungstechnik Aschendorf - Hümmling fand in der Gaststätte Am Wahner Eck in Lathen statt. Obermeister Heinz Kauscher (3. von links) konnte mit seinen Vorstandskollegen Otto-Matthias Feldmann (links), Ernst-Otto Cordes (2. von rechts) und Michael Kuhr (rechts) seinem Innungskollegen Hans-Georg Ennenga aus Papenburg (2. von links) eine Ehrenurkunde für 25-jährige Meistertätigkeit überreichen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Örtliche Bauunternehmen gut ausgelastet

(Pressemitteilung vom 02.03.2018)
IV Bau 2018Die Beschäftigungssituation und der Facharbeitermangel waren Hauptthema auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Baugewerks-Innung Aschendorf - Hümmling, die in der Gaststätte Clemenswerther Hof, Sögel stattfand.
Sorge bereitete lediglich die Tatsache, dass zu wenig junge Menschen sich für die Berufsausbildung im Bauhandwerk entscheiden. Um dies zu fördern, sind im Haushaltsplan für das Jahr 2018 etliche Gelder bereitgestellt worden. Den Handwerksmeistern wurde verdeutlicht, dass nur durch die eigene intensive hochwertige Ausbildung der zukünftige Facharbeiterbedarf gedeckt werden kann.
Bildunterschrift:
Obermeister Alfons Bohse (rechts) ehrte mit seiner Stellvertreterin Simone Ahrens (links) von links: Heinrich Tieben, Spahnharrenstätte (25-jähriges Meisterjubiläum) sowie Günther Brümmer, Werlte (25-jähriges Jubiläum als Diplom-Ingenieur).

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bäcker-Innung Aschendorf - Hümmling wählt Vorstand und Ausschüsse
Michael Anneken bleibt Obermeister der Innung

(Pressemitteilung vom 02.03.2018)
IV Bäcker 2018 (1)IV Bäcker 2018 (2)Anlässlich der turnusgemäß anstehenden Wahlen wurde der Vorstand um Michael Anneken aus Werpeloh ohne Gegenstimme wiedergewählt. Stellvertretender Obermeister Hermann Jossen, Heede, sowie die Beisitzer Heike Ganseforth, Kluse und Antonius Musswessels, Rhede werden in diesem Jahr ergänzt durch Gerrit Schute aus Surwold. Herr Schute übernimmt den Posten des Lehrlingswartes von Georg Flint, der nach 30 Jahren Vorstands- und Ausschussarbeit nicht wieder für den Posten zur Verfügung stand.
Obermeister Michael Anneken durfte während der Jahreshauptversammlung der Bäcker-Innung Aschendorf – Hümmling in den Räumen des Landhauses Kanne in Heede dem Ehrenobermeister Heinrich Ganseforth aus Kluse eine Urkunde für sein 50-jähriges Meisterjubiläum überreichen.
Ebenso erhielt Georg Flint für seine Tätigkeiten im Vorstand und den Ausschüssen der Innung eine Urkunde.
Bild 1 von links:
Obermeister Michael Anneken überreicht Ehrenobermeister Heinrich Ganseforth die Urkunde (50-jähriges Meisterjubiläum).
Bild 2 von links:
Stellv. Obermeister Hermann Jossen, Obermeister Michael Anneken, Georg Flint und Ehrenobermeister Heinrich Ganseforth

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
360 "Deutsche Meister" im Rampenlicht
Handwerkskammer ehrt Absolventen der Meisterkurse

(Pressemitteilung der Ems-Zeitung vom 18.02.2018)
Meisterfeier HWK OS Erstmals wurden die frischgebackenen Handwerksmeister des gesamten Kammerbezirks auf einer zentralen Feier geehrt. In der Osnabrückhalle erlebten 360 erfolgreiche Absolventen mitsamt ihren Angehörigen und Ausbildern ein fulminantes Showprogramm.
Von Papenburg bis Dissen und von Nordhorn bis Melle reicht das Einzugsgebiet der Handwerkskammer (HWK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim. Während die Meisterbriefe bislang stets an kleinere Gruppierungen überreicht wurden, entschied sich die Kammer nun für eine Zentralveranstaltung und mietete dafür die Osnabrückhalle an. „Wir möchten damit der Meisterqualifikation mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung zukommen lassen“, begründete HWK-Präsident Peter Voss die Entscheidung.

Meister bekommen Anerkennungsprämie

Die alleinige Förderung von Akademikern bringe Deutschland nicht weiter. Akademische und berufliche Bildung gehörten gleichgestellt, davon habe man auch die niedersächsische Landesregierung überzeugen können. „Wir haben es erreicht, dass alle neuen Handwerksmeister mit Hauptwohnsitz oder Arbeitsplatz in Niedersachsen eine Meisteranerkennungsprämie in Höhe von 4000 Euro erhalten werden“, verkündete Voss und fügte nicht ohne Stolz hinzu, dass die Idee dazu aus Osnabrück stamme. Damit werde ein kleines Gegengewicht geschaffen zu den Kosten der Vorbereitungskurse, die anders als ein akademisches Studium eben nicht gratis zu haben seien. Den als Ehrengast anwesenden niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) fragte Voss, ob er die Mittel für die Prämienzahlung denn auch schon zusammengekratzt habe, was dieser durch Nicken bestätigte.
Schauspielerin und Komikerin Lisa Feller geleitete humorvoll durch das Programm. 360 Meisterbriefe – Voss: „die sichersten Wertpapiere, die es derzeit gibt“ – waren zu überreichen. Feller bat die Absolventen in vier Gruppen nacheinander auf die Bühne. Jeder einzelne Name wurde verlesen, jeder Meister erhielt Gelegenheit, sich und seinen Meisterbrief mit dem plakativen Rückseiten-Aufdruck „Deutscher Meister“ vor der Kamera zu präsentieren und die Hände des Kammerpräsidenten Voss und des Hauptgeschäftsführers Sven Ruschhaupt zu schütteln. Besorgt erkundigte sich Feller nach jedem Durchgang, wie es der Hand des Präsidenten ergehe, ob sie schon geschwollen sei? Voss: „Eben bei den Betonbauern und Maurern, das hat man ganz anders gemerkt als bei den Uhrmachern.“

Vielfältiges Showprogramm

Die Choreografie bei den Auftritten und Abgängen der 360 Jungmeister klappte hervorragend, „und das, obwohl wir nur einmal kurz vorher geprobt haben“, wie Moderatorin Feller anerkennend feststellte. Zwischen den Durchgängen, bei denen die Zimmerleute in ihrer Zunftkleidung und die Friseurinnen mit kunstvollen Hochfrisuren und ausgefallenen Abendkleidern herausstachen, gehörte die Bühne dem Showprogramm. Das Osnabrücker A-capella-Gesangsquartett „Männersache“ glänzte durch witzige Arrangements von aktuellem Rap ebenso wie von 90er-Jahre-Hits, unterlegt mit druckvollem Sound und aufwendigem Lichtspektakel. Die Techno-Marching-Band „Meute“ aus Hamburg stürmte mit sieben Blechbläsern und vier Schlagwerkern auf die Bühne. Sie entlockten ihren Instrumenten keinesfalls Umpta-Umpta-Blasmusik, sondern überraschende Arrangements von Techno- und House-Musik.
HWK-Hauptgeschäftsführer Ruschhaupt war es ein Anliegen, für den frisch ins Leben gerufenen „Meister-Club“ zu werben. Er steht allen Meistern offen und soll bei kostenloser Mitgliedschaft sowohl gewerke-spezifischen als auch -übergreifenden Erfahrungsaustausch ermöglichen. „Bei aller Digitalisierung wollen wir auch dem analogen Treffen und Netzwerken Raum geben und Einblicke in andere Betriebe bieten“, sagte Ruschhaupt. Die Kreishandwerkerschaften und Innungen würden eingebunden. Eine besondere Ehrung wurde den 14 Prüfungsbesten in den jeweiligen Berufen zuteil: Sie erhielten den Meisterbrief als gerahmten Schmuckbrief.

Erfolgreiche Absolventen der Meisterschule der Kreishandwerkerschaft Aschendorf – Hümmling:

Installateur- und Heizungsbauer: Chris Feldmann, Bockhorst; Heinz Brake, Esterwegen; Rainer de Freese, Ostrhauderfehn; Matthias Wilkens, Kluse und Wolfgang Hockmann, Papenburg der Prüfungsbeste seines Fachs.
Feinwerkmechaniker: Jens Kremer, Börger; Bernhard Oldiges, Esterwegen; Ansgar Heuvels, Sögel; Waldemar Goas, Werlte; Oliver Marcour, Lastrup
Metallbauer: Dennis Többen, Börger; Andreas Koch, Esterwegen; Jan Broch, Esterwegen; Erwin Schuchart, Lorup; Colin Groothuijs, Papenburg; Alexander Reemtsma, Papenburg
Maurer- und Betonbauer: Pascal Güldenpfennig, Esterwegen; Daniel Funke, Papenburg; Jan Stevens, Vrees
Elektrotechniker: Thomas Perk, Lathen; Dennis Röttgers, Papenburg; Kolja Schweitzer, Westoverledingen
Kraftfahrzeugtechniker: Vladimir Urbach, Lorup; Marcel Maliske, Papenburg; Oliver Höhn, Sustrum; Alexander Horst, Vrees; Thomas Koop, Ostrhauderfehn; Marcel Matzellus, Rhauderfehn

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Software ermöglicht Simulation von Frisuren an BBS Papenburg

(Pressemitteilung der Ems-Zeitung vom 15.02.2018)
BBS Friseur - Neue TechnikDie Berufsbildenden Schule (BBS) Papenburg hat in Tablets und ein Programm investiert, mit der am Computer verschiedene Frisuren simuliert werden können. 6000 Euro hat die Investition die BBS gekostet. Wir waren bei der Simulation mit Friseur-Azubis dabei.
Der Friseurberuf beinhaltet mehr als waschen, schneiden, legen. Kreativität und professionelle Kundenberatung seien ebenso wichtig, wie das Handwerkszeug, sagt Gertrud Cordes-Sanders, Lehrerin an der BBS.
An insgesamt zwölf neuen Tablets können die Schüler des Fachbereich Friseure nun verschiedene Haarprachten ausprobieren. „Das Teuerste war aber die Simulationssoftware“, sagt Schulleiter Peter Peters. Das Programm ist als App auf dem Tablet installiert. „Die Handhabung ist intuitiv und wirklich leicht zu verstehen“, sagt Cordes-Sanders. 
Friseurlehrling Belana Belke bestätigt die Worte ihre Lehrerin. Innerhalb weniger Sekunden hat sie ein Foto von ihrer Mitschülerin Alena Buttjer geschossen. „Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Modell abzulichten, entweder von vorne, im Profil oder Halbprofil“, erklärt die Auszubildende. Schon im nächsten Schritt passt sie verschiedene Frisuren an. Es gibt kurze graue Haare, lange blonde Locken, schwarze glatte Haare und jede erdenkliche Zwischenform. Durch spezielle Filter können sie zudem Farbnuancen einstellen oder individuelle Haarlängen, so Belke.
Bevor sie die Software einsetzen, ist ein Beratungsgespräch unerlässlich, so Cordes-Sanders. Zum einen würde lange nicht jede Frisur zu jedem Typ und Kopfform passen, zum anderen sei zum Beispiel eine wallende Lockenmähne bei sehr dünnen Haaren schlichtweg unmöglich, erklärt die Lehrerin. „Die Beratungssoftware unterstützt die Friseure, ersetzt aber keine fachkompetente Beurteilung.“
Die Schüler haben durch das Programm die Möglichkeit, das Beratungsgespräch am Kunden zu üben. Auch die Auszubildenden bekämen ein besseres Gefühl, welche Frisur zu welchem Typ passt. Da die Software nicht gerade preiswert ist, müssten die meisten Salons darauf verzichten, dabei würde der Kunde davon profitieren. „Oft fehlt den Kunden der Mut zu einer neuen Frisur, weil sie nicht einschätzen können, wie sie nach einem Neuschnitt oder einer Farbbehandlung aussehen“, sagt Roswitha Laux, Obermeisterin der Friseurinnung. Sie teilt die Begeisterung für das Programm. Ähnliches habe es bereits in der Vergangenheit gegeben, aber dieses hier ist auf dem neusten technischen Stand, so Laux. Der Haaransatz sei realistisch und der Kunde könne wirklich sehen, was ihn erwartet. Doch auch ganz deutlich wird, was dem Kunden nicht steht. „Es gibt Mittelalterfrisuren, aber auch die neusten Trends, wie den Granny-Style“, sagt Schülerin Belke. Einiges sei dabei eher witzig.
Die Klasse hat sich natürlich auch schon intensiv mit dem Programm auseinandergesetzt und vieles durchprobiert. Das Interesse geht über den Fachbereich hinaus. Die anderen Schüler wollen auch mal testen, was ihnen steht. „Insbesondere die männlichen Schüler und Kollegen zeigen großes Interesse, denn das Programm bietet auch dem neuesten Trend entsprechend unterschiedliche Bartformen“, so Cordes-Sanders. 
Bildunterschrift:
Mit dem Tablet fotografiert Schülerin Belana Belke die Obermeisterin der Friseurinnung Roswitha Laux um die Software vorzuführen. Begeistert zeigen sich auch (von links) Peter Peters, Mahammad Msao, Margret Pieper-Cordes, Wilfried Berssen und Gertrud Cordes-Sanders.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Nördliches Emsland: 22 Elektroniker feierlich losgesprochen

(Pressemitteilung der Ems-Zeitung vom 05.02.2018)
Lossprechung Elektroniker 2018Mit dem Gesellenbrief sind 22 junge Männer von der Innung für Elektro- und Informationstechnik Aschendorf-Hümmling feierlich losgesprochen worden.
„Dieser Baustein ist wichtig, um an den weiteren beruflichen Erfolg anzuknüpfen“, sagte Wilhelm Radtke vom Prüfungsausschuss im Rahmen einer Feierstunde. Obermeister Johannes Evers machte den Absolventen deutlich, dass nun ein neuer Abschnitt in ihrem Berufsleben beginne. „Ab heute werden Sie als Fachkräfte in den großen Wirtschaftsprozess eingespannt“, so Evers. Auf der geschaffenen Grundlage sollten die neuen Gesellen aufbauen und in der Arbeit „mit Hand und Verstand“ ihre eigene Persönlichkeit finden. Der Gesellenbrief stelle nur ein Etappenziel dar, denn die Facharbeiter sollen laut Evers die Weiterbildungsmöglichkeiten nutzen: „Das Handwerk braucht Sie.“
Handwerkliche Qualität kommt nach den Worten von Hermann Gerdes, Geschäftsführer des Berufsbildungs- und Technologiezentrums (BTZ) Papenburg, aus modernen Betrieben mit hervorragend ausgebildeten Gesellen aus der Region, die aufgrund ihrer Kompetenz und Leistungsfähigkeit einen ausgezeichneten Ruf genießen würden. Aufgrund der demografischen Entwicklung würden sich die Betriebe um die neuen Gesellen reißen. „Der Gesellenbrief ist nicht nur eine Eintrittskarte in den Beruf, sondern auch in das eigentliche Leben“, so Gerdes.
Wie er weiter sagte, geht es dem Handwerk im Kammerbezirk Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mit seinen rund 10.600 Betrieben und etwa 87.000 Beschäftigten gut. „Auch die Zahl der eingetragenen Lehrverträge bewegt sich trotz eines leichten Rückgangs weiterhin auf einem hohen Niveau.“ Dennoch dürfe das Problem der unbesetzten Lehrstellen nicht unterschätzt werden.
Folgende Prüflinge haben die Gesellenprüfung zum Elektroniker mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik bestanden (Ausbildungsbetrieb in Klammern): Minh Duc Bui (Elektro Mußwessels GmbH, Papenburg), Andre Düthmann (H. Poll GmbH Elektro, Heizung und Sanitär, Dörpen), Patrik Robert Fuit (Elektro Mußwessels GmbH, Papenburg), Ibrahim Galic (Johannesburg GmbH, Surwold), Jonas Gröne (Elektro Evers GmbH & Co. KG, Papenburg), Christian Koop (Elektro Robin GmbH & Co. KG, Dörpen), Hanno Mansholt (Gottfried Rüther GmbH & Co. KG, Papenburg), Jannis Merschendorf (Meyer Elektro-Heizung, Sanitär-Solartechnik GmbH, Spahnharrenstätte), Jan Niehoff (Niehoff Elektrotechnik, Werlte), Nils Richter (Plock Elektro GmbH, Westoverledingen), Bernd Sievers (Karl Steinbild GmbH & Co. KG, Sögel), Henrik Stricker (Meditec-Elektro GmbH, Lorup), Dennis Tellmann (Abels GmbH, Lehe), Johannes Terveer (Elektrotechnik Rößing GmbH, Lathen), Timo Unruh (Elektro Radtke GmbH, Neulehe), Daniel Wacker (Elektro Radtke GmbH, Neulehe), Jens Wienberg (Hermann Witte GmbH & Co. KG, Rhede), Frank Wilkens (Lam- mers Systemtechnik GmbH & Co. KG, Rastdorf) und Hendrik Zumsande (Abels GmbH, Lehe).
Mit guten Leistungen haben Björn Konsemüller (H. Poll GmbH Elektro, Heizung und Sanitär, Dörpen), Florian Kremer (Elektro Niemann GmbH, Niederlangen) und Stefan Sievers (SJH Haustechnik GmbH, Wippingen) als Prüfungsbester bestanden. Sie erhielten einen Bildungsgutschein.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
72 neue Fachkräfte erhalten Gesellenbriefe
Metallhandwerke- und Kraftfahrzeug-Innung sprechen Azubis nach erfolgreicher Prüfung feierlich los

(Pressemitteilung der Ems-Zeitung vom 03.02.2018)
Lossprechung Metall-KFZ (Kfz)Lossprechung Metall-KFZ (Metallbauer)Lossprechung Metall-KFZ (Feinwerk)Lossprechung Metall-KFZ (Ldm)Von der Innung der Metallhandwerke und der Kraftfahrzeug-Innung Aschendorf-Hümmling haben jetzt 72 junge Männer und Frauen nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss ihre Gesellenbriefe erhalten.
Im Rahmen der feierlichen Lossprechung in den Berufsbildenden Schulen (BBS) Papenburg wurden die Ausbildungsleistungen von insgesamt 22 Metallbauer mit der Fachrichtung Konstruktionstechnik (Bild 2) gewürdigt. Zudem wurden die bestandenen Prüfungen von 11 Feinwerkmechanikern mit den Schwerpunkten Maschinenbau und Zerspanungstechnik (Bild 3), 8 Land- und Baumaschinenmechatronikern (Bild 4) und 31 Kraftfahrzeugmechatronikern (Bild 1) gefeiert.
BBS-Schulleiter Peter Peters machte in seiner Rede deutlich, dass in vielen europäischen Ländern eine hohe Jugendarbeitslosigkeit herrsche und jeder zweite Jugendliche keine Arbeitsstelle habe. „Hier in Deutschland trifft das mit unserem dualen Ausbildungssystem nicht zu“, sagte Peters. Die jungen Gesellen seien in der Lage, gute handwerkliche Arbeit zu leisten und würden ab sofort zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe beitragen.
„Ab heute sind Sie Gesellen und sollten sich nach den Jahren der Ausbildung auch feiern lassen“, so der Schulleiter weiter. Zum Fundament des Erfolges hätten nicht nur die Lehrer, sondern auch die Eltern, Freunde und Lebenspartner beigetragen, die den Weg zur Ausbildung eröffnet und ihre Unterstützung angeboten hätten. Aufgrund des demografischen Wandels sind die Berufsaussichten laut Peters sehr günstig. „Ständig wechselnde Aufgaben und lebenslanges Lernen kommen jetzt auf die Gesellen zu“, betonte Peters. „Es liegt an Ihnen, was Sie daraus machen.“
Die Obermeister der Innung der Metallhandwerke, Wolbert Hahn, und der Kraftfahrzeug-Innung, Markus Ahrens, übergaben die Gesellenbriefe.

DIE ABSOLVENTEN

Die Gesellenprüfung zum Metallbauer – Fachrichtung Konstruktionstechnik haben bestanden (Ausbildungsbetrieb in Klammern): Süleyman Bellikli (Husmann Umwelt-Technik GmbH, Dörpen), Jürgen Berlage (CP-Stahlbau GmbH & Co. KG, Bockhorst), Marco Bögemann (Lametec GmbH, Surwold), Daniel Dippel (Herwig Taute Kälte- und Klimatechnik, Papenburg), Markus Ellermann (Knoll GmbH & Co. KG, Haren), Thorsten Fennen (W. Husen Stahlbau GmbH & Co. KG, Surwold), Fabian Hoffmann (Externer Teilnehmer), Lucas Jansen (Maschinen- und Metallbau Claaßen GmbH, Saterland-Scharrel), Jan Konen (LTN Stahl- und Hallenbau GmbH, Neulehe), Julian Korte (Hüntelmann Maschinen- und Stahlbau GmbH & Co. KG, Werpeloh), Thomas Kuschkin (Johannesburg GmbH, Surwold), Tobias Luiking (F & E Metallbau, Inh. Maxim Schock, Papenburg), Sascha Mewes (LTN Stahl- und Hallenbau GmbH, Neulehe), Pascal Meyer (Hackling Metall- Stahlbau,Schloss-Schlüsselservice GmbH, Aschendorf), Marcel Pfeiffer (Hüntelmann Maschinen- und Stahlbau GmbH & Co. KG, Werpeloh), Dennis Platt (W. Husen Stahlbau GmbH & Co. KG, Surwold), Andreas Pruin (W. Husen Stahlbau GmbH & Co. KG, Surwold), Yannic Schipper (Jansen Brandschutz GmbH & Co. KG, Surwold), Christian Seifert (Middendorf Metall- und Brandschutz GmbH, Aschendorf), Kai Siebrands (Herwig Taute Kälte- und Klimatechnik, Papenburg), Pascal Voskuhl (Husmann Umwelt-Technik GmbH, Dörpen) und Andreas Wingert (Maschinenbau Hahn GmbH & Co, KG, Papenburg).
Folgende Prüflinge haben die Gesellenprüfung zum Feinwerkmechaniker/-in – Schwerpunkte Maschinenbau/Zerspanungstechnik bestanden: Markus Becker (Maschinenbau Lembeck GmbH, Werlte), Eugen Buchhorn (Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg), Michel Gierke (Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg), Marcel Heinrich (Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg), Markus Heinrichsdorff (Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg), Lars Meyer (Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg), Ayub Mohamoud (Lomatec GmbH, Lorup), David Pletner (CNC Wilken GmbH & Co. KG, Werlte) und Dennis Schulte (Andrees Werkzeugtechnik KG, Heede). Mit guten Leistungen haben Astrid Markovic (Johannesburg GmbH, Surwold) und Prüfungsbester Stefan Maurer (Langen-CNC-Metalltechnik GmbH & Co.KG, Hilkenbrook) bestanden und freuten sich über einen Bildungsgutschein.
Erfolgreich die Gesellenprüfung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker abgelegt haben: Peter Anneken (Knoll GmbH & Co. KG, Haren), Matthias Bokelmann (Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gGmbH, Leer), Manuel Hegge (D. Lankhorst & Co. GmbH, Neuenhaus), Justin Kannaß (AGRAVIS Technik BvL, Meppen), Pascal Lüttmer (Hans Wittrock GmbH, Rhede-Brual), Jan Gerrit Meyer (Hans Wittrock GmbH, Rhede-Brual), David Schubert (Hans Wittrock GmbH, Rhede-Brual) und Markus Sonnenberg (Erwin Harms Agrartechnik GmbH, Weener).
Folgende Prüflinge haben die Gesellenprüfung zum Kraftfahrzeugmechatroniker bestanden: Dennis Akkermann (Kraftfahrzeuge Lohmann, Surwold), Adrian Block (Autohaus Falkenstein GmbH & Co. KG, Papenburg), Lenart Bruns (Knauer & Liebau GmbH & Co. KG, Papenburg), Thomas Eden (Knauer & Liebau GmbH & Co. KG, Papenburg), Jan Fischer (F & T Automobile GmbH, Lathen), Günter Goldenstein (Kraftfahrzeuge B. Schmitz, Inh. Jürgen Schmitz, Spahnharrenstätte), Dennis Groenewold (Hermann Bunte GmbH & Co. KG, Papenburg), Alexander Hanel (Giese Automobile GmbH, Papenburg), Christoph Hanrath (Hermann Bunte GmbH & Co. KG, Papenburg), Eiko Heyen (Gebrüder Schwarte OHG, Papenburg), Eric Holm (Autohaus Bernhard Osters GmbH, Sögel), Mike Kleinfeld (B. Abeln & Sohn GmbH, Aschendorf), Julia Neubert (A + W Bildungszentrum, Sögel), Tobias Nintemann (Hermann Bunte GmbH & Co. KG, Papenburg), Hans-Bernd Ortmann (KFZ Gerdes GmbH & Co. KG, Lorup), Riccardo Paolo (Knauer & Liebau GmbH & Co. KG, Papenburg), Niclas Pulnar (Autohaus-von-Herz-Straße GmbH, Papenburg), Daniel Schmitz (Gebrüder Schwarte OHG, Papenburg), Michael Schulte (Autohaus Otto Wessels, Walchum), Tammo Schulte (Autohaus Johann Schlömer GmbH & Co. KG, Lehe), Yvonne Schütte (KFZ Gerfried Penning, Westoverledingen), Laurenz Speller (Gertzen Kranlogistik GmbH & Co. KG, Kluse-Ahlen), Mirco Störmer (Hermann Bunte GmbH & Co. KG, Papenburg), Pierre Trzensiok (Autoforum Dörpen, Wolfgang Eichmeier, Dörpen), Adrian Watermann (KFZ-Klaus van der Pütten KG, Papenburg), Christoph Windels (Autohaus Abeln GmbH, Papenburg) und Gianluca Wistrach (Anton Korte OHG, Werlte). Mit guten Leistungen haben Wilko Bernd Beekmann (Helming & Sohn GmbH, Papenburg), Carl Grumbach (Autohaus Johann Schlömer GmbH & Co. KG, Lehe) als Prüfungsbester, Vanessa Ottens (Kraftfahrzeuge von Hebel GmbH, Heede) und Ines Pohlmann (Giese Automobile GmbH, Papenburg) bestanden und freuten sich über einen Bildungsgutschein.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Anlagenmechaniker in Papenburg losgesprochen

(Pressemitteilung der Ems-Zeitung vom 31.01.2018)
Lossprechung SHK 2018Ihren Gesellenbrief haben 17 neue Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik während der feierlichen Lossprechung im Berufsbildungs- und Technologie Zentrum (BTZ) in Papenburg entgegengenommen.
„Ab jetzt müsst ihr selber Verantwortung für eure Arbeit tragen“, sagte der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Franz Ostermann, während der feierlichen Lossprechung. Als Anlagenmechaniker stünden den neuen Gesellen nach Worten von Ostermann viele Herausforderungen bevor. Sorgen um ihre berufliche Zukunft müssten sie sich nach seinen Angaben nicht machen. Wer in diesem Beruf weiter kommen will, sollte sich auf Anraten des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses weiterbilden. „Alles, was angeboten wird, solltet ihr mitnehmen“, so Ostermann.
Auch Obermeister Heinz Kauscher riet den jungen Männern, die Chancen zu nutzen, die ihnen geboten werden. „Bleibt bei eurem erlernten Beruf und wandert nicht in andere Bereiche ab“, forderte Kauscher. „Das ist ein so interessanter Beruf, aus dem viel machen kann.“
Die Gesellenprüfung zum Anlagenmechaniker haben bestanden:
Jannis Borgmann (Stammermann, Werlte), Marco Brede (Hermann Witte, Rhede), André Ennenga (Ennenga, Papenburg), Mirco Hallwas (Strack Wärmetechnik, Inh. Sergej Gebel, Papenburg), Manuel Hamphoff (Johann Pleis, Leer), Steffen Holtermann (Sanen-Pieper, Lathen), Jan-Phillip Huntemann (Otto & Ernst Cordes, Kluse-Steinbild), Andre Korfe (Bernhard Kuhr, Papenburg), Kevin Kossenjans (Klaus Klahsen, Surwold), Erik Krämer (Hermann Witte, Rhede), Jan-Kevin Paul (Sanen-Pieper, Lathen), Michael Reh (Otto & Ernst Cordes, Kluse-Steinbild), Matthias Rohde (Alfons Lammers, Inh. Martin Offen, Werlte), Kevin Sartison (Schwarte Haustechnik, Hüven), Lars-Rudolf Schomaker (Hackmann, Papenburg), Markus Ubbenjans (Papen Versorgungstechnik, Surwold) und Pascal Watermann (Papen Versorgungstechnik, Surwold).

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Schüler aus Börgermoor bauen Laternen aus Kupfer

(Pressemitteilung der Ems-Zeitung vom 26.01.2018)
Artikel EZ Generationenwerkstatt Jansen (1)Artikel EZ Generationenwerkstatt Jansen (2)Zum zweiten Mal hat die Firma Jansen Tore in Surwold eine Generationen-Werkstatt für Schüler der Oberschule Börgermoor angeboten. Nachdem beim ersten Mal Werkzeugkästen gebaut wurden, standen diesmal Kupferlaternen auf dem Lehrplan.
Die vier Schüler Dennis Schepers, Claas Hoppe, Jannik Lückenjans und Julian Müller meisterten die schwierige Aufgabe unter fachkundiger Anleitung des Ruheständlers Bernd Sievers.
„Es hatten sich mehr als doppelt so viele Schüler für das Projekt gemeldet“, erklärte Konrektorin Manuela Grimm bei der Abschlussveranstaltung mit Lehrern und Eltern. Letztlich entschied das Los, wer einen der vier Plätze ergattern konnte. Mehr Schüler durften es nicht sein, denn in der kleinen Gruppe sollte intensiv gearbeitet werden. „Wenn es zu viele sind, steht immer jemand rum und hat nichts zu tun“, wusste Renate Beineke, Projekt-Botschafterin aus Osnabrück zu berichten. Die Begeisterung könne aber nur überspringen, wenn jeder seine Fähigkeiten voll einbringen könne und am Ende ein greifbares Ergebnis in Händen halte.
Das bestand diesmal aus einer handlichen Kupferlaterne aus neun einzelnen Kupferblechen und vier Glaseinsätzen. „Zuerst haben wir uns genau mit der Zeichnung der Laterne beschäftigt“, berichtete Claas Hoppe (13). Im Anschluss hätten sie die Enden der Kupferbleche mit einer Feile abgekantet, dann gebogen, ausgesägt und gekörnt, damit der Bohrer nicht abrutscht.
Zwei Stunden pro Woche haben die vier seit Anfang November im Betrieb verbracht – und das freiwillig nach der Schule. „Beim letzten Termin haben wir uns gemeinsam eine Arbeitsskizze für ein Bauteil unserer Brandschutztore angesehen“, berichtete Betreuer Sievers. „Die haben die Jungs schon ziemlich gut verstanden“, lobte er.
Sievers selbst startete mit 14 Jahren in die Ausbildung zum Metallbauer. Die vier Jungen zwischen 13 und 14 Jahren können sich mit ihrer Berufswahl aber noch etwas Zeit lassen. Für sie steht als Nächstes erst einmal das Schülerpraktikum auf dem Programm.
„Wir finden es toll, so früh mit Schülern in Kontakt zu kommen und ihnen zu zeigen, was bei uns im Unternehmen passiert und welche Möglichkeiten sie bei uns haben“, betonte Gesellschafterin und Personalleiterin Sandra Jansen. Natürlich sei damit auch die Hoffnung verbunden, dass sich einige von ihnen später um eine Ausbildung im Unternehmen bewerben, denn gerade in den handwerklichen Ausbildungsberufen wie etwa bei den Metallbauern fehle es an Bewerbern.
 „Die Schüler wissen heute, dass sie alle Chancen haben, wenn sie sich ein bisschen qualifizieren“, bemerkte Schulleiter Oliver Grot dazu. „Heute bewerben sich die Unternehmen bei den Schülern und nicht mehr umgekehrt.“ Umso wichtiger sei es, sich früh zu orientieren, um die richtige Berufsentscheidung zu treffen.
Besonders erfreut zeigten sich die Projektbeteiligten, dass zum Abschluss auch die Eltern der Schüler mit ins Unternehmen gekommen waren. „Die wenigsten wissen, was sich hinter den Toren der Unternehmen verbirgt und welche Karrierechancen es im Handwerk gibt“, sagte Renate Beineke.
Die Generationenwerkstatt ist das aktuelle Projekt der Ursachenstiftung Osnabrück. In enger Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim und den Kreishandwerkerschaften setzt sich die Stiftung für die Nachwuchsförderung in Handwerksberufen ein. Seit ihrem Start im Jahr 2014 haben bisher 95 Projekte mit 53 Unternehmen, 27 Schulen und insgesamt rund 400 Schülern stattgefunden. Aus dem Altkreis Aschendorf-Hümmling waren darunter 11 Firmen vertreten.
„Wir haben immer ein offenes Ohr für Unternehmen, die mitmachen wollen“, betonte Botschafterin Beineke. Angesichts der großen Nachfrage der Schüler aus der Oberschule Börgermoor sei ein zweites Unternehmen im Umkreis sehr willkommen.
Bildunterschrift (1):
Die Schüler (von links) Julian Müller, Jannik Lückenjans und Claas Hoppe haben zusammen mit ihrem Betreuer Bernd Sievers Laternen aus Kupfer gebaut

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
25 Jahre im Betrieb Hackling tätig

(Pressemitteilung vom 17.01.2018)
Hackling Jubiläum MADer Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Aschendorf – Hümmling, Hermann Schmitz (2. v. l.) ehrte einen langjährigen Mitarbeiter der Firma Hackling Metall- und Stahlbau – Schloss- und Schlüsselservice GmbH, Aschendorf mit Überreichung einer Urkunde zum 25-jährigen Jubiläum.  
Die Firmeninhaberin Frau Hackling (rechts) bedankte sich während einer kleinen internen Feierstunde bei Herrn Egbert Abheiden (2. v. r.) für seine 25-jährige Betriebstreue. Unser Foto zeigt Abheiden mit seiner Ehefrau (links).

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Alois Grafe zum Ehrenobermeister ernannt

(Pressemitteilung vom 18.12.2017)
IV Schornis 2017Im Rahmen der Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Osnabrück-Emsland im Dezember 2017 in Lingen wurden Alois Grafe und Thomas Wilbers vom Präsidenten der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Herrn Peter Voss, mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.
Des Weiteren erhielten Obermeister Gerd Rechtien und Kassierer Reinhard Fährmann die Silberne Ehrennadel des Osnabrück-Emsländischen-Grafschafter Handwerks.
In seiner Ansprache ging Handwerkskammerpräsident Voss auf das langjährige Wirken der Geehrten ein.
Mit einstimmigen Beschluss wurde der ehemalige Obermeister Alois Grafe auf der Versammlung zum Ehrenobermeister der Schornsteinfeger-Innung ernannt.
Bildlegende von links:
Gerd Rechtien (Obermeister), Alois Grafe (Ehrenobermeister), Thomas Wilbers (stellv. Obermeister), Peter Voss (Handwerkskammerpräsident); Reinhard Fährmann (Kassierer) fehlt auf dem Bild.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
BBS Papenburg bietet neue Berufsfachschule an

(Pressemitteilung der Ems-Zeitung vom 18.12.2017)
Artikel EZ BFS FarbtechnikDie Berufsbildenden Schulen (BBS) Papenburg (Technik und Wirtschaft) bieten ab dem Schuljahr 2018/2019 eine neue Schulform an. Das teilen die BBS mit.
Wie es in der Pressemitteilung heißt, wird die neue Berufsfachschule Farbtechnik und Raumgestaltung in enger Abstimmung mit dem Handwerk angeboten. In der Berufsfachschule werden die Kompetenzen der Grundstufe des ersten Ausbildungsjahres der Ausbildungsberufe Bauten- und Objektbeschichter/in, Maler/in sowie Lackierer/in und Fahrzeuglackierer/in erworben. „Damit ist es den Schülerinnen und Schülern möglich, im Anschluss an die erfolgreich absolvierte Berufsfachschule eine Ausbildung im zweiten Ausbildungsjahr der zum Berufsfeld gehörenden Berufe zu beginnen“, heißt es in der Mitteilung.

Enge Verzahnung von Theorie und Praxis

„Mit diesem Angebot findet eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis statt und die Schülerinnen und Schüler erhalten eine allgemeine und fachliche Grundbildung im beruflichen Schwerpunkt Farbtechnik und Raumgestaltung“, so Peter Peters, Schulleiter der BBS Papenburg (Technik und Wirtschaft). Auch Hermann Schmitz, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, betont, dass die neue Schulform vom Handwerk getragen wird und als eine sinnvolle Ergänzung zu dem bisherigen Angebot angesehen wird.
In die Berufsfachschule kann aufgenommen werden, wer den Hauptschulabschluss oder einen höherwertigen Abschluss aufweist. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Der Anmeldeschluss ist der 16. Februar 2018. Weitere Informationen gibt es online unter www.bbs-papenburg.eu.
Bildunterschrift:
Über die neue Berufsfachschule Farbtechnik und Raumgestaltung freuen sich (von links) Hermann Schmitz von der Kreishandwerkerschaft, Friedrich van Santen, Obermeister Maler- und Lackierer-Innung, Peter Peters, Schulleiter BBS Papenburg, Siena Nienhusmeier, Farbtechnik und Raumgestaltung an den BBS Papenburg, Christoph Hübl, Abteilungsleiter Farbtechnik und Raumgestaltung an den BBS Papenburg, und Georg Gravel, Lehrlingswart der Maler-und Lackierer-Innung.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Schüler sammeln praktische Erfahrungen im Handwerk

(Pressemitteilung der Ems-Zeitung vom 17.12.2017)
Artikel EZ GenerationenwerkstattRund drei Monate lang durften zwölf Schüler der Oberschule Dörpen hinter die Kulissen von insgesamt drei Handwerksbetrieben schauen und dabei selber etwas herstellen. Die Projektergebnisse der „Generationen-Werkstatt“ wurden jetzt bei der Firma Cordes in Steinbild vorgestellt.
Den Ausführungen der Achtklässler lauschten deren Eltern, einige Lehrern sowie Vertreter der Unternehmen und anderen Verbänden.
Ziel der von der Ursachenstiftung in Osnabrück koordinierten „Generationen-Werkstatt“ ist es, das Interesse junger Menschen für das Handwerk und dessen Berufsmöglichkeiten zu wecken. Die Oberschule Dörpen hat das Projekt zum dritten Mal im Rahmen einer AG angeboten. In den drei beteiligten Betrieben Otto und Ernst Cordes aus Steinbild, Schornsteintechnik Poll aus Dörpen und Hero-Glas aus Dersum  haben jeweils vier Schüler immer donnerstags nachmittags für zwei Stunden an der Herstellung von Bluetooth Boxen, Edelstahlgrills oder eines Tisches und einer Sitzbank aus Glas gewerkelt.

Mitarbeiter und Ruheständler der Betriebe als Paten

Begleitet wurden sie dabei von je einem aktiven Mitarbeiter und einem Ruheständler der Betriebe. „Den Schatz an Erfahrungen und die Fähigkeit unserer (Un-)Ruheständler, junge Menschen fürs Handwerk zu begeistern, kann man gar nicht hoch genug bewerten“, betonte Hans Thünemann, der das Projekt bei der Firma Cordes zusammen mit Pensionär Heinz Kock zum dritten Mal in Folge begleitet hat.
Wie die Vertreter der beiden anderen Betriebe, zeigte er sich angetan vom engagierten Einsatz der Jugendlichen und der Unterstützung durch ihre Eltern. „Die Generationen Werkstatt und der Kontakt zur Oberschule ist eine Win-Win-Geschichte für alle“, hob Thomas Kuhr hervor. Gemeinsam mit Ruheständler Heinz Kock war er bei der Firma Poll zum zweiten Mal für die Schüler verantwortlich.

Zertifikat als Beleg der Teilnahme

Das Besondere seien zudem die gemeinsame Auftakt- und Abschlussveranstaltung aller beteiligten Unternehmen. Diese böten sowohl für die Schüler als auch die Betriebe ein noch größeres Spektrum an Möglichkeiten zum gegenseitigen Kennenlernen, so Kuhr. Die Projektbetreuung bei der Firma Hero-Glas, die in diesem Jahr zum ersten Mal dabei war, hatten Ausbildungsbeauftragte Christina Soring und Ruheständler Alfons Hackmann inne.
Oberschullehrer Reinhard Rohden dankte den Betrieben, die es den Schülern ermöglicht hätten, solche Erfahrungen zu sammeln, sowie den Eltern, die das Projekt von Anfang bis Ende unterstützt hätten. „Wenn Eltern den Prozess der Berufsorientierung nicht begleiten, wird es für die jungen Leute schwierig, in diesem Bereich Fuß zu fassen“, unterstrich Rohden. Von Renate Beineke, der Koordinatorin und Botschafterin der „Generationen-Werkstatt“ erhielten die Schüler zum Abschluss ein Zertifikat als Beleg für ihre Projektteilnahme.
Bildunterschrift:
Bei der Abschlussveranstaltung der dritten Generationen-Werkstatt stellten die Schüler ihre Projektergebnisse vor.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Serie "Mein Job und ich"
Tischler aus Niederlangen über gutes Personal und kuriose Wünsche

(Pressemitteilung der Ems-Zeitung vom 05.12.2017)
Ahrens (13) - Mein Job und ich (1)Ahrens (13) - Mein Job und ich (2)Ahrens (13) - Mein Job und ich (3)In unserer Serie „Mein Job und ich“ spricht diesmal Tischlermeister Günter Ahrens aus Lathen-Niederlangen über gutes Personal, kuriose Wünsche von Kunden und das Chefsein.

Herr Ahrens, Sie sind Tischlermeister, aber auch Chef eines kleinen Unternehmens. Wie viel Zeit verbringen Sie im Büro und wie viel in der Werkstatt?

Die Zeit im Büro hält sich zum Glück in Grenzen, aber gewisse Dinge wie Abrechnung, Planung oder die Erstellung von Angeboten müssen einfach sein. Ich versuche möglichst viel Zeit in der Fertigung zu verbringen, etwas zu sägen, bohren, fräsen oder zusammen zu setzen. Dafür bin ich viel zu gern Handwerker.

Vor allem im Handwerk wird häufig über Fachkräftemangel gesprochen. Gibt es den bei Ihnen auch?

Bisher hatte ich sehr viel Glück mit meinen Angestellten. Wir sind inzwischen ein Team aus zehn Mitarbeitern, es waren einmal zwölf, aber irgendwann wurde es mir auch zu viel. Ein gutes Beispiel für gute Mitarbeiter ist Thomas Hackmann, einer meiner ersten Auszubildenden, der inzwischen den Meistertitel hat und viel Verantwortung in der Fertigung übernimmt. Bisher haben wir es geschafft, jede freie Stelle zu besetzen und jedes Jahr einen Auszubildenden zu bekommen. Aber das wird nicht einfacher, auch bei uns.

Was genau sind die Schwerpunkte bei Ihnen in der Herstellung?

Das ist der Möbelbau. Wir merken durch die rege Bautätigkeit in den vergangenen Jahren, dass sich Bauherren häufiger etwas aufwendigere Innenausbauten leisten und dafür lieber auf einen Urlaub verzichten. Zum Beispiel einen Hauswirtschafts- oder Ankleideraum, wo wir Regale maßanfertigen können, ein individuell gestaltetes Bett oder auch eine größere Küche oder ein außergewöhnliches Bad. Wir haben vor einigen Jahren mit maßangefertigten Duschwänden aus Glas begonnen, inzwischen machen wir das dutzendfach im Jahr. Wir produzieren aber auch für Unternehmen, fertigen Büromöbel, Kundentresen oder Hoteleinrichtungen her. Außerdem sind wir im Fahrzeuginnenausbau tätig.

Wie kam das zustande?

Durch persönlichen Kontakt zur Firma Gertzen Krane und Schwertransporte in Kluse und Stb Verkehrstechnik GmbH aus Gehrden in der Region Hannover. Bei den Begleitfahrzeugen der Schwertransporte kommt es darauf an, sie zu robusten Wohnwagen umzubauen mit Bett, kleiner Küche und Schränken, sogenannte BF3/BF4-Ausbauten. Bei den Transporten kommt es häufig vor, dass der Transport irgendwo stoppen muss, zum Beispiel auch im Ausland, und die Fahrer dann ihre Lenk- und Ruhezeiten einhalten müssen. Dann kommt ihnen dieser Innenausbau zugute.

Wann stand für Sie fest, dass Sie einen handwerklichen Beruf erlernen wollen?

Das hat sich im Jugendalter entwickelt. Ich war schon immer jemand, der gern gebastelt und gewerkelt hat. So eine Art Daniel Düsentrieb zu sein und handwerkliche Aufgaben zu lösen. Ich habe meine Ausbildung dann bei der Tischlerei Kampen in Niederlangen gemacht, die Entscheidung habe ich nie bereut. Ich habe dann längere Zeit ein Nebengewerbe gehabt und Aufträge von Privatkunden erledigt. Weil das immer mehr wurde, habe ich mich dann vor gut elf Jahren für die Selbstständigkeit entschieden und 2012 für die Vergrößerung im Industriegebiet an der A 31 in Niederlangen.

Wie körperlich anstrengend ist der Beruf des Tischlers?

Längst nicht mehr so anstrengend wie vor 20 Jahren. Das hat mit der technischen Weiterentwicklung zu tun. Wir haben seit der Erweiterung des Betriebs 2012 moderne Maschinen, zum Beispiel kleine Kräne mit Saugern, die Holzplatten anheben und befördern. Das erleichtert die Arbeit unheimlich. Wir versuchen deshalb auch, möglichst viele Vorarbeiten im Betrieb zu erledigen und beim Kunden tatsächlich nur aufzubauen. Deshalb bieten wir Kunden auch an, die bestellte Ware einmal komplett aufgebaut bei uns anschauen zu können. Dann sind auch Änderungswünsche einfacher zu erledigen, außerdem entsteht weniger Dreck im Haus des Kunden.

Wie schwer fällt es Ihnen, Chef zu sein? Wie halten Sie die Stimmung unter den Mitarbeitern hoch?

Ich versuche, möglichst wenig den Chef heraushängen zu lassen, sondern als Kollege aufzutreten. Ich denke, das klappt bisher ganz gut. Wir treffen uns regelmäßig. Es gibt natürlich, wie in vielen Betrieben, ein Sommerfest und eine Weihnachtsfeier. Zum zehnjährigen Bestehen haben wir eine Fahrt mit der MS Amisia von Haren über die Ems gemacht und danach in einem Landgasthof gefeiert. Es gibt aber auch Treffen, die die Mitarbeiter organisieren und die aus Trinkgeldern von Kunden bezahlt werden. Da haben die Mitarbeiter freie Hand.

Welche kuriose Situation in Ihrem bisherigen Berufsleben werden Sie vielleicht nie vergessen?

Ich habe mich bei der Vermessung eines Bauelementes in einem Privathaus einmal vermessen. Das kommt leider mal vor. Allerdings gab es dann auch noch einen Folgefehler vom Zulieferer, sodass der Kunde leider noch länger auf die Fertigestellung warten musste. Am Ende war er zum Glück dennoch sehr zufrieden.

Und mit welchen ungewöhnlichen Wünschen wurden Sie schon konfrontiert?

Wir haben vor kurzem bei einer Firma einen Konferenztisch geliefert, bei dem schon der Aufbau fast eine Woche gedauert hat. Das war definitiv kein gewöhnlicher Auftrag. Zur Agritechnica, die jetzt im November in Hannover stattgefunden hat, haben wir für einen Stand einen dreiarmigen Tisch inklusive hydraulischer Verstellbarkeit gebaut. Endgültig fertig geworden ist er erst am Vorabend der Messeeröffnung.
Bildunterschriften:
(1) Tischlermeister Günter Ahrens aus Niederlangen versucht trotz der Aufgaben als Unternehmenschef mindestens einmal am Tag, in der Produktion mit anzupacken.

(2) Büroarbeit lässt sich aber als Chef eines kleinen Unternehmens mit etwa zehn Mitarbeitern nicht vermeiden.

(3) Blickfang in der kleinen Ausstellung des Betriebs ist eine alte Werkbank aus dem 19. Jahrhundert.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Heinz Kauscher mit Gold ausgezeichnet
Delegiertenversammlung der Kreishandwerkerschaft tagte

(Pressemitteilung vom 04.12.2017)
DT 2017 - Anneken DT 2017 - EversDT 2017 - Kauscher

Anlässlich der Delegiertenversammlung der Kreishandwerkerschaft Aschendorf – Hümmling wurde deutlich, dass das laufende Jahr 2017 für die Handwerkswirtschaft in dieser Region als erfolgreich zu bezeichnen ist. In allen Gewerken kam es zu einer guten bis sehr guten Auslastung.
Lediglich die Besetzung der vielen Ausbildungsplätze bildet Anlass zur Besorgnis. In zahlreichen Ausbildungsbetrieben blieben Ausbildungsplätze unbesetzt. So ist zu befürchten, dass der Fachkräftemangel ohne zusätzliche Maßnahmen nicht abgebaut werden kann.
Der Präsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Herr Peter Voss, zeichnete die Obermeister Michael Anneken, Werpeloh (Bild 2) für seine ehrenamtliche Tätigkeit um das Bäckerhandwerk sowie Johannes Evers, Papenburg (Bild 1) für seine Obermeistertätigkeit bei der Innung für Elektro- und Informationstechnik mit der Silbernen Ehrennadel aus.
Der Kreishandwerksmeister Dipl.-Ing. Heinz Kauscher aus Papenburg, Obermeister der Innung für Klempner-, Sanitär- und Heizungstechnik, konnte sich über die Goldene Ehrennadel des Osnabrück-Emsländischen-Grafschafter Handwerks freuen.
Die Kreishandwerkerschaft Aschendorf – Hümmling, vertreten durch Geschäftsführer Hermann Schmitz, versprach mit seinem Team auch zukünftig für die annähernd 700 Handwerksbetriebe mit einem großen Dienstleistungsangebot attraktiv zu bleiben.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Justin Reinken aus Lathen landesbester Anlagenmechaniker

(Pressemitteilung der Ems-Zeitung vom 29.11.2017)
Artikel EZ Landessieger Reinken (1)Artikel EZ Landessieger Reinken (2)Justin Reinken aus Lathen hat nicht nur seine Gesellenprüfung mit Bestnoten bestanden, sondern ist für die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim erster Landessieger im Bereich Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik geworden.
Mit seiner Gesellenprüfung war der 20-Jährige beim Leistungswettbewerb der Beste in seinem Kammerbezirk und wurde somit zum Wettbewerb auf Landesebene nach Stade eingeladen. Dort – so erzählt Reinken im Gespräch mit unserer Redaktion – setzte er sich dann gegen vier Konkurrenten aus seinem Berufszweig durch.
Die Aufgabe war es, innerhalb von rund acht Stunden aus einer Zeichnung ein Bauteil zu erstellen. Die Prüfungskommission aus Stade achtete bei der Bewertung auf Sauberkeit, Maßgenauigkeit und Funktion. „Es war zwar sehr stressig, aber ich hatte keine Probleme, die Zeichnung praktisch umzusetzen“, erklärt der Anlagenmechaniker.
Mit dem Gewinn der Landesmeisterschaft hatte er sich für die Deutschen Meisterschaften, die kürzlich stattgefunden haben, qualifiziert. Dort verfehlte er nur knapp das Treppchen. Auch bei diesem Wettbewerb mussten die Teilnehmer unter Zeitdruck einen Heizungskörper fertigen, der die Silhouette des Düsseldorfer Fernsehturms hatte. „Leider ging es mir während des Wettbewerbs nicht so gut, sodass ich nur die Hälfte der Zeit nutzen konnte“, erklärt Reinken. Sein Vater Thomas Reinken und sein Chef Christian Pieper von der Firma Haustechnik Sanen-Pieper in Lathen seien dennoch stolz auf seine Leistungen, meint der 20-Jährige.
Anfang des kommenden Jahres hat Reinken die Möglichkeit, sich für die Europameisterschaften zu qualifizieren. Ob er daran teilnehmen möchte, weiß er selbst aber noch nicht. „Im Gegensatz zu dem Landeswettbewerb war die Deutsche Meisterschaft schon etwas härter“, so der Mechaniker. „Ich hatte vorher noch nicht so viel in dem Bereich gearbeitet, der vorausgesetzt wurde.
Nach den Worten seines Ausbilders Christian Pieper kann der 20-Jährige mehr als stolz auf sich sein. „Das muss man erst einmal schaffen“, betont Pieper. Bereits als Auszubildender habe sich Reinken aufgrund seiner Vorkenntnisse und seinem Interesse von den anderen Lehrlingen unterschieden.
Wie sich Pieper erinnerte, gab es in der Firmengeschichte erst einen Mitarbeiter, der es vor 25 Jahren bei den Landesmeisterschaften auf den zweiten Platz geschafft hatte. „Wir können froh sein, Justin in unserem Team zu haben“, sagt Pieper.
Bildunterschrift 1:
Als Prüfungsbester beendete Justin Reinken aus Lathen seine Gesellenprüfung und wurde beim Landeswettbewerb der Handwerkskammer erster Landessieger der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.
Bildunterschrift 2:
Stolz auf seine Leistungen sind (von links) Justin Reinken und sein Ausbilder Christian Pieper von der Firma Haustechnik Sanen-Pieper in Lathen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Rastdorfer Firma Lammers ehrt Mitarbeiter

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 28.11.2017)
Artikel EZ Lammers Ehrung MABei der Rastdorfer Firma Lammers Systemtechnik sind anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Unternehmens langjährige Mitarbeiter geehrt worden. Der Betrieb ist als Stallausrüster im landwirtschaftlichen Bereich aktiv. Einer der Hauptgründe für den Geschäftserfolg sieht die Unternehmerfamilie vor allem in den vielen treuen und zuverlässigen Mitarbeitern. Im Rahmen einer Feierstunde würdigte die Geschäftsführung Helmut Watermann aus Papenburg und Alexander Hassenrink aus Friesoythe für ihre 20-jährige Betriebszugehörigkeit. Unser Foto zeigt (v. l.) die Firmenleitung Stefan, Karin und Dieter Lammers, Marita und Helmut Watermann sowie Anna und Alexander Hassenrink.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Beste Nachwuchshandwerker 2017 ausgezeichnet

(Pressemitteilung der Ems-Zeitung vom 19.11.2017)
Artikel EZ NachwuchshandwerkerDie Handwerkskammer hat 38 erfolgreiche junge Gesellinnen und Gesellen geehrt, die als beste Prüflinge im Kammerbezirk Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim ihre Ausbildung abgeschlossen haben.
Im Rahmen einer Feierstunde im Osnabrücker „Blue Note“ wurden die besten Junghandwerkerinnen und Junghandwerker der Region von der Handwerkskammer für ihre hervorragenden Prüfungsleistungen ausgezeichnet. Unter ihnen waren auch die Siegerinnen und Sieger auf Landes- und Bundesebene, die bereits zuvor in Celle für ihre Leistungen gefeiert wurden.
„Sie haben ein Etappenziel mit viel Erfolg erreicht. Der weitere Weg in eine lohnende Zukunft steht Ihnen offen“, gratulierte Kammerpräsident Peter Voss den Junghandwerkerinnen und -handwerkern aus dem Kammerbezirk und verwies insbesondere auf die neue Meisterprämie in Höhe von 4000 Euro, die bei erfolgreichem Abschluss dieser „Premiumweiterbildung im Handwerk“ zukünftig ausgeschüttet werde.
Auch verwies Voss einer Pressemitteilung zufolge auf spezielle Begabtenförderprogramme, die die „Elite-Junghandwerkerinnen und -handwerker“ in Anspruch nehmen könnten. Voss lobte in seiner Ansprache auch die ausgezeichneten Ausbildungsleistungen der Handwerksbetriebe im gesamten Kammerbezirk. Zudem betonte der Kammerpräsident die guten Chancen, die das Handwerk den Schulabgängerinnen und Schulabgängern biete. Sie erhielten nicht nur eine grundsolide berufliche Ausbildung, sondern hätten auch exzellente Berufs- und Karriereaussichten.
Und das sind die Siegerinnen und Sieger:
Kammersieger:
Elektroniker Tim Beste, Osnabrück, Betrieb: Isoblock Schaltanlagen GmbH & Co. KG; Elektroniker FR Energie- und Gebäudetechnik Simon Koddenberg, Ankum, H + R Elektro, Brandmeldetechnik, Gebäudetechnik, Kundendienst GmbH; Fachverk. im Lebensmittelhandwerk Laura Sokoliß, Bramsche, Kuhlmann Lebensmittelmärkte e. K.; Feinwerkmechaniker Stefan ben Ahmed, Melle, Strautmann Hydraulik GmbH & Co. KG; Friseurin Theresa Peuser, Melle, Gaby’s Haarmoden; Gebäudereiniger Manuel Backers, Wietmarschen, Hermes Gebäudereinigung GmbH; Informationselektroniker Michael Kruse, Osnabrück; Pottharst Fernsehen-Hifi-GmbH; Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker FR Fahrzeugbautechnik Moritz Melcher, Ostercappeln, Vario Mobil Fahrzeugbau GmbH; Konditorin Marlene Unnerstall, Melle, Leysieffer GmbH & Co. KG; Land- und Baumaschinenmechatroniker Simon Hindriks, Nordhorn, Landtechnik, Vertrieb und Dienstleistungen Bernard Krone GmbH; Maurer Christian Hilling, Haselünne, MR Bau Inh. Matthias Rolfers; Metallbauer Maik Heinisch, Bissendorf, W. Wichmann Metallbau GmbH; Raumausstatterin Marilisa Ohlwein, Hannover, Denise Bröther und Nicole Bröther GbR; Schilder- und Lichtreklameherstellerin Samira Dassel, Melle, GLA-WEL GmbH; Straßenbauer George Azaroglu, Wallenhorst, Dieckmann BAUEN + UMWELT GmbH & Co. KG; Zahntechnikerin Annika Thole, Haren, Emonds Dentallabor e.K.; Zimmerer Manuel Hellermann, Osnabrück, Darumer Zimmerei Warnecke GmbH & Co. KG; Zweiradmechatroniker Tim Teichert, Löhne, Superbike Centrum Melle GmbH.
3. Landessieger:
Maler und Lackiererin Elisabeth Reker, Osnabrück, Eichholz Maler- und Restaurationswerkstatt; Mechatroniker für Kältetechnik Alexander Thole, Nordhorn, Rönne Technik GmbH.
2. Landessieger:
Tischler Heinrich Pieper jun., Wettrup, Bau und Möbeltischlerei Heinrich Pieper; Bäcker Daniel Potthoff, Glandorf, Bäckerei-Konditorei Wolke OHG; Orthopädietechnik-Mechaniker Mathis Jahns, Bad Essen, RAS GmbH; Kosmetikerin Katrin Minich, Meppen, Kosmetikinstitut Claudia Gebben; Fachverk. im Lebensmittelhandwerk FR Bäckerei Marina Schütte, Emlichheim, Bäckerei Naber; Fliesen-Platten-Mosaikleger Fabian Dingwerth, Glandorf, Thomas Speckmann; Goldschmiedin Fee Marysa Doll, Ankum, Goldschmied Peter Kreuzkamp; Maßschneiderin Frauke Senker, Lingen, Maßschneiderei Birgit Hüer.

1. Landessieger:
Beton- und Stahlbetonbauer Anton Wendelin Dannert, Lingen, Gerhard Lühn GmbH & Co. KG; Schornsteinfeger Arne Altevogt, Hilter a.T.W., Volker Nobbe; Zweiradmechatroniker Stefan Nagorny, Osnabrück, Zweiradcenter Bücker;

Anlagenmechaniker f. Sanitär-, Heizungs- u. Klimatechnik Justin Reinken, Lathen, Sanen-Pieper GmbH;

Augenoptikerin Marlene Schwandt, Osnabrück, Fielmann; Fleischer Dominik Scheffer, Rheine, Die Fleischerei Mandel e.K.; Kauffrau für Büromanagement Carina Nitschke, Hagen a.T.W., Elektro-Tröbs-GmbH; Fotografin Astrid Hafer, Stemwede, Clean Fotostudio GmbH.

2. Bundessieger:
Kraftfahrzeugmechatroniker Johannes Hagedorn, Bad Iburg, August Coler GmbH & Co. KG.
1. Bundessieger:
Dachdecker Jonas Fangmann, Visbek, Dachdeckerei Weber
Bildunterschrift:
Die besten Junghandwerker aus dem Kammerbezirk Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, eingerahmt von Kammerchef Sven Ruschhaupt (li.) und Präsident Peter Voss.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Lernpartnerschaft in Lathen mündet in Ausbildung

(Pressemitteilung der Ems-Zeitung vom 16.11.2017)
Artikel EZ Schmees AusbildungDie Firma Schmees Ladenbau in Lathen hat durch eine Lernpartnerschaft in Form einer Schülerfirma zwei Auszubildende für ihren Betrieb gewonnen.
Wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt, zog Prokurist Marcus Meier bei einem Gespräch mit Schulkoordinatorin Verena Huntemann und Schulleiter Ralf Haustein eine positive Bilanz. Einmal in der Woche tauschten die Schüler die Schulbank mit der Werkbank und lernten in dem Betrieb, was nötig ist, um eine Tischgruppe samt Bank und Tisch aus Holz oder ein Regal zu erstellen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben mit jungen Schülern in technischen Berufen bereits gute Erfahrungen gemacht. „Sie waren alle hoch motiviert und zeigten handwerkliches Geschick“, lobt Meier die Schüler. Auch Haustein äußert sich positiv: „Unsere Schüler können sich so bereits frühzeitig einen Einblick in die reale Arbeitswelt verschaffen und das Unternehmen konnte sich als attraktiver Arbeitgeber vorstellen“.
Meier will die Kooperation mit der Schule fortsetzen und hofft, dass sich weitere Handwerksbetriebe anschließen. Gerade das Handwerk habe einen akuten Fachkräftemangel, dabei seien die Aufstiegschancen in den Fachbetrieben durchaus gut.
Für Verena Huntemann sind die Kooperationen mit den Unternehmen wichtig für die Berufsorientierung der Schüler. „Die Einblicke in die Praxis helfen eindeutig bei der Berufswahl“, ist sie überzeugt.
Schmees beschäftigt rund 70 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat sich insbesondere auf den Ladenbau für Bäckereien, Cafés und Café-Shops in ganz Deutschland spezialisiert.
Bildunterschrift: Über den Erfolg der Lernpartnerschaft freuen sich Schulleiter Rolf Haustein (stehend, links) und Marcus Meier (stehend, rechts).

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Meister-Fachlehrgang Teile I und II im Friseurhandwerk abgeschlossen

(Pressemitteilung an die Ems-Zeitung am 13.11.2017)
Meister Friseur 2017In der Meisterschule der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling wurden zwischen Dezember 2016 und September 2017 sechs zukünftige Friseurmeisterinnen in einem Lehrgang auf die Teile I und II der Meisterprüfung vorbereitet. In nur 9 Monaten durchliefen die Absolventinnen diesen Lehrgang in Teilzeit.
Alle Teilnehmerinnen müssen noch die Teile III und IV der Meisterprüfung ablegen, um endgültig ihren Meisterbrief der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim in Empfang nehmen zu dürfen.
Ihre Prüfung erfolgreich bestanden haben: Alanah Mühring (Rhauderfehn), Marina Hettinger (Meppen), Imke Elias (Weener), Daniela Landskrone (Renkenberge), Stefanie Göken (Stavern) und Karin Buchheit (Weener).
Bei der Übergabe der Prüfungszeugnisse der Teile I und II gratulierte auch das Dozententeam der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling, Petra Albers und Nicole Tönjes sowie Martina Lögering und Mehtap Sehtap von der Prüfungskommission.
Der nächste Vorbereitungslehrgang zum/zur Friseurmeister/-in Teile I und II beginnt im Dezember 2018. Hier können sich noch Interessenten/-innen einschreiben lassen. Weitere Informationen erhalten Sie durch die Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling unter 04961-839325 (Kristine Schmitz).

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Husmann-Gruppe liefert Müllpressen bis Mekka

(Pressemitteilung der Ems-Zeitung vom 07.11.2017)
Artikel EZ Husmann (1)Artikel EZ Husmann (2)Müll ist das zentrale Thema der Husmann Umwelttechnik. Wie sammelt man ihn? Wie presst, verdichtet und zerreißt man ihn? Für seine Kunden weltweit baut das Unternehmen aus Dörpen im Emsland maßgeschneiderte Maschinen für all diese Aufgaben. Bei dem familiengeführten Mittelständler tritt aktuell die dritte Generation an. Für 2017 hat Husmann Umwelttechnik Rekordumsätze in Aussicht gestellt.
Zur Geschäftsführung der Husmann Umwelttechnik gehören Astrid Husmann, ihr Schwager Gerhard Husmann – beide 62 Jahre alt – und ihre Söhne Gerrit (23) und Hendrik Husmann (29). Der Wirtschaftsingenieur berichtet von „großem Vertrauen“, das man genießt, wenn man mit der Familie zusammenarbeitet. Sein Bruder Gerrit studiert noch in Köln, wird aber in Kürze ebenfalls dauerhaft zum Unternehmen stoßen. „Es ist schön, wenn man zu zweit ist. Ich hatte das auch mit meinem Bruder“, sagt Senior Gerhard Husmann mit Blick auf die Firma, die sei „kein Kleinbetrieb“.
Das Konzept scheint aufzugehen. Husmann Umwelttechnik prognostiziert für 2017 Umsatzerlöse in Höhe von 80 Millionen Euro, das wäre ein Rekordwert seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1953. Es begann in Niederlangen bei Dörpen mit einem Weidemelkwagen. Bereits 1965 baute das Unternehmen seine erste 800-Quadratmeter-Halle in Dörpen, wo es heute seinen Hauptsitz hat. Im selben Jahr startete es mit der Umwelttechnik. Offene Container für Bauschutt – sogenannte Mulden – gehörten fortan zum Programm. 1980 stiegen Sohn Gerhard Husmann und sein im vergangenen Jahr verstorbener Bruder Heinz-Hermann Husmann in das Unternehmen des Vaters ein.

350 Mitarbeiter beschäftigt

So weit die Historie. Heute hat die Husmann-Gruppe Standorte in Lathen (Emsland), Crailsheim (Baden-Württemberg), in Lübben und Heiligengrabe (beide Brandenburg). Insgesamt beschäftigt sie mehr als 350 Mitarbeiter. Mitverantwortlich für den Erfolg dürfte das Konzept sein, eigene Innovationen auf den Weg zu bringen. Husmann Umwelttechnik projektiere und entwickele sie anhand der Kundenbedürfnisse, erklärt Astrid Husmann: „Wir bekommen viele Anregungen aus der Kundschaft.“ Für die Haddsch etwa, die muslimische Pilgerfahrt nach Mekka, hat der Betrieb eine „Unterflur-Schneckenpresse“ entwickelt. Darin wird der Müll, der durch eine Art Trichter eingeworfen werden kann, in einem Behälter in zwei bis drei Meter Tiefe gesammelt, wo er dann gepresst wird.

Walze verdichtet Container-Inhalt

Seit zwei Jahren gebe es in den USA eine modifizierte Form des „Walzenverdichters“, so Astrid Husmann weiter. Das ist demnach eine zahnbewehrte Metallrolle, die an einen Arm montiert ist. Die Walze zerkleinert und verdichtet den Inhalt eines Containers. „Die kann ganze Sofas klein machen“, sagt Husmann. Für Kunden in Übersee hat das Technik-Unternehmen diesen Verdichter als dieselbetriebene Variante mit einem eigenen Antrieb entwickelt. In ländlichen Regionen ist elektrische Energie dort nicht überall verfügbar.
Mehr als 80 Prozent der Husmann-Kunden sind Entsorger. „Wir verkaufen die Anlagentechnik, der Kunde kann sie bei uns aber auch mieten und leasen“, sagt Astrid Husmann. Die übrigen 20 Prozent sind Direktkunden wie etwa Möbelhäuser oder Unternehmen aus der Automobilbranche. Die Exportquote liegt bei 50 Prozent. Von den Ausfuhren gehen 80 Prozent in das übrige Europa, der Rest entfällt auf Russland, China, Amerika, Afrika und Australien.
Bildunterschriften:
(1) Ein Schweißer lässt die Funken fliegen im Werk von Husmann Umwelttechnik in Dörpen.
(
2) Offen für Projekte nach Kundenwunsch: Gerhard (von links), Astrid und Hendrik Husmann.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Symbole weisen den richtigen Weg

(PRESSEINFORMATION November 2017)
Wenn sich die Autobatterie entladen hat, hilft es meist nur noch, das Auto zu überbrücken. Doch Vorsicht: Wer hier Fehler macht, kann teure Schäden an der Elektronik verursachen. Deswegen erklären die Auto-Experten der Kfz-Innung Aschendorf – Hümmling vor der kalten Jahreszeit, wie man richtig Starthilfe gibt.
Meist sehe man die beiden Pole der Batterie leicht, da Symbole meistens neben den Polen in Kunststoff eingegossen sind. Wer sich nicht sicher sei, sollte aber lieber einen Fachmann im Meisterbetrieb der Kfz-Innung fragen. Eine Verwechslung der Polarität könne nämlich teure Schäden in der Fahrzeugelektronik auslösen.
Sind die Pole gefunden, müssten für die Starthilfe mit dem roten Kabel zunächst die Pluspole der beiden Fahrzeugbatterien verbunden werden. Beim schwarzen Kabel sei Vorsicht geboten, denn das werde ausschließlich an den Minuspol des Geberautos geklemmt. Bei dem Nehmerauto müsse das Kabel an einem Metallteil des Motorblocks angeschlossen werden.
Der Auto-Experte Obermeister Markus Ahrens geht weiter: Zuerst Motor des Geberautos anlassen. Dann müsste die Überbrückung funktionieren. Um die Batterie wieder vollständig aufzuladen, seien viele Kilometer Überlandfahrt nötig, kurze Strecken in der Stadt seien nicht zielführend. In der Regel sollte die Batterie in der Werkstatt an ein Ladegerät angeschlossen und vollständig geladen werden.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"Nie so vielfältig wie heute"
CDU-Bundestagsmitglied besucht Bäckerei Ganseforth in Kluse

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 24.10.2017)
Artikel EZ Ganseforth (1)Artikel EZ Ganseforth (2)Artikel EZ Ganseforth (3)Der Bäckerei Ganseforth in Kluse hat die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann einen Besuch abgestattet. Betriebsinhaber Heinrich Ganseforth sparte dabei nicht an Kritik, zum Beispiel an der EEG-Umlage. Thema war auch der Bereich Lebensmittelkontrolle.
Gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde und Samtgemeinde Dörpen hatte Connemann den seit 155 Jahren familiengeführten Betrieb im Gewerbegebiet nahe der B 70 besucht. „Das Lebensmittelangebot, insbesondere bei Brot und anderen Backwaren, war noch nie so vielfältig wie heute“, sagte die Politikerin, die in der Bundestagsfraktion das Thema Verbraucherschutz bearbeitet, zur Begrüßung.
Insgesamt 25 Filialen zwischen Leer und Meppen bis nach Sögel und Walchum werden täglich bis zu dreimal mit frischem Brot und anderen Backwaren beliefert. Hergestellt werden sie in der Zentrale in Kluse. „Wir sind Handwerker und kein Industriebetrieb“, betonte Bäckermeister Heinrich Ganseforth, der das rund 220 Mitarbeiter zählende Unternehmen mit Unterstützung seiner Ehefrau Maria und Tochter Heike in vierter Generation führt.

Kritik an EEG-Umlage-Befreiung für Industrie-Bäckereien

Für den Mittelstand, vielfach als Motor der Wirtschaft tituliert, könnte seiner Meinung nach mehr getan werden, sagte Ganseforth der Bundestagsabgeordneten. Unter anderem kritisierte er die Befreiung von Industriefirmen von der EEG-Umlage, was auch für Großbäckereien gelte, sie würden zudem mitunter verbrauchertäuschend werben mit augenscheinlich handgemachten Produkten, die aber von Maschinen produziert wurden.
Connemann bezeichnete indes die in Niedersachsen gebührenpflichtigen Lebensmittelkontrollen im Bereich des Lebensmittelhandwerks und der Ernährung als „einen Skandal“. Eine gesamte Branche werde unter Generalverdacht gestellt, und auch diejenigen, bei denen alles in Ordnung sei, würden zu Kasse gebeten, monierte die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende. „Lebensmittel waren noch nie so sicher wie heute“, bekräftigte die Bundespolitikerin, die in ihrer Fraktion neben dem Verbraucherschutz auch für die Bereiche Ernährung und Landwirtschaft zuständig ist. Connemann berief sich bei ihrer Aussage auf die wissenschaftlichen Erhebungen des Bundesinstituts für Risikobewertung. Eine Lebensmittelüberwachung hält sie für zwingend erforderlich.

Connemann: Hygiene-Ampel hat „überzogene Bewertungsstandards“

Problematisch sind ihrer Ansicht jedoch die massiven Kosteneinsparungen im Bereich der Kontrollen, wofür die Bundesländer zuständig seien. Weil nicht genügend Lebensmittelkontrolleure zur Verfügung stünden, soll eine sogenannte Hygiene-Ampel eingeführt werden. Für deren Einführung läuft in einigen Teilen Niedersachsens derzeit eine Testphase. Sie bilde aber nicht die wirklichen Verhältnisse ab, meinte Connemann. Hinzu kämen überzogene Bewertungsstandards, die insbesondere kleineren Betrieben zu schaffen machten.
Das Familienunternehmen Ganseforth hat in den vergangenen Jahren stetig investiert. „Wer Wert auf Qualität, zufriedene Kunden und ein gutes Arbeitsklima legt, hat auch in Zukunft eine gute Chance“, ist sich Bäckermeister Heinrich Ganseforth sicher.
Bildunterschriften:
(1) Wie man einen Hefezopf flechtet, ließ sich Gitta Connemann (vierte von links) bei ihrem Besuch der Bäckerei Ganseforth von einem Mitarbeiter zeigen.
(2) Von Maria und Heike Ganseforth (v.l.), die die nächste Generation in dem Familienbetrieb bilden, sowie Seniorchef Heinrich Ganseforth (5.v.l) ließ sich die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (6.v.l.) die Produktion zeigen. Ebenfalls auf dem Bild: Kluses Bürgermeister Hermann Borchers (3.v.l.), der stellvertretende Bürgermeister Karl Hans Harren (5. v.l.), Dörpens Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (7.v.l.) sowie ein Mitarbeiter der Firma Ganseforth.
(3) Die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (zweite von links) informierte sich bei einem Rundgang durch die Bäckerei Ganseforth über die verschiedenen handgemachten Backwaren.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Vom Banker zum Elektroniker
Allen Mwarianesu macht nach neuer Maßnahme der Agentur für Arbeit bei Firma Niemann in Niederlangen eine Ausbildung

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 24.10.2017)
Artikel EZ NiemannSeit anderthalb Jahren ist Allen Mwarianesu in Deutschland, seit ein paar Wochen nun Auszubildender bei Electro Niemann in Niederlangen. Geholfen haben ihm seine Motivation, aber auch eine neue Maßnahme der Agentur für Arbeit.
Es war unter anderem die politische Situation in Simbabwe, die Mwarianesu nach Deutschland trieb. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Haren. In seiner Situation jetzt fühlt er sich sehr wohl. „Ich möchte hier bleiben. Das ist meine zweite Heimat hier“, sagt der 34-Jährige. Dass er nun eine Ausbildung zum Elektroniker macht, geht auf sein Interesse an alternativen Energien zurück, insbesondere beim Thema Biogas oder Stromsparen. In Simbabwe war der angehende Elektroniker Banker. Für ihn war bald klar, dass er in den Beruf nicht zurück möchte. Die Arbeit fand er langweilig, und auch das Sitzen im Büro hat ihn gestört. „Ich will mit dem Kopf und den Händen arbeiten. Das finde ich gut“, sagt er.

„Manche haben den Anschluss in der Jugendzeit verloren“

„Allen ist so motiviert“, schwärmt Geschäftsführer Siegbert Niemann, der auch berichtet, wie schwer es jedes Jahr aufs Neue ist, die Ausbildungsstellen mit passenden Lehrlingen zu besetzen. Allerdings habe er auch höhere Ansprüche an die Azubis in seinem Betrieb, die er gerne auf Berufsausbildungsbörsen oder über Projekte in Schulen rekrutiere. Zehn Stellen besetzt er jährlich, und damit seien alle Plätze voll. „Wir sind die Ausnahme im Emsland“, sagt Niemann, und diese Einschätzung bedeutet im Umkehrschluss: Viele der Azubis kommen nicht dort zum Zuge oder zum Ende der Ausbildung, wo sie es womöglich gerne würden. „Manche haben den Anschluss in der Jugendzeit verloren, manche sind diverse Male durchgefallen oder sie haben eine andere Muttersprache“, sagt Hans Brügge, Arbeitsvermittler bei der Agentur für Arbeit in Sögel. Die Behörde bietet seit neuestem die Aktivierungsmaßnahme „Grundkompetenzen“ für Arbeitsuchende an. „Teilnehmer werden ein halbes Jahr gefördert, damit sie geeignet sind“, so Brügge.

Maßnahme findet in Bildungszentrum in Sögel und Meppen statt

Für die Umsetzung zuständig ist das Bildungszentrum A + W in Sögel, das weitere Geschäftsstellen in Meppen und Papenburg hat. Einer der Aspekte der Maßnahme ist die Wiederauffrischung von Grundlagen in Mathe, Deutsch, Politik und Gemeinschaftskunde. Bei manchen brauche es die Wiederholung von Grundrechenarten, sagt Ute Rottwitt, die Maßnahmenleiterin bei dem Bildungsträger ist. „Die Defizite, die die Leute heute mitbringen, sind zu groß“, sagt sie. Bei vielen habe zusätzlich die Sozialisation „nicht ganz gestimmt“. Weitere Bestandteile der Maßnahme sind Einführungen in berufliches Fachwissen, das deutsche Bildungssystem, relevante Teilqualifikationen, Praktika, die Förderung von Sprach- und Lesekompetenz sowie EDV und Bewerbungstraining.

15 von 17 Teilnehmern fortgebildet oder auf dem 1. Arbeitsmarkt

Im ersten bereits abgeschlossenen Durchgang der Maßnahme haben neun der 17 Teilnehmer eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden. Drei von ihnen haben einen Ausbildungsplatz bekommen, zwei eine Umschulung und zwei weitere eine überbetriebliche Weiterbildung. Sowohl in den beruflichen Voraussetzungen, als auch bezüglich der Nationalitäten spricht Rottwitt von „multikulti“. Vier Teilnehmer waren Deutsche, sechs Polen, drei Rumänen, zwei Türken, ein Vietnamese, ein Simbabwer – Mwarianesu nämlich. Und der war „von vornherein sehr motiviert“, sagt Brügge. Der Elektroniker-Azubi habe seine Bewerbung vier Wochen nach Beginn der Maßnahme in dem selbst gewählten Betrieb angefertigt.
Bildunterschrift: Genauso wie Allen Mwarianesu (Zweiter von links) sind auch Stephan Bohmann (v. l.), Maik Lanzinger und Thomas Putz im ersten Lehrjahr. Foto: Maike Plaggenborg

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Acht ausgelernte Friseure freigesprochen
Obermeisterin der Innung überreicht Gesellenbriefe - Appell an ständige Weiterbildung

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 16.08.2017)
Lossprechung Friseure 2017Acht ausgelernte Friseure aus dem nördlichen Emsland sind in Papenburg freigesprochen worden. Verabschiedet wurden die ehemaligen Auszubildenden von Roswitha Laux (rechts), Obermeisterin der Friseur-Innung Aschendorf-Hümmling.
Auch die Prüfungsvorsitzende Kristin Langen (stehend 4. v. links) sowie Mitgliedern des Prüfungsausschusses nahmen an der Veranstaltung teil. Während der Übergabe der Gesellenbriefe wünschten sie den „fertigen“ Friseuren alles Gute für den weiteren Lebensweg und appellierten, sich ständig weiterzubilden. Für gute Prüfungsleistungen wurde Tatjana Boyko (Dagmara´s Haarstudio, Werlte) ausgezeichnet. Sie bestand ihre Gesellenprüfung mit der Note „gut“. Zu den Absolventen gehören Mike Gervelmeyer (Street Cut, Papenburg), Anke Hanneken (A + W Bildungszentrum, Sögel), Lara-Marie Kleinfeld (Bianca Sonntag Hair and Beauty, Papenburg), Mareike Kok (Schneidwerk, Papenburg), Lena Rochel (Street Cut, Papenburg), Katrin Meier (Street Cut, Papenburg) und Rebecca Voskuhl (A + W Bildungszentrum, Sögel).

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Handwerk: Massenakademisierung stoppen
Präsident Wollseifer wirbt bei Besuch in Papenburg für mehr Wertschätzung
der beruflichen Bildung

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 11.08.2017)
Artikel EZ Schwarzes SofaGute Konjunkturzahlen, volle Auftragsbücher: Das Handwerk boomt – auch im nördlichen Emsland. Was fehlt, sind Fachkräfte. Handwerkspräsident Hans-Peter Wollseifer fordert deshalb mehr Wertschätzung für die berufliche Bildung. Das machte er bei einem Besuch in Papenburg deutlich.
Der 62-Jährige erklärte, dass er den derzeitigen Akademisierungsgrad in Deutschland für die falsche Entwicklung in der Bildungslandschaft hält. „60 Prozent aller Schüler gehen ins Studium“, sagte Wollseifer vor rund 50 Vertretern der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling im Berufsbildungs- und Technologiezentrum. Dorthin war der Präsident am Mittwochabend auf Einladung der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann für ihre Talkreihe „Das Schwarze Sofa“ gekommen.
Wollseifer zufolge wird bei vielen jungen Menschen und deren Familien verkannt, dass auch das Handwerk Perspektive, Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten bietet. Das müsse bei ihnen viel stärker durchdringen. Eindringlich appellierte der Maler- und Lackierermeister aus Hürth bei Köln deshalb an seine Branche, das auch offensiver nach außen hin zu vertreten. „Das Handwerk verkauft sich unter Wert“, sagte Wollseifer. Der Unternehmer steht dem Zentralverband des Deutschen Handwerks seit 2014 vor.
 „Handwerksbetriebe wollen expandieren und investieren. Dafür brauchen sie aber mehr junge Leute“, so Wollseifer. Darum sprach er sich klar dafür aus, die Massenabwanderung junger Menschen in den akademischen Bereich zu stoppen. „Ich betreibe aber kein Akademikerbashing. Wir brauchen gute Akademiker“, betonte Wollseifer. Was jedoch nicht gebraucht würde, seien beispielsweise Archäologen oder Soziologen, die nach dem Studium in ihrem Bereich später keine Anstellung finden würden. Handwerker hingegen hätten „sichere Arbeit bis zur Rente“ und der Meisterbrief sei praktisch eine Lebensversicherung gegen Arbeitslosigkeit. Connemann formulierte es so: „Eine Karriere im Handwerk hat am Ende mehr goldenen Boden als eine akademische Laufbahn in einem Massenfach oder gar kein Abschluss.“
Wollseifer beklagte in diesem Zusammenhang einen aus seiner Sicht zu großen Run auf die Gymnasien, wodurch dort das Bildungsniveau sinke sowie eine aus seiner Sicht zu hohe Quote („bis zu 35 Prozent“) von Studienabbrechern. Dabei sei es für das Handwerk von elementarer Bedeutung, auch bildungsstarke Menschen für sich zu gewinnen. Nicht nur, damit sie eines Tages die Betriebe übernehmen könnten, sondern auch, um die Schwächeren mitzunehmen. „Wir brauchen Häuptlinge, damit wir die Indianer beschäftigen können“, so Wollseifer. Das Handwerk sei nicht nur die Leitwirtschaft einer Region, sondern immer auch für deren soziokultureller Struktur von Bedeutung. Der 62-Jährige warb für mehr Beachtung der Hauptschulen. Die Lehrer dort würden einen tollen Job auch im Hinblick auf die Berufsorientierung machen. Connemann sprach sich für eine Wiedereinführung der Schullaufbahnempfehlung und die Einführung des Berufsabiturs auch für Niedersachsen aus. „Das Berufsabitur muss zur Bildungsmarke werden“, fügte Wollseifer hinzu.
Der Fachkräftemangel ist nach seiner Auffassung indes kein regionales Problem. Vielfach sei es zudem so, dass im Handwerk gut ausgebildete Leute von der Industrie abgeworben würde.
Wollseifer zufolge dürften die Sozialabgaben die 40-Prozent-Marke nicht überschreiten. „Das ist die Deadline“, betonte Wollseifer. Dem stimmte der Maschinenbau-Unternehmer Wessel Hahn aus Papenburg zu. „Ansonsten haben wir keine Luft mehr zum Investieren“, sagte Hahn. Er forderte Wollseifer auf, sich für eine „aushaltbare steuerliche Belastung“ einzusetzen.
Wenig Chancen räumte der Präsident einem Vorschlag des Geschäftsführers der Kreishandwerkerschaft, Hermann Schmitz, ein. Schmitz hatte die „alte Idee“ einer Freigabe des Handwerkerbonus für die Steuererklärung neu ins Spiel gebracht. Die bisherige Deckelung (2400 Euro pro Jahr) werde sich allerdings wohl kaum anheben lassen und sei bereits „ein probates Mittel gegen Schwarzarbeit“, meinte Wollseifer.
Kreishandwerksmeister Heinz Kauscher hatte in seinem Grußwort als Gastgeber hervorgehoben, dass das Handwerk in Deutschland mit einer Million Betrieben, 5,4 Millionen Mitarbeitern in mehr als 130 Berufen und rund 380.000 Auszubildenden einen unverzichtbaren Beitrag zur Wirtschaftsentwicklung, Beschäftigung und Ausbildung leiste.
Bildunterschrift:
Flankiert von Kreishandwerksmeister Heinz Kauscher (links) und dem Präsidenten der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Peter Voss, nahmen Hans-Peter Wollseifer und Gitta Connemann auf dem „Schwarzen Sofa“ Platz.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bau-Innung spricht Maurer und Zimmerer in Papenburg los

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 10.08.2017)
Lossprechung Bau 201723 Maurer und vier Zimmerer sind von der Baugewerks-Innung Aschendorf-Hümmling in Papenburg feierlich losgesprochen worden. Prüfungsbester Maurer wurde Markus Riedemann, bei den Zimmerern erzielte Philipp Schulte das beste Ergebnis.
„Ihr habt eine gute Entscheidung für euren Berufsweg getroffen. Denn hier habt ihr gelernt, wie man den Traum vom Eigenheim erfüllt“, sagte die stellvertretende Obermeisterin der Baugewerks-Innung Simone Ahrens während der Lossprechung.
Insgesamt bewertet Ahrens die Chance der neuen Gesellen auf dem Arbeitsmarkt positiv. „Wir sind froh um jeden jungen Menschen, der eine Lehre im Bauhandwerk startet. Ihr habt eine gute Wahl getroffen, ihr könnt euch quasi aussuchen, wo ihr arbeitet.“ Auffällig war nach Angaben der Obermeisterin allerdings, dass rund ein Drittel weniger Auszubildende die Prüfungen abgelegt haben als noch im vergangenen Jahr. „Die Prognosen für das nächste Jahr sind aber gut“, freut sich Ahrens.
Die Gesellenprüfung zum Maurer haben bestanden: Alexander Akulin (H. Kreutzjans, Lorup), Andreas Beifus (H. Kreutzjans, Lorup), Antonius Book (Taubken Bau, Lorup), Oliver Büürma (Uwe Kampen Bauunternehmung, Dersum), Felix Dickebohm (Günter Terfehr Bautechnik, Rhede), Stefan Dubhorn (H. Kreutzjans, Lorup), Stefan Firus (Schrandt-Planen und Bauen, Vrees), Erik Fischer (Günter Terfehr Bautechniker, Rhede), Andre Gerdes (Bohse Bauunternehmung, Papenburg), Patrick Merkel (Georg Kuper Bau, Wippingen), Julian Ostermann (Bauunternehmen Wotte, Lahn), Martin Pruin (Oliver Telgen Bau, Rhede), Helmut Reiswich (Klippert Bau, Sögel), Markus Riedemann (Günter Terfehr Bautechniker, Rhede), Wilhelm Roleder (Sievers Bauunternehmen, Werpeloh), Stefan Rother (Bauunternehmen Deermann, Sustrum), Immanuel Sartison (Schrandt-Planen und Bauen, Vrees), Lukas Schmees (Bauunternehmen Robben, Börger), Simon Stindt (Kassens Baugeschäft, Esterwegen), Tobias Vogel (MKE-Bau, Esterwegen), Kai Werner (Günter Terfehr Bautechniker, Rhede), Daniel Wingert (H. Kreutzjans, Lorup), Jan Winkler (H. Kreutzjans, Lorup).
Zum Zimmerer ausgebildet wurden: Lukas Freericks (Terfehr + Kröger Zimmereifachbetrieb, Rhede), Niklas Kröger (Zimmerei Meisterbetrieb Thomas Rosen, Sögel), Stefan Schlepper (B. Quappen Holzbau, Sögel), Philipp Schulte (Uwe Kampen Bauunternehmung, Dersum).

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"Zukunftsaussichten sind so gut wie nie"
23 Bäcker und Fleischer in Surwold losgesprochen - Botschafter des Handwerks

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 03.08.2017)
Lossprechung Bäcker und Fleischer 201723 Gesellen aus dem Bäckerei- und Fleischerhandwerk haben während ihrer Lossprechungsfeier in Surowld ihre Gesellenbriefe erhalten. Sarah Santen (Bäckerei & Konditorei Musswessels, Rhede) hat die Prüfung zur Fachverkäuferin im Bereich Bäckerei als Beste abgeschlossen.
„Sie haben es jetzt geschafft und einen anspruchsvollen Beruf erlernt“, sagte Michael Anneken, Obermeister der Bäcker-Innung Aschendorf-Hümmling. Die Lossprechungsfeier sei der Moment, an dem die neuen Gesellen stolz auf sich sein können.
Nach den Worten von Michael Schmidt, Obermeister der Fleischer-Innung Aschendorf-Hümmling, kann das erfolgreiche Ende der Ausbildung nur so gut sein wie der Beitrag aller Beteiligten. „Sehen Sie sich jetzt als Botschafter für unser Handwerk“, sagte Schmidt.
Auch Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (CDU) gratulierten den Absolventen. Mit rund 3000 Brotsorten und mehr als 1000 Wurstsorten sei Deutschland Brot- und Fleischweltmeister. Auch in der Qualität liegt Deutschland nach Angaben von Connemann ganz vorne. „Diese Tatsache hat auch mit denjenigen zu tun, die die Waren herstellen“, erklärte die Bundestagsabgeordnete. Der Gesellenbrief ist Connemann zufolge auch eine Eintrittskarte in die Weiterbildung. „Ihre Zukunftsaussichten sind so gut wie nie“, sagte Connemann.
DIE ABSOLVENTEN
Bäcker/-in: Daniel Evers (Bäckerei Ganseforth, Kluse), Patrick Klumpe (Bernhard Siemer, Werlte), Tobias Spazier (Bäckerei Schute, Surwold), Simon Hüve (Bäckerei Schute, Surwold), Tobias Sander (Bäckerei Schulze, Papenburg) und Jessica Schmidt (Bäckerei Ganseforth, Kluse).
Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Bäckerei: Nicole Bloem (Bäckerei Schute, Surwold), Nicole Eilers (Musswessels, Rhede), Laura Evers (Bäckerei Schulze, Papenburg), Tanja Hockmann (Bäckerei Musswessels, Rhede), Fatima Nasser (Bäckerei Dreyer, Papenburg), Ramona Reemtsma (Musswessels, Rhede), Meike Timmer (Bäckerei Uhlen, Niederlangen), Lea Vähning (BTZ, Lingen), Kerstin Sträche (Bäckerei-Konditorei Behrens-Meyer, Garrel) und Linda Unger (Bäckerei Uhlen, Niederlangen).
Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Fleischerei: Lena Ebert (Fleischerei Gerdes, Rhauderfehn) und Christina Niehoff (K+K, Werlte).
Fleischer: Jan Hendrik Herbers (Fleischerei Tieck, Haren), Phillip Kremer (Fleischerei Gartner, Lathen) und Ralf Hermann Schmidt (Johannesburg, Surwold).
Fachpraktiker Fleischer: Steve Engels (Johannesburg, Surwold).

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Tischlerei Langen aus Rhede startet mit Teilumzug
Holzbereich wird von Kirchstraße ins Gewerbegebiet verlagert

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 08.08.2017)
Artikel EZ Tischlerei LangenDie Tischlerei Langen in Rhede verlagert ihren Holzbereich von der Kirchstraße in das Gewerbegebiet. Die Arbeiten haben bereits begonnen.
Gegründet wurde der Betrieb 1908 von Tischlermeister Johann Langen in der Kirchstraße, wie die Tischlerei in einer Pressemitteilung mitteilte. In den folgenden Jahrzehnten führte sein Sohn Hermann die Tischlerei und baute sie stetig aus. 1997 übernahm dessen Sohn Hans die Geschäftsleitung. Heute führt dieser die Tischlerei zusammen mit der vierten Generation. Die Söhne Christian und Alexander Langen, beide Tischlermeister, gehören seit 2015 mit zur Geschäftsführung. Im Jahr 1974 wurde die Tischlerei um die Herstellung von Kunststofffenstern und –türen erweitert, zunächst am Standort in der Kirchstraße. Nach der Errichtung einer Fertigungshalle „Am Spiek“ im Jahr 1993 verlagerte sich die Fertigung der Kunststofffenster von der Kirchstraße ins Gewerbegebiet. Die Produktionshalle wurde mittlerweile mehrfach erweitert und vergrößert. Nun steht mit einer neuen Baumaßnahme ein weiterer Schritt für das Familienunternehmen an. Der bisher an der Kirchstraße ansässige Holzbereich wird ins Gewerbegebiet verlagert, erste Bauarbeiten sind bereits erfolgt.
Mittlerweile arbeiten 22 Mitarbeiter in dem Unternehmen. Einige von ihnen sind seit mehr als 40 Jahren in dem Betrieb tätig und wurden noch vom Sohn des Firmengründers ausgebildet. „Auf Ausbildung legen wir höchsten Wert“ betonten die Geschäftsführer einstimmig bei einem Besuch der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann und Mitgliedern des CDU Ortsverbandes Rhede sowie Bürgermeister Gerd Conens (parteilos). Die Tischlerei Langen sieht sich als Partner bei Alt- und Neubauten. Hiesige Kunden, aber auch Kunden aus den benachbarten Niederlanden, wissen das zu schätzen, hieß es weiter in der Mitteilung. „Die über hundertjährige Firmengeschichte ist ein Beispiel für nachhaltige Entwicklung mit Erfahrung und Kompetenz. Hier verbinden sich Tradition und Innovation. Alte Handwerkskunst und modernste CNC-Technik greifen Hand in Hand. Rhede kann sich glücklich schätzen“, sagte Connemann.
Bildunterschrift:
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann ließ sich erklären, wie Fenster gebaut werden.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"Die Jobchancen waren noch nie besser"
Sanitärinnung spricht zwölf Auszubildende feierlich los

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 29.07.2017)
Lossprechung SHK 2017 SommerZwölf Auszubildende sind von der Innung für Klempner-, Sanitär- und Heizungstechnik Aschendorf-Hümmling feierlich losgesprochen worden.
Ihre Lehrzeit nach dreieinhalb Jahren erfolgreich beendeten zehn Anlagenmechaniker und zwei Bearbeiter für Gas- und Wasserinstallation. Jahrgangsbester wurde Jan Pötzsch.
Zusammen mit Andreas Pölking, Otto Feldmann und Klaus Meyer zu Brickwedde übergab der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Franz Ostermann, im Berufsbildungs- und Technologiezentrum in Papenburg die Gesellenbriefe. „Nehmt die Herausforderungen an und geht erfolgreich damit um“, sagte Ostermann. „Die Zukunftsaussichten sind sehr gut. Jeder Betrieb sucht händeringend Fachleute. Die Jobchancen waren noch nie besser“. Darüber hinaus sei die Arbeit des Anlagenmechanikers „eines der modernsten Berufsfelder“. Der Welpenschutz für die ehemaligen Azubis sei nun allerdings vorbei. „Jetzt kommt die raue Wirklichkeit. Wenn die Arbeitswelt ruft, seid ihr selbst für eure handwerkliche Arbeit verantwortlich“, mahnte Ostermann.
DIE ABSOLVENTEN
Anlagenmechaniker:
Hillmer Behrends (WieLu, Saterland-Ramsloh), Nico Buddeus (Otto & Ernst Cordes, Kluse-Steinbild), Marcel Hackmann (Hermann Witte, Rhede), Michael Jansen (Stammermann, Werlte), Timo Lüdemann (Renemann, Papenburg), Timo Mayer (Schwarte, Hüven), Jan Pötzsch (Sabel, Lorup), Andreas Schadt (Poll, Dörpen), Mario Wintels (Otto & Ernst Cordes, Kluse-Steinbild) und Sebastian Wolf (Hermann Witte, Rhede).
Bearbeiter für Gas- und Wasserinstallation:
Jonny Harms (Johannesburg, Surwold) und Andrè Wilken (Johannesburg, Surwold).

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
29 Tischler-Gesellen erhalten ihre Abschlusszeugnisse
Lossprechungsfeier der Innung Aschendorf - Hümmling in Papenburg
Obermeister Schwennen Weiterbildung nutzen

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 13.07.2017)
Lossprechung TIschler 2017 neuDie Tischler-Innung Aschendorf-Hümmling hat im Jugendgästehaus in Papenburg 29 Auszubildende feierlich losgesprochen. Deren Gesellenstücke wurden anlässlich der Übergabe der Gesellenbriefe dort präsentiert und ausgestellt.
„Nun sind sie alle in der Lage, ihre Geschicke eigenständig zu lenken“, sagte Obermeister Gerd Schwennen auf der Lossprechungsfeier. Die neuen Gesellen hätten ein gutes Handwerk gelernt und erfolgreich die Prüfungen bestanden. „Ein Tischler benötigt ein hohes Maß an handwerklichem Geschick“, so Schwennen. Aber auch die Theorie würde heute mehr denn je zählen. Der Obermeister riet den ehemaligen Auszubildenden, sich nicht auf dem erreichten Erfolg auszuruhen, sondern die eigene Zukunft zu gestalten. „Nutzen sie die Weiterbildungsmöglichkeiten, um sich in der Branche einen Namen zu machen“, sagte Schwennen.
Die besten Prüfungsergebnisse erzielten Ronald Swarts (Läken Tischlerei & Fenstertechnik, Rhede) und Hermann Lögermann (Tischlerei Wilfried Stolte, Lathen). Zu den neuen Gesellen im Tischlerhandwerk gehören außerdem Lars Krallmann (Läken Tischlerei & Fenstertechnik, Rhede), Mona Albers (Tischlerei Thünemann, Walchum), Balenko Arkadi (Tischlerei Lammers, Werlte), Dennis Benten (Tischlerei & Drechslerei Stindt, Werlte), Sven Bünnemeyer, Hannes Schulte, Dominic Seitz (alle Norbert Schmees Ladenbau, Lathen), Wilhelm Dell, Dennis Schmidt (beide Tischlerei Hermann Eilers, Lorup), Sarah Fabian (Tischlerei Merz-Markisen Merz, Papenburg), Kevin Husmann, Julian Suntrup (beide Tischlerei Büsing, Papenburg), Antonia Kelb, Marcel Korbjun, Benjamin Mundt (alle Johannesburg, Surwold), Till Köchy (TC Projekthof Hasselbrock, Walchum/Hasselbrock), Sven Koop (Tischlerei Gerhard Schwennen, Papenburg), Alina Franziska Koszla (Tischlerei Kröger, Werlte), Alexander Kremer (Deeken Innenausbau, Sögel), Jan Schubert (Tischlerei Wilfried Stolte, Lathen), Joel-Niklas Suhlmann (Tischlerei Wilkens, Heede), Marion Neumann, Henry Wegner (beide A+W Bildungszentrum, Sögel), Lukas Pohlmann (Tischlerei Martin Wesseln, Sögel), Mathis Telgenkämper (Tischlerei Ahrens, Niederlangen), Astrid Wiemker (Hasselbrocker Möbeltischlerei, Walchum) und Matthias Zilke (Tichlerei Stell, Papenburg).

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Als "Fietsenflicker" anfangs belächelt
Serie "Mein Job und ich": Zweiradmechaniker Hermann Vierdag über Trends, Pannen und "Beratungsklau"

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 08.07.2017)

Artikel EZ: Vierdag - Mein Job und ich (1)

Artikel EZ: Vierdag - Mein Job und ich (2)In unserer Serie „Mein Job und ich“ spricht Hermann Vierdag, Zweiradmechaniker und Inhaber der „Radwelt Emsland“ in Papenburg über kuriose Trends, das Chefdasein mit anfangs 22 Jahren und Kunden, die am Ende doch im Internet kaufen.
Das Emsland gilt ja als große Radfahrer-Hochburg, viele Touristen kommen hier her zum Fahrradfahren. Also dürfte es Ihnen ja rundum gut gehen. Ist das so?
Klar kommen viele Touristen zu uns in die Werkstatt, um etwas reparieren zu lassen, auch samstags. Aber die die Kunden aus der Umgebung möchten wir natürlich nicht missen.
Was sollte ein ordentliches, alltagstaugliches Fahrrad Ihrer Ansicht nach kosten?
Wer auf die wichtigsten Ausstattungsmerkmale, nämlich Schaltung, Bremsanlage oder Beleuchtung, im Alltag Wert legen möchte, dem empfehle ich das mittlere Preissegment ab etwa 500 Euro.
Im Baumarkt oder beim Discounter bekommen Radfahrer Einsteigermodelle ab 200 Euro. Sehen Sie das als Konkurrenz an?
Nein, nicht unbedingt. Diese Produkte sind Massenware. Außerdem bekommen die Käufer dann keinerlei Service mitgeliefert. Zu uns können sie mit den Fahrrädern jederzeit kommen, wenn etwas ist.
Wie oft kommt es vor, dass jemand sich bei Ihnen beraten lässt und dann doch im Internet kauft?
Das passiert leider immer häufiger. Ich nenne das Beratungsklau. Der Verkauf von Fahrrädern über das Internet macht derzeit bundesweit etwa 15 Prozent aus. Ich rechne damit, dass er etwa auf 30 Prozent steigt. Ich schließe nicht aus, dass wir da irgendwann drauf reagieren. Für den Online-Verkauf müssten aber ganz neue Strukturen her.
Welche Fehler machen die meisten Menschen beim Fahrradkauf?
Beim E-Bike ist es der Akku, auf den Käufer manchmal zu wenig achten. Geht er kaputt, schlägt das schnell mit 800 bis 1000 Euro zu Buche. Der Akku sollte zur vom Nutzer benötigten Reichweite passen, es sollte im Winter nicht im leeren Zustand verbleiben und sollte regelmäßig aufgeladen werden. Ansonsten sollte auf ausreichend Öl bei der Kette geachtet werden, und natürlich auf ausreichend Luft im Reifenschlauch. Es empfiehlt sich, einmal im Jahr eine Inspektion zu machen. Bei der Reinigung keine scharfen Reiniger benutzen.
Was war das teuerste Fahrrad, das Sie jemals verkauft haben?
Das lag bei fast 10000 Euro, ein S-Pedelec der Marke Stromer aus der Schweiz. Aber der Verkauf solcher High-End-Produkte ist schon die Ausnahme.
Mit welchen Neuentwicklungen oder Trends der vergangenen Jahre kommen Sie gut klar, welche mögen Sie eher nicht?
Bei den Antrieben ist es der Keilriemen, der die Kette immer mehr ablöst, nicht nur bei höherpreisigen Rädern. Sie sind robuster und weniger pflegebedürftig, rosten zum Beispiel nicht. Daher machen sie durchaus Sinn. Derzeit gibt es ein Trend, sein Fahrrad individuell zu gestalten: lackierte Felgen, bunte Reifen, farbige Pedale, Lenkergriffe oder Klingeln. Wer das haben möchte, soll das gerne tun. Sehr sinnvoll wiederum halte ich Individualisierung beim Sattel und dem Lenkrad, die werden in etwa 80 Prozent der Fälle ausgetauscht und dem Wunsch des Kunden angepasst. Ein Trend ist derzeit, Elektroräder zu leasen. Durch die sogenannte Barlohnumwandlung können Arbeitnehmer dadurch bis zu 40 Prozent gegenüber dem Barkauf einsparen, je nach Lohnsteuerklasse und Bruttogehalt. Auch für die Arbeitgeber ist das Leasing von Vorteil, da diese von der Einsparung der Lohnnebenkosten profitieren.
Im Skisport setzen sich Helme immer mehr durch, bei Radfahren geht das nicht ganz so schnell, ist der Eindruck. Ist eine Helmpflicht aus Ihrer Sicht sinnvoll?
Bei Kindern sage ich uneingeschränkt ja, egal in welchem Alter. Auch bei Erwachsenen wird es aber immer mehr. Es kommen immer wieder Kunden zu uns, die uns von schweren Unfällen berichten, die sie erlitten haben und deshalb einen guten Helm suchen. In der Schweiz und in Österreich ist die Helmnutzung deutlich intensiver. Ich begrüße das.
Was fahren Sie eigentlich für ein Fahrrad?
Ein Transportrad der Firma Riese und Müller. Mit dem kann ich auch unsere beiden Söhne mitnehmen. Das Rad habe ich auf einer Messe gesehen und darf es nun für einige Monate testen. Das ist natürlich ein kleines Privileg, das ich habe, weil ich in meinem Unternehmen einen Riese & Müller-Erlebnis-Store führe.
Sie führen mit gerade einmal 35 Jahren einen Betrieb mit etwa 20 Mitarbeitern und mehr als 2500 Quadratmetern Fläche. Bleibt da überhaupt Zeit für Privatleben?
Auf 55 bis 60 Stunden an sechs Arbeitstagen in der Woche komme ich. Damit alles passt, gehört eine gute Organisation der Termine dazu. Dass ich 2004 schon mit 22 Jahren den Betrieb von meinem Vorgänger übernommen habe, hat sich einfach so ergeben. Klar wurde ich anfangs von der Familie oder Freunden belächelt, nach dem Motto: Aus dem ‚Fietsenflicker‘wird eh nichts. Ich habe den Betrieb dann kontinuierlich ausgebaut, zuletzt 2014 auf jetzt 2500 Quadratmeter. Jeder Tag macht mich glücklich. Auch wenn ich es ein wenig bereue, nicht mehr jeden Tag in der Werkstatt stehen zu können. Als Chef musst du eben überall sein.
Wie schaffen Sie gute Laune unter den Mitarbeitern?
Wir versuchen, zwei- bis dreimal im Jahr etwas gemeinsam zu unternehmen. Wir waren zum Beispiel schon in der Skihalle in Bottrop, machen Boßeltouren, haben auch schon Radtouren unternommen.
Wie schwer ist es in Ihrer Branche, an Mitarbeiter und Auszubildende zu kommen?
Das ist unterschiedlich, noch habe ich derzeit den Eindruck, es funktioniert. Wir bilden Kaufleute im Einzelhandel aus, in der Werkstatt als Zweiradmechaniker. Derzeit sind es vier Lehrlinge, davon zwei in der Werkstatt und zwei im Verkauf.
Gibt es eine Panne in Ihrem bisherigen Berufsleben, die Sie wohl nie vergessen werden?
 Ja, die gibt es. Einen Tag vor unserer letzten Wiedereröffnung nach der Erweiterung 2014 ist der Zentralserver ausgefallen. Das heißt: keine Kasse, keine Verwaltung des Zentrallagers. Heutzutage mit dem modernen Warenwirtschaftssystem ist das eine Katastrophe. Wir hätten den Eröffnungstag also fast absagen müssen. Zum Glück ist uns bei einer Nachtschicht gelungen, den Server wieder ans Laufen zu bekommen. Seitdem gibt es eine eigene Absicherung für den Server.
Bildunterschrift:
Zweiradmechaniker Hermann Vierdag ist Inhaber der „Radwelt Emsland“ an der Von-Herz-Straße in Papenburg.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Kfz-Mechatroniker erhalten Gesellenbriefe
Abschlussprüfung erfolgreich gemeistert

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 01.07.2017)
Lossprechung Kfz 2017Fünf Kraftfahrzeugmechatroniker haben den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung im BTZ Papenburg gefeiert. Im Rahmen einer Lossprechungsfeier erhielten die jungen Männer ihren Gesellenbrief.
„Eine Ausbildung im Handwerk ist immer ein guter Grundstock für eine erfolgreiche Zukunft“, sagte Andreas Buschmann, stellvertretender Vorsitzender des Prüfungsausschusses, und gratulierte den Gesellen zur bestandenen Prüfung. Gleichzeitig appellierte Buschmann an die neuen KFZ-Mechatroniker, dass ein lebenslanges Lernen enorm wichtig sei. Gerade im KFZ-Bereich entwickelten sich immer neue Technologien wie etwa Elektroautos. Deshalb sei es wichtig, immer am Ball zu bleiben. Mit einer Weiterbildung zum Meister oder dem Besuch der Fachoberschule stünden ihnen noch viele Wege offen.
Robert Kröger, der seine Ausbildung bei Kröger Autoservice in Lorup absolvierte, hat die Prüfung mit guten Leistungen bestanden und war Prüfungsbester. Dafür erhielt er bei der Übergabe des Gesellenbriefes zusätzlich einen Bildungsgutschein.
Folgende Prüflinge haben die Gesellenprüfung zum Kraftfahrzeugmechatroniker bestanden: Viktor Graf (Firma Osteresch, Dersum), Dennis Kleymann (Korte, Werlte), Duc Long Ngyen (Bildungswerk, Papenburg), Maik Potthast (Hanrath, Papenburg) und Robert Kröger (Kröger, Lorup).

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Mit 26 schon seit vier Jahren Chefin
Serie "Mein Job und ich": Friseurmeisterin Kristin Langen aus Dörpen hat sich früh ihren Traum erfüllt

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 01.07.2017)
Artikel EZ: Langen - Mein Job und ichMit 26 Jahren bereits seit vier Jahren selbstständig: Friseurmeisterin Kristin Langen aus Dörpen hat sich früh ihren Traum erfüllt. In unserer Serie „Mein Job und ich“ spricht sie über intime Gespräche mit Kunden, unpassende Frisurwünsche von Kunden und ärgerliche Terminabsagen gesprochen.
Friseurinnen eilt der Ruf voraus, den ganzen Tag zu Quatschen und dafür auch noch Geld zu bekommen.
Klar sind wir alle nicht mundfaul, unterhalten uns gerne mit unseren Kunden und bekommen viel mit. Wenn es mal wieder Stress mit dem Freund oder dem Ehemann gibt, es den Eltern nicht gut geht oder der Job keinen Spaß mehr macht, sind wir auch mal Seelenklempner. Aber die Tage sind für alle meine sieben Mitarbeiter meist voll durchgetaktet mit Schneiden, Frisieren, Make-up oder Beratung. Für mich als Inhaberin kommen Buchhaltung oder andere organisatorische Dinge hinzu.
Was machen Sie, wenn Kunden nicht reden wollen?
Wir zwingen natürlich keinen zum reden. Wer seine Ruhe haben möchte, bekommt die auch. Eher ungünstig ist es lediglich dann, wenn der Kunde permanent auf sein Smartphone blickt, weil es dann nicht selten zu schnellen Kopfbewegungen kommt.
Wie oft kommt es vor, dass Sie Kunden bei Frisurwünschen sagen: Nein, das mache ich nicht?
In den allermeisten Fällen passen die Frisuren, die die meisten Kunden bereits seit vielen Jahren haben, auch zum jeweiligen Typ. Was daran liegen mag, dass vielen der Mut für größere Experimente bei Frisuren oder Farben fehlt. Was vorkommt, sind Steckfrisuren, die zu besonderen Anlässen ausgesucht werden, aber absolut nicht zum Gesicht passen. Oder Farben nicht mit der Brille harmonieren. Am Ende sind die Kunden dann oft froh und dankbar, dass sie sich für die andere Variante entschieden haben.
Wie ist das mit treulosen Kunden? Also solchen, die einfach wegbleiben?
Das ist ärgerlich, oft sogar sehr ärgerlich. Wir arbeiten fast ausschließlich mit Terminen. Zum Umsatzverlust kommt die Tatsache, dass durch Absagen Leerläufe entstehen, die ich mit anderen Aufgaben wie Aufräumen oder Vorbereitungen selten vollständig gefüllt bekomme. Wer kurzfristig nicht kann, sollte zumindest kurz absagen.
Gehen Frauen eigentlich häufiger zum Friseur als Männer?
Nein, nicht unbedingt. 50 Prozent unserer Kunden sind Männer, 50 Prozent Frauen. Im Durchschnitt lässt sich jeder alle vier bis fünf Wochen die Haare schneiden, egal ob männlich oder weiblich. Einziger Unterschied ist glaube ich eher, dass die Frauentermine länger dauern, weil oft Waschen und Föhnen hinzu kommt.
Kommt es vor, dass Sie auch mal zu den Kunden nach Hause fahren?
Grundsätzlich ist das möglich, gerade bei Hochzeiten oder zu Schützenfesten kommt das häufiger vor. Das ist zwar freitags und samstags, wenn es viele Termine im Salon gibt, schwieriger, aber wir versuchen es zumindest. Wenn möglich auch die Stamm-Mitarbeiterin des Kunden.
Wie sorgen Sie für gute Laune unter den Mitarbeitern?
Wir sind ein relativ junges Team, das sich ohnehin gut versteht. Ein Späßchen gehört einfach regelmäßig dazu. Wir versuchen, uns drei bis vier Mal im Jahr außerhalb des Dienstes zu treffen. Zu Weihnachten natürlich, im Frühjahr geht es zum Spargelessen, kürzlich haben wir eine Planwagenfahrt veranstaltet, die mein Vater organisiert hat.
Sie sind erst 26 Jahre alt. Wie schwierig ist es, als junge Chefin Mitarbeiter zu führen?
Ich bin jetzt im elften Jahr in diesem Betrieb tätig, habe meine Ausbildung unter meiner Vorgängerin Helga Bohse-Cordes gemacht. Ich konnte also langsam in die Aufgabe hineinwachsen, erst als Angestellte und Gesellin und nach der Meisterprüfung auch als angestellte Meisterin. 2013 habe ich ihn dann übernommen und habe es bisher nicht bereut.
Welche Promifrisur ist voll daneben?
Spontan fällt mir da gar keine ein, ich bin allerdings auch nicht der klassische Klatschzeitungs-Leser. Wenn vor allem junge Leute zu mir kommen und sagen, sie hätten gerne die Frisur von dem und dem Schauspieler, Musiker oder Fußballer, muss ich oft erst googlen, um mir ein Bild zu machen (lacht). Grundsätzlich finde ich das aber gar nicht schlimm, wenn sich Kunden auf diese weise im Vorfeld informieren und dann mit konkreten Vorstellungen zu uns kommen.
Wie viele Handwerksberufe ist der Nachwuchs bei den Friseuren eher Mangelware. Warum?
Vor einem Jahr hatten wir großes Glück, mit Diana Schorochow eine wirklich sehr gute und hoch motivierte Auszubildende gefunden zu haben. Für dieses Jahr ist die Stelle noch unbesetzt, obwohl wir beispielsweise bei der Berufsinfobörse der BBS Papenburg oder in Schulen geworben haben. Viele glauben, im ersten Jahr dürfen sie nur die Haare wegfegen oder zugucken. Wir versuchen, Auszubildende und auch Ferienjobber oder Praktikanten vom ersten Tag an mit einzubinden. Selbst am Kunden, zum Beispiel beim Haare waschen, Wimpern färben oder Fingernägel lackieren. An Puppenköpfen können sie auch schneiden.
Bildunterschrift:
Seit 2013 leitet Kristin Langen (Mitte) den Salon „Krehaartion Kristin“ an der Hauptstraße 8a in Dörpen. Rechts im Bild die Auszubildende Diana Schorochow.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Montag waren gern mal die Schweine los
Metzgermeister Gerhard Wösten über Herausforderungen im Job und kleinere Eskapaden

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 24.06.2017)

Wösten - EZ Mein Job und ich (1)

Wösten - EZ Mein Job und ich (2)Seit 22 Jahren Metzgermeister Gerhard Wösten eine kleine Metzgerei mit Partyservice in Sustrum-Moor. In unserer Serie „Mein Job und ich“ spricht der 50-Jährige über Grillfleisch, das Aussterben kleinerer Dörfer und Discounterfleisch.
Der Discounter Aldi hat kürzlich bundesweit Kritik bekommen, weil ein 600-Gramm-Grillsteak für 1,99 Euro angeboten hat. Wie wichtig ist Kunden noch die Qualität von Fleisch?
Bei den großen Discounter- und Supermarkketten geht es fast ausschließlich um Umsatz und den Preis. Das war schon früher so und hat sich kaum geändert. Wir merken, dass die Kunden vor allem dann großzügig sind, wenn Gäste ins Haus kommen. Beim Grillfleisch zum Beispiel wird dann gerne auf Qualität gesetzt, da will man nicht das verpackte Billigfleisch auf den Grill werfen.
Und wie sehr bestimmen die Großen den Preis?
Es ist so, dass die Preisentwicklung beim Fleisch in den vergangenen Jahren, anders als bei Backwaren zum Beispiel, fast stagniert ist. Bei einem Kilo Nackensteak kann ich das gut nachvollziehen. Das hat vor 20 Jahren zu D-Mark-Zeiten etwa zehn Mark gekostet. Heute sind es sechs bis sieben Euro, also zwölf bis 14 Mark. Ein Brötchen zum Beispiel hat in den 1990er Jahren 25 bis 30 Pfennig gekostet. Heute 35 Cent.
Wie viel Ihrer Fleisch- und Wurstwaren machen Sie noch selbst beziehungsweise dürfen selber machen?
Bis 2011 habe ich noch selbst in meinem Betrieb hier in Sustrum-Moor geschlachtet und zerlegt. Nach einer Gesetzesänderung war das leider nicht mehr möglich. Fleisch beziehe ich überwiegend von einem Großhändler aus der Region, die Qualität dort ist top. Kleinere Mengen und Spanferkel zum Beispiel von einer Fleischerei in Haren-Rütenbrock, in der noch selber geschlachtet wird. Bei der Wurst mache ich etwa die Hälfte selber, für die andere Hälfte fehlen mir Maschinen, die einfach zu teuer sind in der Anschaffung.
Was halten Sie vom Trend zu Grillfleisch-Automaten?
Wenn sie regelmäßig bestückt werden, die Ware also frisch ist und die Kühlung passt, ist das in Ordnung. Jedenfalls besser als im Vergleich zur verpackter Ware im Discounter. Dort ist das Fleisch geölt und mariniert, um es acht bis zehn Tage haltbar zu machen. Das kann für die Qualität des Fleischs nicht gut sein.
Und der Veggie-Trend?
Der ebbt ja schon wieder ein wenig ab. Beim Veggie-Trend finde ich die Irreführung des Verbrauchers besonders bedenklich. Da wird Leberwurst verkauft, in der nicht ein Gramm Leber ist. Schon die Bezeichnung Wurst ist ja falsch. Es müsste zum Beispiel Gemüsepüree mit Öl und Geschmacksverstärker heißen.
Sie haben nur diese eine Filiale in Sustrum-Moor. Ist es nicht schwierig, sich damit über Wasser zu halten?
Bis vor einiger Zeit war ich noch in Walchum aktiv, doch nach dem Bau des NP-Marktes war das wirtschaftlich nicht mehr darstellbar. Die Filiale macht etwa einen Drittel des Umsatzes aus, ein Drittel das Catering, ein Drittel Großabnehmer wie Gaststätten oder Küchen. Auch wir hier in Sustrum-Moor merken das langsame Ausbluten der Dörfer. Im April hat die Volksbank Emstal die Filiale geschlossen, vor etwa einem halben Jahr die Filiale von Agravis. Wir liefern in einem Umkreis von etwa 25 bis 30 Kilometern. Das ist auch notwendig, um sich über Wasser zu halten.
Wie ist es eigentlich dazu gekommen, dass Sie Metzger wurden?
Ich stamme gebürtig aus Niederlangen-Siedlung und habe einen Ausbildungsbetrieb gesucht, den ich mit dem Fahrrad erreichen konnte. Zunächst wollte ich Koch werden, habe aber in der näheren Umgebung zunächst keinen Betrieb gefunden. Bei der Ausbildungsberatung hieß es dann, werden Sie doch Bäcker oder Metzger. Ich hab mich dann für Metzger entschieden und eine Ausbildung in einem Betrieb in Haren-Rütenbrock begonnen. Das waren zwar auch 15 Kilometer zu fahren mit dem Fahrrad, das hat aber gut funktioniert. 1993 habe ich dann die Meisterschule abgeschlossen und erhielt 1995 die Möglichkeit, hier in Sustrum-Moor den Betrieb Bröring zu übernehmen. Hier lebe ich seitdem mit meiner Frau Martha, unseren beiden Söhnen und einer Tochter.
Wie schwer ist es, gutes und ausreichendes Personal für Ihren Betrieb zu gewinnen?
Ich bin froh, dass ich auf zwei Mitarbeiterinnen im Verkauf bauen kann, die seit 22 beziehungsweise 20 Jahre für uns tätig sind. Da passt einfach jeder Handgriff. Ebenfalls froh bin ich, dass meine Frau Martha im Verkauf und vor allem beim Partyservice unterstützt. Bei einer Sieben-Tage-Woche mit Veranstaltungen auch am Wochenende wäre das ansonsten für mich kaum durchführbar. Was das Thema Ausbildung angeht, hätte ich in den vergangenen 22 Jahren gerne junge Menschen zum Metzgergesellen ausgebildet, aber leider niemanden gefunden.
Gibt es eine Panne in ihrem bisherigen Berufsleben, die Sie wohl niemals vergessen werden?
Oh ja. Zu der Zeit, als bei mir noch montags geschlachtet wurde, mussten sich so einige Dorfbewohner in Acht nehmen. Es kam nämlich schon mal vor, dass ein Rind oder auch Schweine vorm Schlachten das Weite suchten und wir mit der gesamten Belegschaft die Tiere wieder einfangen mussten.
Bildunterschrift:
Metzgermeister Gerhard Wösten betreibt seit 22 Jahren eine kleine Metzgerei mit Partyservice in Sustrum-Moor. Grillfleisch ist eine seiner Spezialitäten.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Maler- und Lackierergesellen in Papenburg losgesprochen
Innung freut sich über engagierte Arbeitskräfte - Absolventen aus dem nördlichen Emsland und Rhauderfehn

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 23.06.2017)
Lossprechung Maler 2017Die Maler- und Lackiererinnung Aschendorf-Hümmling hat im Jugendgästehaus in Papenburg zehn Maler und Lackierer und fünf Fahrzeuglackierer losgesprochen.
„Wenn der Weg auch steinig war: Jeder hat nun etwas in der Hand, auf dem er aufbauen kann“, sagte Friedrich van Santen, Obermeister der Innung, in seiner Rede. Es sei nicht leicht für junge Menschen, einen Beruf zu finden, der ihnen wirklich Spaß mache. Der erworbene Gesellenbrief ist nach seinen Worten mit der mittleren Reife zu vergleichen. „Vielleicht streben auch einige von euch die Meisterprüfung an, um noch studieren zu gehen“, so van Santen. „Wenn ihr Gas gebt, könnt ihr was erreichen.“ Die Innung freue sich über engagierte Gesellen, die in der Branche gebraucht würden. „Wir haben viel zu tun und brauchen gute Leute, die Lust haben und sich einen Namen machen wollen“, spornte der Obermeister die neuen Gesellen an.
Die Ausbildung zum Maler und Lackierer haben Johannes Albers (Malerbetrieb Geesken, Inh. Johann Albers, Lorup), Sven Hermes (JB Haus & Farbe, Inh. Jürgen Bunten, Sögel), Markus Kamp (Malerbetrieb Michael Runde, Lathen), Natascha Leemhuis (Malerbetrieb Rolf Abels, Papenburg), Fabian Prahm (Malerbetrieb Robert Temmen, Rhauderfehn), Marina Rathje (Johannesburg, Surwold), Daniel Styrz (Malerbetrieb Niermann, Inh. Andreas Steenken, Werlte), Konstantin Sultanov (Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft, Papenburg), Ingrid van der Linden (Maler Fritz, Papenburg) und Kevin Zumdohme (Malerbetrieb Josef Meyer jr., Sustrum) bestanden.
Zu den Gesellen im Bereich Fahrzeuglackierer gehören Sarah Luikenga (Autolackierbetrieb Albers, Papenburg), Christin Maue (Auto-Lackiercenter-Hackstedt, Werlte), Charleen Roskamp (Autolackierbetrieb Albers, Papenburg), Christina Tholen (Fahrzeuglackiererei Torsten Beckmann, Sögel) und Matthias Waldecker (Autolackierbetrieb Gerd Meyer, Papenburg).

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"Es muss nicht immer der Bagger rollen"
"Mein Job und ich": Bauingenieurin Simone Ahrens über Machos, Sonderwünsche und Nachwuchssorgen

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 13.06.2017)
Artikel EZ: Ahrens - Mein Job und ich (1)Artikel EZ: Ahrens - Mein Job und ich (2)In einer echten Männerdomäne ist Simone Ahrens beruflich unterwegs: Als Bauingenieurin und -leiterin ist die Lathenerin fast täglich auf Baustellen im nördlichen Emsland unterwegs. In unserer Serie „Mein Job und ich“ spricht die Inhaberin der „Ahrens – Baut dein Haus“ GmbH über Machos im Bauhandwerk, Sonderwünsche von Kunden und Nachwuchssorgen der Branche.
Wie oft kommt es vor, dass Sie auf Baustellen mit dummen Sprüchen leben müssen?
Um ehrlich zu sein: So gut wie nie. Ich glaube, auf dem Bau spricht sich ganz schnell herum, ob jemand Ahnung hat oder nicht. Wenn ich dort mit Bauhose und -schuhen erscheine, mich mit in den Dreck knie, jeden ordentlich behandele und Ernst nehme, werde auch ich vernünftig behandelt und bekomme die Antworten, die ich haben möchte. Und im Büro kommt es nur noch ganz selten vor, dass Anrufer nach dem Chef fragen, wenn ich abnehme.
In welchen Situationen kann es sogar von Vorteil sein, eine Frau zu sein?
Im Baustoffhandel zu Beispiel wird mir die bestellte Ware in den Kofferraum getragen. Wobei auch das für mich natürlich kein Problem wäre. In Konfliktsituationen oder in Diskussionen auf der Baustelle werden die Punkte eher ruhiger und sachlicher geklärt, wenn Frauen anwesend sind.
Ist es nicht trotzdem sehr riskant, sich als Frau selbstständig zu machen in der Baubranche?
Ich hatte das große Glück, in die Aufgabe quasi hineinwachsen zu können. Ich habe als Bauleiterin und seit 2010 als geschäftsführende Gesellschafterin für das Bauunternehmen Bruns gearbeitet. Als sich Ewald Bruns dann aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hat, habe ich den Betrieb 2015 übernommen. Anfang 2016 erfolgte die Umbenennung in „Ahrens – Baut dein Haus“.
Stammen Sie aus einer Handwerkerfamilie, oder wie kam es zu dem Schritt in die Branche?
Nein, überhaupt nicht. Mein Vater ist KFZ-Mechaniker und mein Onkel arbeitet als Bauleiter, ansonsten ist keiner handwerklich aktiv. Ich habe während der Realschulzeit in Lathen diverse Praktika gemacht und dann in den Ferien auf dem Bau gejobbt. Das hat mir großen Spaß gemacht. Ich habe dann in Nienburg an der Weser Bauingenieurwesen studiert und anschließend Altbausanierung in Karlsruhe und Dresden.
Wie sorgen Sie für gute Laune auf der Baustelle?
Natürlich läuft fast ununterbrochen ein Radio. Viel mehr ist oft gar nicht notwendig. Der Zusammenhalt untereinander ist in unserem Team, das aus 13 Mitarbeitern besteht, gut. Und was die körperliche Anstrengung angeht, ist der Job des Maurers durch diverse technische Hilfsmittel wie zum Beispiel Steinversetzkräne längst nicht mehr so viel Maloche wie noch vor 20 Jahren.
Trotzdem dürfte es immer schwerer werden, an Auszubildende zu gelangen. Oder nicht?
So ist es. Ich suche zum 1. August noch einen Maurer-Lehrling, mache mir aber keine großen Hoffnungen, dass ich bis dahin noch einen finde. Das ist sehr schade, denn der Baubranche geht es derzeit sehr gut, die Arbeitsplätze damit sicher und der Verdienst bereits als Azubi relativ hoch. Und wer wirklich ein Studium anstrebt, dem kann ich nur raten, vorher unbedingt eine Ausbildung zu machen. Da eignet man sich sofort Fachwissen an und lernt nicht nur alles in der Theorie.
Was macht mehr Spaß: Neubau oder Altbausanierung?
Für mich muss nicht immer der Bagger rollen, auch eine Sanierung zu planen und umzusetzen hat ihren Reiz. Ich habe mir vor kurzem erst ein baufälliges Haus an der Bahnhofstraße in Lathen gekauft und möchte es für mich als Wohnhaus herrichten. Überraschungen sind bei solchen Projekten aber eben nicht ausgeschlossen. Deshalb setzen viele lieber auf die kalkulierte Sicherheit, bei einem Neubau steht eben von Beginn an weitgehend fest, was er kostet. Der Einfamilienhausbau macht letztlich auch 80 Prozent unseres Umsatzes aus. Wobei ich auch vor Mehrfamilienhäuser mit zehn oder mehr Wohneinheiten nicht zurückschrecke.
Wie oft kommt es vor, dass Häuslebauer mit Wunschvorstellungen zu Ihnen kommen und am Ende dann doch etwas ganz anderes herauskommt?
Ein Phänomen, das ich immer wieder beobachte ist, dass die Häuser am Ende oft größer werden, als beim ersten Gespräch gesagt wird. Viele junge Pärchen sagen, wir hätten gerne ein kleines Häuschen, 130 oder 140 Quadratmeter groß. Am Ende werden es oft 180 bis 190 mit Doppelgarage. Oft sind es Funktionsräume oder ein Gästezimmer im Erdgeschoss, das auch von den Eigentümern im Alter genutzt werden kann, die noch hinzu genommen werden. Leider passen manchmal die Wünsche nicht zum Bebauungsplan, wenn darin zum Beispiel ein Toskanahaus mit 2 Vollgeschossen ausgeschlossen wird. Den größten Fehler, den Bauherren machen können ist, das Grundstück bereits gekauft zu haben und erst dann das Haus zu planen. In die Entscheidung sollte der Architekt oder der Bauingenieur immer einbezogen werden.
Und wie oft kommt es vor, dass Sie Kunden sagen müssen: Du kannst dir das finanziell einfach nicht leisten?
Ich finde es wichtig, früh zu sagen, was ein gewünschtes Haus kostet, damit das erste Finanzierungsgespräch mit der Hausbank möglichst früh stattfinden kann. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn das Traumhaus im Kopf und auf dem Papier fest steht, am Ende aber der Traum platzt, weil das Budget nicht ausreicht.
Wie viele Gespräche zwischen den Hausbauern und Ihnen finden im Durchschnitt statt?
Das ist ganz unterschiedlich. Manche sind entscheidungsfreudiger, da reichen vier bis fünf Gespräche. Bei manchen dauert es 15. Vieles läuft heutzutage aber auch per E-Mail oder telefonisch statt, es müssen nicht immer persönliche Gespräche sein. Wichtig ist mir, möglichst viel zum Zeitpunkt des Baubeginns entschieden zu haben. Das vermeidet Stress und Streit, denn während der Bauzeit von im Normalfall rund sechs Monaten gibt es noch genügend Entscheidungen zu treffen. Außerdem gibt es eine Kostensicherheit.
Wie viel Zeit bleibt als selbstständige Bauunternehmerin für private Dinge?
Da ich ledig bin und keine Kinder habe, bin ich zeitlich flexibel. Ich gehe gerne laufen, vor allem um Fresenburg an der Ems. Auch bei der DLRG engagiere ich mich als Schwimmlehrerin und Wassergymnastikkursleiterin. Wichtig ist mir auch die Arbeit in der Innung der Kreishandwerkerschaft. Als ich vor zwei Jahren gefragt worden bin, ob ich aktiv im Vorstand werden möchte, hab ich sofort zugesagt. Allerdings unter einer Voraussetzung: Dass ich auch den Mund aufmachen und offen meine Meinung sagen darf. Das hat bisher ganz gut geklappt (lacht), denn seit März bin stellvertretende Obermeisterin.
Bildunterschrift 1:
Bauingenieurin Simone Ahrens bei einer Lagebesprechung auf einer Baustelle in Fresenburg. Dass sie in einer echten Männerdomäne unterwegs ist, bereitet der Lathenerin überhaupt keine Probleme.
Bildunterschrift 2:
Seit Anfang 2016 befindet sich die Betriebsstätte der „Ahrens – Baut dein Haus“ GmbH an der Straße Am Steinschlag 5 in Lathen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"Der Beruf des Bäckers darf nicht aussterben"
Start der Serie "Mein Job und ich":
Michael Anneken aus Werpeloh spricht über sein Handwerk

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 10.06.2017)
Artikel EZ: Anneken - Mein Job und ich

In unserer neuen Serie „Mein Job und ich“ stellen wir Berufe vor und haben mit Menschen gesprochen, die diesen seit vielen Jahren ausüben. Sie berichten, was sie alltäglich erleben, was die Vorzüge und die Nachteile des Jobs sind und wofür sie sich privat interessieren. Den Auftakt übernimmt Michael Anneken, Bäckermeister aus Werpeloh.
Bäckern eilt der Ruf voraus, geborene Frühaufsteher zu sein. Wann beginnt für Sie der Arbeitstag und wie schwer fällt ihnen das frühe Aufstehen?
So schlimm ist das für mich gar nicht. Los geht es für mich und meine drei Mitarbeiter in der Backstube um 2.30 Uhr. Feierabend ist für die Mitarbeiter gegen 10.30 Uhr, für mich ein wenig später, weil das Kaufmännische auch erledigt werden muss. Das bedeutet: Nach einem kleinen Mittagsschlaf steht meinen Mitarbeitern und mir ein großer Teil des Nachmittags und des frühen Abends für andere Dinge zur Verfügung. Bei mir zum Beispiel Tennis und Musik machen. Und es bleibt tagsüber viel Zeit für die Familie, zu der bei mir drei Kinder gehören. Ich finde das toll, das ist für mich ein Stück Lebensqualität.
War der Ablauf auch schon so, als Sie begonnen haben als Bäcker?
Nein, damals haben die Nächte deutlich früher begonnen. Durch die moderne Kühl- und Backofentechnik ist es möglich, mehr vorzuarbeiten. Wir beginnen am Morgen ab etwa 8 Uhr, wenn Brote, Brötchen und Kuchen für den aktuellen Tag produziert sind, damit, erste Vorbereitungen für die Nacht zu treffen. Dadurch haben sich für uns Bäcker die Nächte verkürzt. Aus backtechnischer Sicht hat das auch den Vorteil, dass die Teige länger gehen können. Das verbessert den Geschmack.
Und wann erledigen Sie den Bürokram?
Dafür bleibt am Nachmittag viel Zeit. Wobei meine Frau Heidi, die den kaufmännischen Part in unserem Familienbetrieb übernimmt, den überwiegenden Teil der Arbeit dort erledigt.
Außer den Arbeitszeiten: Was hat sich gegenüber den Anfängen ihres Berufslebens noch geändert?
Die Auswahl an Broten und Brötchen hat sich deutlich erhöht. Früher gab es drei, vier Sorten Brötchen, normale, Mehrkorn, Sesam, Mohn. Beim Brot genauso. Heute sind es über die Woche verteilt bis zu 20 Brot- und bis zu 30 Brötchensorten. Dinkel-, Müsli- oder Chia-Brötchen kannte man früher gar nicht. Allerdings ist es auch leichter geworden, an die entsprechenden Zutaten zu komme. Die Zulieferbetriebe haben sich umgestellt. Verändert haben sich gegenüber den 1980er Jahre auch die Öffnungszeiten. Viele Filialen öffnen früher, um 5.30 oder 6 Uhr statt 7 oder 7.30 Uhr wie damals. Viele öffnen auch länger, manche bis 19 Uhr oder sogar 20 Uhr.
Ab wann stand für Sie fest, den Beruf des Bäckers zu ergreifen?
Das war gar nicht so früh. Mein Opa Anton und mein Vater Josef waren bereits Bäcker haben den Betrieb aufgebaut. Ich war also schon als kleiner Junge oft in der Backstube. Trotzdem habe ich nach der Schule länger überlegt, ob ich es auch machen soll oder nicht. Als Lehrer an der Berufsschule oder auch ein technisches Studium hätte ich mir vorstellen können. Letztlich habe ich mich dann doch entschieden, in Meppen die Fachoberschule für Ernährung zu besuchen, habe neben einer Bäcker- auch eine Konditorenlehre absolviert und in Olpe im Sauerland an der ersten deutschen Bäckerfachschule den Meister gemacht. 2000 habe ich den Betrieb dann übernommen. Bereut habe ich den Schritt letztlich nicht.
Wie schwer machen Ihnen Billigbäcker oder Discounter das Leben? Sie haben im vergangenen Jahr anlässlich des Erntedankfestes von „Verramschung des Brotes“ gesprochen.
Ja, zu dieser Aussage stehe ich. Wenn wie bei den großen Backfabriken, die mit ganz wenig Personal, niedrigen Löhnen und günstigen Rohstoffen gearbeitet wird, nur der Preis im Vordergrund steht, kann das langfristig nicht gut sein. Die ältere Generation legt weiterhin großen Wert auf Qualität, die jüngere leider stetig weniger. Auch mit Blick auf die kleineren Dörfer wäre es sehr schade, wenn der Beruf des Bäckers ausstirbt. Denn die Filialen, die wie unsere als Dorfläden mit Lebensmitteln und Frischwurst sowie einem kleinen Cafe ausgebaut sind, sind für die Bevölkerung auch ein Ort, sich zu treffen und sich auszutauschen. Brechen die weg, gibt es für die jüngere Bevölkerung noch weniger Gründe, sich im Ort niederzulassen.
Gibt es eine Panne in Ihrem bisherigen Berufsleben, die Ihnen bis heute in Erinnerung geblieben ist?
Dass etwas im Backofen zu dunkel wird, zum Beispiel, wenn man vergisst die Zeitschaltuhr zu stellen, kommt ab und zu vor. Darüber ärgert man sich, aber die Welt geht dann nicht unter. Nicht vergessen werde ich eine Situation im Jahr 2012, als es bei uns in der Hauptsicherung im Keller einen Schmorbrand gegeben hat. Wir standen um 7 Uhr nachts, Mitten in der Hauptproduktion, ohne Strom da. Einige Teige waren fertig, aber kein Ofen und keine Kühlung liefen. Geholfen hat uns letztlich Baustrom vom benachbarten Mehrgenerationenhaus, dessen Bau sich damals in den Endzügen befand. Einige Stunden später lief schon wieder alles einwandfrei, weil der Stromversorger schnell reagiert hat.
Wie sorgen Sie eigentlich für gute Laune in der Backstube?
Bei uns läuft eigentlich immer das Radio, wir wechseln zwischen drei verschiedenen Sendern. Ich bevorzuge Rock Antenne. Außerdem gehören bei uns kühle Getränke dazu. Und mein Vater, der trotz seines Alters von inzwischen Mitte 70 noch immer regelmäßig vorbei schaut, sorgt gerne für einen Spaß.
Was sind eigentlich Ihre Spezialitäten?
Zu Weihnachten Spekulatius, die auf Holzbrettern nach einem Rezept meines Opas Anton erhältlich ist. Dafür kommen manche Kunden aus dem Oldenburger Raum oder Ostfriesland zu uns. Auch Stutenkerle und Kilberstuten sind eine Spezialität.
Machen Sie einem jugendlichen Schulabgänger, der mit dem Gedanken spielt, Bäcker oder Konditor zu werden, mal Ihren Job schmackhaft?
Wir Bäcker sorgen mit unseren Broten und Brötchen für die Grundernährung der Bevölkerung. Der Beruf ist vielseitig, die Arbeitszeiten sind, wenn man sich einmal dran gewöhnt hat, akzeptabel, der Verdienst in den vergangenen Jahren vor allem für diejenigen, die gute Arbeit leisten, doch deutlich gestiegen, die Arbeitsplätze sind sicher. Ich rate jedem zu einem Praktikum, während der Schule oder freiwillig, um sich selber ein Bild von dem Beruf zu machen.
Bildunterschrift:
Bäckermeister Michael Anneken betreibt in Werpeloh, Sögel und Börger drei Filialen. Die Backstube befindet sich an der Hauptstraße in Werpeloh gleich neben dem Heimathaus und der katholischen Kirche.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sommerakademie mit Handwerk
Neues Konzept: Kreishandwerkerschaft und Friseur-Innung Aschendorf-Hümmling
unterstützen Projekt der Ems-Achse.

(Auszug aus der Zeitung Norddeutsches Handwerks vom 09.06.2017)
Artikel NDH: Sommerakademie mit HandwerkIn diesem Sommer veranstaltet die Wachstumsregion Ems-Achse, die unter anderem die Talente-Akademie in den Osterferien und die Schüler-Job-Busse
in den Herbstferien ausrichtet, wieder eine Sommer-Akademie. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler der Region bei der Berufsorientierung zu unterstützen.
Die Akademie, die sich an Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren richtet, startet am Montag, den 26. Juni und endet am Samstag, den 01. Juli 2017. Untergebracht werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der Woche im Jugendgästehaus in Papenburg. Die Teilnahme an der Sommer-Akademie ist kostenlos.
„Für die Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, zum Ende ihrer Schulzeit zum einen den passenden Ausbildungsberuf für sich gefunden zu haben und zum anderen für anstehende Bewerbungsverfahren gut vorbereitet zu sein. Vor allem auf den zweiten Aspekt möchten wir in unserer diesjährigen Sommer-Akademie einen Fokus legen.“, so Jens Stagnet, Projektleiter bei der Wachstumsregion Ems-Achse. „Zusammen mit Judith Alwin von der Ja-Personality-Agentur haben wir ein Konzept erarbeitet, das darauf abzielt, den Jugendlichen zu mehr Selbstvertrauen und –bewusstsein zu verhelfen, ihnen beizubringen, wie man bei Vorstellungsgesprächen auftritt, um sich möglichst gut zu präsentieren und wie sie Körpersprache gekonnt einsetzen.“, so Stagnet weiter.
„Neben einem intensiven Körpersprache- und Sprach-Training geht es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in dieser Woche auch um die Frage, wie sie ihr äußeres Erscheinungsbild optimal für Bewerbungsgespräche in Szene setzen können. Hier arbeiten wir mit der Kreishandwerkerschaft und der Friseurinnung Aschendorf-Hümmling sowie mit dem Modehaus Böckmann zusammen, die den Jugendlichen gleich auch einen praktischen Eindruck ihrer Ausbildungsmöglichkeiten vermitteln.
Nach der Woche gehen die jungen Leute mit viel Mut für die ersten Schritte auf dem Berufseinsteiger-Markt nach Hause“, ergänzt Persönlichkeitstrainerin Judith Alwin. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit werden die Jugendlichen in Sachen Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräche geschult. Zudem erhalten sie einen Einblick regionale Unternehmen, die ihre Ausbildungsberufe erklären. Enden wird die Sommer-Akademie mit einer großen Abschlussveranstaltung am 01. Juli in Papenburg, bei der die Jugendlichen ihre neu gewonnenen Erfahrungen präsentieren dürfen.
Infos: zukunftsachse.de, Jens Stagnet, Telefon 04961 940998-18, stagnet@emsachse.de
Kompakt:
Sommerakademie: Hierfür wurde ein neues Konzept entwickelt, wobei zwei Aspekte entscheidend sind: Persönlichkeitsentwicklung und Berufsorientierung. Hier kooperiert die Ems-Achse eng mit dem Handwerk in Aschendorf-Hümmling.
(Andreas Lehr – HWK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim)

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Neuer Obermeister der Schornsteinfeger
Innungsversammlung wählt Rechtien

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 18.05.2017)
Artike EZ Neuer OM SchornisDie Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland hat einen neuen Obermeister. Dies hat die Innung mitgeteilt.
Bei der Innungsversammlung 2017 in Lingen wurde Gerd Rechtien aus Nortrup zum neuen Obermeister gewählt. Rechtien dankte seinem Vorgänger Alois Grafe aus Osnabrück für die hervorragende Arbeit im Vorstand der Schornsteinfegerinnung. Grafe war seit 1993 im Ehrenamt der Innung aktiv. Sei es im technischen Ausschuss, als Obmann für Öffentlichkeitsarbeit oder lange Jahre als Techniker der Innung: Immer habe Grafe sein ganzes Engagement zum Wohle des Berufsstandes eingebracht. Grafe merkte an, dass es jetzt an der Zeit sei, die Geschicke der Innung in jüngere Hände zu legen. Rechtien sei dafür die richtige Wahl.
Stellvertreter des Obermeisters bleibt Thomas Wilbers aus Lingen, der seit 1997 als Schriftführer ehrenamtlich tätig ist. Wilbers übernimmt auch das Amt des Schriftführers wieder. Lars Uffrecht aus Osnabrück, der im technischen Ausschuss anfing, bleibt Techniker der Innung. Kassenwart ist weiterhin Reinhard Fährmann aus Haselünne. Frank Meyer aus Esterwegen folgt auf den neuen Obermeister Rechtien als Berufsbildungs- und Lehrlingswart.
Bildunterschrift:
Der neue Vorstand der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland mit (von links) Thomas Wilbers, Reinhard Fährmann, Gerd Rechtien, Lars Uffrecht, Frank Meyer, Jens Wagener und dem alten Obermeister Alois Grafe. Foto: Innung

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wolbert Hahn führt die Innung der Metallhandwerke Aschendorf - Hümmling

(Pressemitteilung vom 26.04.2017)
Innungsversammlung Metall 2017 (Vorstand)Die Jahreshauptversammlung der Metall-Innung fand im Saal Ellerbrock in Dörpen statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die turnusgemäßen Wahlen des Vorstandes und der Ausschüsse. Nachdem der bisherige Obermeister Theo Schmitz aus Papenburg die Innung 12 Jahre geführt hatte übergab er den Vorsitz in jüngere Hände. Die Handwerksunternehmer wählten Wolbert Hahn aus Papenburg zu seinem Nachfolger. Der bisherige stellvertretende Obermeister Heinrich Wester, Wippingen wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Neuer Lehrlingswart wurde Heiner Staggenborg aus Werlte. Ergänzt wird der Vorstand durch Bernhard Freericks und Wessel Hahn aus Papenburg, sowie Andreas Watermann, Fresenburg.
Vorstand und Geschäftsführung bedankten sich bei Goswin Lembeck, Werlte für über 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand und verschiedenen Ausschüssen.
Geschäftsführer Hermann Schmitz konnte den Innungsbetrieben nach der Jahresrechnung 2016 einen ausgeglichenen Haushalt für das Jahr 2017 präsentieren. Auch in dieser Innung wird eine 5-stellige Summe in den Haushaltsplan eingestellt um Ausbildungshemmnisse abzubauen und den Nachwuchs zu fördern.
Aufgrund seiner hohen Verdienste um das örtliche Metallhandwerk schlug die Innungsversammlung vor Theo Schmitz zum Ehrenobermeister zu ernennen. So bleibt diese verdiente Persönlichkeit auch weiterhin mit der Innung eng verbunden.
Unser Bild zeigt von links:
Heinrich Wester, Heiner Staggenborg, Wessel Hahn, Goswin Lembeck, Ehrenobermeister Theo Schmitz, Bernhard Freericks, Obermeister Wolbert Hahn

 

Innungsversammlung Metall 2017 (Ehrungen)Auf der Jahreshauptversammlung der Innung der Metallhandwerke Aschendorf – Hümmling konnten Obermeister Wolbert Hahn, Papenburg (links) und Ehrenobermeister Theo Schmitz, Papenburg (rechts) ihren Innungskollegen (von links) Feinwerkmechanikermeister Manfred Kaiser, Vrees, Landmaschinen-mechanikermeister Martin Perk, Lorup und Metallbauermeister Rudolf Ables, Rhede anlässlich ihres 25-jährigen Meisterjubiläums eine Urkunde überreichen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Handwerk freut sich über neues Schulungsfahrzeug
Autohaus übergibt Pkw an Berufsbildungs- und Technologiezentrum

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 06.04.2017)
Neues Schulungsfahrzeug für BTZMit der Überlassung eines Neuwagens (Hyundai i10) als Schulungsfahrzeug unterstützt das Hyundai-Autohaus Abeln aus Papenburg das praxisorientierte Lernen im Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) des Aschendorf-Hümmlinger Handwerks.
Das Fahrzeug ermöglicht es den Ausbildern nach Angaben der Handwerkskammer (HWK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, das künftige Fachpersonal mit der modernsten im Kraftfahrzeugmechatronikerhandwerk verfügbaren Technik im Detail vertraut zu machen und so eine qualitativ hochwertige und zukunftsorientierte Berufsausbildung zu gewährleisten. Dank der Unterstützung „können wir das hohe Niveau unserer fachpraktischen Ausbildung in den Berufen des Kfz-Handwerks auch in Zukunft aufrechterhalten und weiter steigern“, erklärt BTZ-Geschäftsführer Hermann Gerdes in einer Pressemitteilung der Kammer. Gerdes zufolge profitieren vor allem die Betriebe, die ihre Lehrlinge zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung in die Werkstätten entsenden.
Wie es in der HWK-Mitteilung weiter heißt, ist die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung in allen Ausbildungsberufen ein fester Baustein der Berufsausbildung. Hier sei das BTZ neben der Ausbildung im Betrieb und der Ausbildung in der Berufsschule anerkannter dritter Lernort. Die mit den Fachverbänden und Innungen abgestimmten Inhalte, die sich am Rahmenausbildungsplan orientierten, würden hier gründlich geschult. Die Auszubildenden hätten die Möglichkeit des intensiven Übens und könnten sich viele Fertigkeiten selbst oder im Team erarbeiten. Der Betrieb bekomme seinen Lehrling nach jedem Lehrgang mit mehr Fachwissen zurück. Zudem werde der Betrieb bei der Finanzierung unterstützt, da die Kurse zu zwei Drittel vom Bund, dem Land Niedersachsen und mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert werde.
Bildunterschrift:
Über das neue Schulungsfahrzeug freuen sich (von links) Hans-Joachim Rutenberg und Bernhard Abeln vom Autohaus zusammen mit Hermann-Josef Gröne und Hermann Gerdes vom BTZ sowie Obermeister Markus Ahrens und Kreishandwerksmeister Heinz Kauscher.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Roswitha Laux bleibt Chefin der Friseur-Innung
Ehrenurkunden für Barbara MIgura und Elke Jansen

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 06.04.2017)
Innungsversammlung Friseur 2017Roswitha Laux, Papenburg (Zweite von links) bleibt Vorsitzende der Friseur-Innung Aschendorf-Hümmling. Wie die Kreishandwerkerschaft mitteilte, wurde Laux während der Jahreshauptversammlung der Innung in Dörpen einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Sie erhält zudem weiterhin Unterstützung von ihrer Stellvertreterin der Dörpenerin Elke Jansen (Dritte von rechts). Für Fragen der Ausbildung ist Bianca Sonntag aus Papenburg (Zweite von rechts) als Lehrlingswartin verantwortlich. Ergänzt wird der Vorstand durch die Beisitzerinnen Ellen Janssen-Pruin, Papenburg (rechts) sowie Elke Bloem, Heede (links). Alle Wahlen endeten laut Kreishandwerkerschaft mit einstimmigen Ergebnissen.
Für ihre mehr als 35-jährige Tätigkeit im Gesellenprüfungsausschuss wurde Barbara Migura aus Papenburg (Dritte von links) mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. Derweil feierte Elke Jansen ihr 25-jähriges Meisterjubiläum. Sie erhielt ebenfalls eine Ehrenurkunde.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Tischler ehren ihre Meister

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 05.04.2017)
Innungsversammlung Tischler 2017Ehrenurkunden zum 25-jährigen Meisterjubiläum hat der Obermeister der Tischler-Innung Aschendorf-Hümmling, Gerhard Schwennen aus Papenburg (links), seinen Innungskollegen Martin Eckholt aus Surwold (Dritter von links), Doris Dirxen aus Lorup und Martin Kampen aus Niederlangen (rechts) überreicht.
Bereits seit 50 Jahren ist Heinrich Klaßen aus Aschendorf (Zweiter von links) im Besitz des Meisterbriefs. Auch er erhielt von Obermeister Schwennen eine Ehrenurkunde.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
KFZ-Innungsbetriebe stellen hohe Qualität sicher

(Pressemitteilung vom 31.03.2017)
Innungsversammlung KFZ 2017Die Jahreshauptversammlung der Kraftfahrzeug-Innung Aschendorf-Hümmling fand in der Gaststätte Clemenswerther Hof in Sögel statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fortbildungen im Zusammenhang mit der Verbraucherschlichtung und die Voraussetzung für die Überprüfungen der Werkstätten als Prüfstützpunkte für die Hauptuntersuchung (TÜV, Dekra, etc.). Durch den Vortrag des Innungsbeauftragten Herrn Dipl.-Ing. Helmut Olberding wurde deutlich, dass sich die Innungsbetriebe durch hohe Investitionen bestens vorbereitet haben.
Der Obermeister Markus Ahrens, Papenburg (links) und sein Stellvertreter Reinhard Janßen, Werlte (rechts) konnten Wilhelm Staggenborg jun. aus Werlte (Zweiter von rechts) für sein 25-jähriges Meisterjubiläum ehren. Ebenso wurden Heinz-Bernd Lange, Rhede (Zweiter von links) und Edmund Kubenz, Papenburg (Dritter von links) mit einer Ehrenurkunde aufgrund ihres 40-jährigen Meisterjubiläums ausgezeichnet. Weiterhin erhielt Reinhard Janßen aufgrund seines 25-jährigen Meisterjubiläums im Kraftfahrzeugmechaniker- und Kraftfahrzeugelektroniker-Handwerk eine Ehrenurkunde.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Johannes Evers weiterhin Innungschef für Elektro- und Informationstechnik

(Pressemitteilung vom 30.03.2017)
Innungsversammlung Elektro 2017 (1)Die Jahreshauptversammlung der Innung für Elektro- und Informationstechnik Aschendorf – Hümmling fand in der Gaststätte Zur Emsbrücke in Niederlangen statt. Obermeister Johannes Evers aus Papenburg wurde einstimmig wiedergewählt. Als stellvertretender Obermeister fungiert ab sofort Herr Hermann-Josef Santen aus Dersum. Zum Vorstand gehören weiterhin der Lehrlingswart Wilhelm Radtke, Neulehe sowie die Beisitzer Klaus Niesmann, Aschendorf und Günter Rößing, Lathen.
Obermeister Johannes Evers (links) und sein Stellvertreter Hermann-Josef Santen (rechts) konnten ihren Innungskollegen Gerhard Hackmann (Zweiter von links) für seine 50-jährige und Heinrich Poll (Zweiter von rechts) für seine 40-jährige Meistertätigkeit eine Urkunde überreichen.

 

Innungsversammlung Elektro 2017 (2)Heinrich Konken aus Werpeloh legte sein Amt nach 30-jähriger ehrenamtlicher Mitarbeit nieder. Er war als stellvertretender Obermeister aktiv und als Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses tätig.
Obermeister Johannes Evers (mitte) sowie Lehrlingswart Wilfried Radtke (links) bedankten sich für die jahrzehntelange, ehrenamtliche und aufopfernde Tätigkeit von Heinrich Konken (rechts). Während der langen Dauer seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Vorstand als auch im Gesellenprüfungsausschuss hat er sich immer für die Belange des Handwerks örtlich und überregional eingesetzt.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Fleischer erneuern Selbstverpflichtung
Vorstand der Innung einstimmig wiedergewählt

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 29.03.2017)
Innungsversammlung Fleischer 2017Einstimmig haben die Mitglieder der Fleischer-Innung Aschendorf-Hümmling ihren Vorstand im Amt bestätigt.
Obermeister bleibt demnach Michael Schmidt, stellvertretender Obermeister Franz Többen. Der Loruper feierte außerdem sein 25-jähriges Meisterjubiläum. Lehrlingswart ist nach wie vor Thomas Lockhorn, als Beisitzer fungieren weiterhin Helmut Gartner und Gerhard Wösten.
Wie es in einer Pressemitteilung der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling weiter heißt, erneuerten die Innungsfleischer während der Versammlung ihre freiwillige Selbstverpflichtung. Demnach können die Kunden von bester Qualität der Produkte ausgehen. Außerdem bürgten die Fleischereifachbetriebe für die regionale Herkunft ihrer Erzeugnisse.
Bildunterschrift:
Zum 25-jährigen Meisterjubiläum gratulierten Franz Többen (2. v. l.) Thomas Lockhorn, Michael Schmidt, Helmut Gartner und Gerhard Wösten.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Innung will neue Wege bei Fachkräftesuche gehen
Heinrich Poll feiert Meisterjubiläum

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 24.03.2017)
Innungsversammlung SHK 2017Für sein 25-jähriges Meisterjubiläum ist Heinrich Poll aus Dörpen von der Innung für Klempner-, Sanitär- und Heizungstechnik Aschendorf-Hümmling ausgezeichnet worden. Obermeister Heinz Kauscher überreichte dem Silberjubilar eine entsprechende Urkunde.
Während der Jahreshauptversammlung im Saal Ellerbrock in Dörpen standen zudem die Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Dabei wurde Obermeister Kauscher aus Papenburg in seinem Amt bestätigt. Ihm zur Seite steht als Stellvertreter der Papenburger Michael Kuhr. Otto Feldmann aus Bockhorst zeigt sich in der Innung für Ausbildungsfragen verantwortlich. Verstärkt wird der Vorstand durch den Sögeler Karl Steinbild und Ernst Otto Cordes aus Steinbild. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.
Weiterer Themenschwerpunkt der Versammlung waren Beratungen zur Gewinnung von Auszubildenden und Fachkräften. Hier will die Innung nach eigenen Angaben neue Wege bestreiten.
Bildunterschrift:
Obermeister Heinz Kauscher (links) überreichte seinem Handwerkskollegen Heinrich Poll aus Dörpen (Zweiter von links) zum 25-jährigen Meisterjubiläum eine Urkunde. Zu den weiteren Vorstandsmitgliedern zählen (von links) Otto Feldmann, Michael Kuhr und Karl Steinbild.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Malerhandwerk ASD hat gute Auftragslage

(Pressemitteilung vom 20.03.2017)
Innungsversammlung Maler 2017Die Jahreshauptversammlung der Maler- und Lackierer-Innung Aschendorf – Hümmling fand in der Gaststätte Wahner Eck in Lahten-Wahn statt. Obermeister Friedrich van Santen aus Papenburg konnte eine große Zahl seiner Berufskollegen begrüßen.
Es wurde deutlich, dass die Auftragslage im Maler- und Lackiererhandwerk positiv ist. Lediglich der Fachkräftemangel wirkt besorgend. So ermutigte der Lehrlingswart Georg Gravel seine Kollegen weiterhin an der hohen Ausbildungsbereitschaft festzuhalten. Nicht zuletzt aus diesem Grund stellte die Innung einen 5-stelligen Eurobetrag in ihren Haushaltsplan ein um Ausbildungshemmnisse abzubauen. Ebenso sollen die Aktivitäten zur Gewinnung von Auszubildenden im Jahre 2017 erhöht werden.
Der Obermeister van Santen (rechts) und sein Stellvertreter Clemens Albers, Papenburg (2. v. links) konnten ihren Handwerkskollegen Karl-Heinz Kleymann, Spahnharrenstätte (Mitte) zum 25-jährigen und Josef Meyer, Sustrum (2. v. rechts) zum 40-jährigen Meisterjubiläum gratulieren. Die Firma Maler Gravel aus Lorup feierte ihr 50-jähriges Betriebsjubiläum. Aus diesem Anlass überreichte der Vorstand seinem Kollegen Georg Gravel (links) eine Ehrenurkunde.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Gesetzesänderung hilft
Tischlerei in Niederlangen baut Begleitautos aus

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 17.03.2017)

Artikel EZ Tischlerei Ahrens (1)

Artikel EZ Tischlerei Ahrens (2)Von der Stuhlreparierung bis zur Ladeneinrichtung reicht das Angebot der Tischlerei Günter Ahrens aus Niederlangen. Was das Unternehmen aber auszeichnet, ist laut CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann aber der Ausbau von Begleitfahrzeugen für Schwertransporte deutschland- und europaweit.
Bei einem Besuch der Abgeordneten und Kommunalpolitikern aus Lathen führte Geschäftsführer Günter Ahrens sie durch die Produktionshalle. Lathens Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber berichtete, er sei froh, dass er Ahrens 2011 davon überzeugen konnte, den Betrieb nicht in der Garage zu Hause, sondern im Industriegebiet zu erweitern. „Ich glaube, das hat er auch nicht bereut“, sagte Weber mit einem Schmunzeln.
Die Anfänge der Tischlerei liegen nach Angaben des Geschäftsführers rund zehn Jahre zurück. Damals gründete er alleine das Unternehmen. Heute beschäftigt er zehn Mitarbeiter, jedes Jahr wird ein neuer Auszubildender eingestellt. Vor fünf Jahren feierte das Team dann die Neueröffnung in der Ottomeyerstraße in Niederlangen. Stark vertreten ist die Firma laut Ahrens im Möbelbau und in der Verarbeitung von Glaselementen. Dazu zähle auch die Gestaltung und der Bau von Möbeln, Treppen oder ganzen Büro-, Laden- und Praxiseinrichtungen.
„Von Jahr zu Jahr sind wir gewachsen und können heute den Ausbau der Begleitfahrzeuge für Schwertransporte zu unserem Alleinstellungsmerkmal sehen“, sagte Ahrens. Die vom Unternehmen umgebauten Fahrzeuge fahren nicht nur in Niedersachsen, sondern auch in der Schweiz und Österreich. Es gebe auch andere Betriebe, die sich auf diesen Ausbau spezialisiert haben, wie Ahrens berichtete. Hier in der Gegend seien sie aber die Einzigen. Der Bedarf sei vorhanden.
Zugute gekommen sei dem Tischler laut Connemann auch die Änderung des Straßenverkehrsgesetzes. Diese habe den Einsatz von privaten Sicherheitsdiensten als Begleitung von Großraum- und Schwertransporten anstelle der Polizei möglich gemacht.
Nicht nur im gewerblichen Bereich, der 50 Prozent der Auftragslage des Unternehmens ausmacht, sondern auch im privaten Bereich hat Ahrens Veränderungen im Kundenverhalten wahrgenommen. Der „Geiz-ist-geil-Mentalität“ sei der gesunde Menschenverstand gewichen. „Die Leuten wollen heute mehr Qualität“, weiß der Inhaber.
Bildunterschrift 1: Von innen sind die Begleitfahrzeuge mit hellem Ahornholz ausgestattet. Günter Ahrens zeigte Gitta Connemann den Innenausbau. 
Bildunterschrift 2: Mit dem Innenausbau von Begleitfahrzeugen für Schwertransporte hat sich die Tischlerei Günter Ahrens aus Niederlangen ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Fachkräftemangel in der Baubranche
Bedarf ist laut Innung nur durch hochwertige Ausbildung zu decken

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 13.03.2017)
Innungsversammlung Bau 2017Die Beschäftigungssituation und der Facharbeitermangel waren Hauptthema auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Baugewerks-Innung Aschendorf-Hümmling, die in der Gaststätte Ellerbrock in Dörpen stattfand.
Weiter wurden auf der Versammlung die Mitglieder Bernhard Feldhaus aus Hilkenbrook für sein 50-jähriges Meisterjubiläum und Georg Hanekamp aus Spahnharrenstätte für sein 25-jähriges Meisterjubiläum ausgezeichnet.
Bei den Wahlen galt es, das Amt des stellvertretenden Obermeisters neu zu besetzen. Simone Ahrens aus Lathen wurde zur stellvertretenden Obermeisterin gewählt.
Sorge bereitete den anwesenden Mitgliedern die Probleme bei der Gewinnung von Fachkräften und Auszubildenden. Den Handwerksmeistern wurde verdeutlicht, dass nur durch die eigene intensive, hochwertige Ausbildung der zukünftige Facharbeiterbedarf gedeckt werden kann.
Weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war eine breit angelegte Qualitätsoffensive. Die Kunden der Innungsmitglieder, so teilte es Obermeister Bohse mit, erhalten nur durch besonders ausgebildete Mitarbeiter eine hohe Qualität der ausgeführten Dienstleistungen.
Bildunterschrift:
Obermeister Alfons Bohse (rechts) ehrte mit seiner neuen Stellvertreterin Simone Ahrens (links) Bernhard Feldhaus (2 von links) und Georg Hanekamp.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
21 Anlagenmechaniker schließen Ausbildung erfolgreich ab
Feierliche Lossprechung im Berufsbildungs- und Technologiezentrum Papenburg
Weiterbildung ist das Kapital von morgen

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 04.02.2017)
Lossprechung SHK 2017Die Gesellenprüfung zum Anlagenmechaniker haben 21 junge Männer nach mehr als drei Jahren Ausbildung erfolgreich bestanden. Von der Innung für Klempner-, Sanitär- und Heizungstechnik Aschendorf-Hümmling wurden sie im Papenburger Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) feierlich losgesprochen.
„Was ist in den letzten dreieinhalb Jahren passiert?“, fragte Prüfungsausschussvorsitzender Franz Ostermann. So manches Mal hätten sich die Auszubildenden von den digitalen Medien zu sehr ablenken lassen. Aber unter anderem die Eltern und Lehrer trieben sie laut Ostermann zu guten Leistungen an. „Das alles war gestern“, sagte er auf der Lossprechungsfeier. „Ab heute habt ihr euch für den Handwerksmarkt qualifiziert.“
Mit dem Beruf des Anlagenmechanikers haben die jungen Gesellen nach Meinung des Vorsitzenden einen der modernsten und zukunftsträchtigsten Berufe gelernt. Schade wäre es, wenn sie auf ihrem Erreichten sitzen bleiben und sich nicht weiterbilden würden. „Sammelt erst einmal Berufserfahrung, um zu schauen, wo der Weg für euch hinführt“, so Ostermann. Weiterbildungen und andere Qualifizierungen seien das Kapital von morgen.
Nach den Worten von Obermeister Heinz Kauscher heißt es nun, Verantwortung zu übernehmen und belastbar zu sein. „Das, was Sie hier und im Betrieb gelernt haben, hat Hand und Fuß“, sagte er. „Aber das Lernen ist noch nicht zu Ende.“ Mit der Ausbildung hätten die neuen Gesellen den Grundstein gelegt. „Macht etwas aus eurer Ausbildung und bleibt nicht auf dem heutigen Stand. Ich hoffe, dass wir uns als Meister, Techniker oder Ingenieur wiedersehen“, so Kauscher.
Als Prüfungsbeste haben Mike Ben Koopmann und Justin Reinken bestanden.
Die Absolventen: Henning Curbach (Erwin Brink, Westoverledingen), Frank Deters (Anton Pölking, Lorup), Andreas Diekmann (Johannesburg, Surwold), Markus Grüter (Bernhard Kuhr, Papenburg), Michael Held (Sanen-Pieper, Lathen), Daniel Heveling (Poll, Dörpen), Jonas Kemper (Bernhard Kuhr, Papenburg), Mike Ben Koopmann (Schlangen & Jansen, Werlte), Mohammad Mohammad (Altendeitering, Sögel), Volker Nee (Heizungsbau Freerichs, Papenburg), Stefan Potthast (Johannesburg, Surwold), Carsten Prins (Johannesburg, Surwold), Justin Reinken (Sanen-Pieper, Lathen), Kirill Schönmaier (Sanen-Pieper, Lathen), René Thomes (Michael Kossen, Neubörger), Hannes Többen (Sabel Haustechnik, Lorup), Nikolas Töller (Firmengruppe Otto & Ernst Cordes, Kluse-Steinbild), Björn Urban (Firma Alfons Lammers, Werlte), Tim Weingarten (Johannes Pleis, Leer), Adrian Wiecha (Firmengruppe Otto & Ernst Cordes, Kluse-Steinbild) und Dennis Wolthoff (Freudenberg, Hesel).

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
82 Gesellen in Papenburg feierlich losgesprochen

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 03.02.2017)

Lossprechung Metall-KFZ 2017 (1)

Lossprechung Metall-KFZ 2017 (2)

Lossprechung Metall-KFZ 2017 (3)

Lossprechung Metall-KFZ 2017 (4)82 junge Männer und Frauen haben von der Innung der Metallhandwerke und der Kraftfahrzeug-Innung Aschendorf-Hümmling ihre Gesellenbriefe erhalten. In den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Papenburg wurden sie feierlich losgesprochen.
14 Feinwerkmechaniker haben ihre Ausbildung mit dem Schwerpunkt Maschinenbau/Zerspanungstechnik erfolgreich abgeschlossen. Bei den Land- und Baumaschinenmechatronikern erhielten 17 junge Männer ihre Gesellenbriefe. 28 Metallbauer mit der Fachrichtung Konstruktionstechnik und 23 Kraftfahrzeugmechatroniker absolvierten die Ausbildung ebenfalls mit Erfolg.
Nach Angaben von Markus Ahrens, Obermeister der Kfz-Innung, treten die neuen Gesellen nach dem Ende ihrer Lehre in eine neue Phase des Berufslebens. „Ich weiß, dass damit manche Sorgen und Nöte aber auch Hoffnungen verbunden sind“, so Ahrens. Wer nach seinen Worten während der praktischen Arbeit sowohl die Hand als auch den Verstand einsetzt, kreativ arbeitet und sein Werk entstehen sieht, der entwickelt dabei auch die eigene Persönlichkeit. Die Ausbildung kann laut Ahrens nur so gut sein, wie diejenigen, die den Lehrlingen Tag für Tag zur Seite standen.
Theo Schmitz, Obermeister der Innung für Metallhandwerke, riet den jungen Männern und Frauen während der Lossprechungsfeier, auch in Zukunft alle Gelegenheiten zur Weiterbildung zu nutzen. „Nach der Gesellenprüfung können sie jetzt dank einer großen Bandbreite von Weiterbildungsmöglichkeiten systematisch ihre Laufbahn fortsetzen.“
Die Gesellenprüfung zum Feinwerkmechaniker mit dem Schwerpunkt Maschinenbau/Zerspanungstechnik haben Rudi Dewald (Hüntelmann Maschinen- u. Stahlbau, Werpeloh), Daniel Harders (Hahn Fertigungstechnik, Papenburg), Daniel Korte (Sandker Metallbau, Sögel), Eduard Kryl (Hüntelmann Maschinen- u. Stahlbau, Werpeloh), Viktor Maul (Hahn Fertigungstechnik, Papenburg), Andreas Meier (Hüntelmann Maschinen- u. Stahlbau, Werpeloh), Anatoli Nasarenko (Hermann Korte, Werlte), Thomas Reissig (CNC Wilken, Werlte), Andreas Rosentreter (M & H Zerspanung, Lahn), Andreas Schlenger (CNC Wilken, Werlte), Christopher Schurig (Externer Teilnehmer), Finn Theilen (Hahn Fertigungstechnik, Papenburg), Thomas Wiels (Johannesburg, Surwold) und Alexej Bartolomej (Johannesburg, Surwold) als Prüfungsbester bestanden.
Folgende Prüflinge haben die Gesellenprüfung zum Metallbauer mit der Fachrichtung Konstruktionstechnik bestanden: Sören Bödeker (Hackling Metall- u. Stahlbau, Aschendorf), Nick Duismann (Bernhard Poll Schornsteintechnik, Dörpen), Max Düttmann (CP-Stahlbau, Bockhorst), Stephan Dziedziol (Jansen Brandschutz, Surwold), Thomas Eichhorn (Johannesburg, Surwold), Christoph Fortwengel (Heinz Bergmann, Lathen), Patryk Gonia (Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft, Papenburg), Mirco Haliili (Möller Metallbau, Surwold), Sven Hermes (Rensen Maschinen- u. Stahlbau, Dörpen), Sven Hunfeld (Heinz Bergmann, Lathen), Lars Kalvelage (Menke-Janzen Fahrzeug- u. Karosseriebau, Werlte), Hendrik Kersten (Hackling Stahl- u. Metallbau, Dörpen), Marcel Kock (HAWE Wester, Wippingen), Simon Kruse (Johannesburg, Surwold), Lukas Krüssel (Hubert Eilers, Werlte), Tufan Lülebas (Maschinenbau Hahn, Papenburg), Tolunay Lülebas (Maschinenbau Hahn, Papenburg), Christian Mauer (Gerdes Tortechnik, Papenburg), Lukas Philipp (Gerdes Tortechnik, Papenburg), Robin Schmidt (CP-Stahlbau, Bockhorst), Pascal Schmitz (Johannesburg, Surwold), Ralph Schulte (LOMATEC, Lorup) und Dominic Weber (W. Husen Stahlbau, Surwold). Mit guten Leistungen haben Kevin Debus (conferdo, Esterwegen), Sebastian Gütschow (Heinz Bergmann, Lathen), Maximilian Schamfuß (Bernhard Poll Schornsteintechnik, Dörpen), Bernd Wilmes (HAWE Wester, Wippingen) und Ludwig Zahn (conferdo, Esterwegen) bestanden.
Erfolgreich die Gesellenprüfung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker abgelegt haben: Jannes Ammersken (August Bruns Landmaschinen, Cloppenburg), Thomas Behnen (Hermann Krull, Lorup), Johannes Busche (AGRAVS Technik Münsterland-Ems, Meppen ), Johannes Eilers (AGRAVS Technik Münsterland-Ems, Meppen), Herman Groenbroek (Erwin Harms Agrartechnik, Weener), Mathis Haats (Hans Wittrock, Rhede-Brual), Thorsten Hartmann (Hermann Jansen Straßen- u. Tiefbauunternehmung, Aschendorf), Nico Krzyzik (Dieter Wempe Landtechnik, Hilkenbrook), Daniel Modder (Erwin Harms Agrartechnik, Weener), Christoph Sabelhaus (AGRAVS Technik Münsterland-Ems, Meppen), Joachim Smid (Hans Wittrock, Rhede-Brual), Axel Spekker (Hans Wittrock, Rhede-Brual), Oliver Wessels (Hans Wittrock, Rhede-Brual), Joachim Westebdorf (Lohnbetrieb Bernd Lübbers, Lindern), Andre Wester (August Bruns Landmaschinen, Haren) und Hendrik Wiemker (Bernhard Krone Landmaschinen, Dersum). Marcel Eckhoff (Hans Wittrock, Rhede-Brual) hat die Prüfung als Bester abgelegt.
Folgende Prüflinge haben die Gesellenprüfung zum Kraftfahrzeugmechatroniker bestanden: Stefan Albers (Autohaus Wilhelm Staggenborg, Werlte), Thomas Büter (Autohaus Plagge, Niederlangen), Lukas Glandorf (Gertzen Kranlogistik, Kluse-Ahlen), Simon Hegemann (Hermann Bunte Auto-Elektrik, Papenburg), Arne Jansen (Giese Automobile, Papenburg), Timo Jelden (Knauer & Liebau, Papenburg), Joachim Kollarsch (Johannesburg, Surwold), Dominik Koop (Kfz-Betrieb Heinz-Hermann Schwalenberg, Papenburg), Mathis Korte (Kfz-Betrieb Johannes Kohnen, Surwold), Norman Krafft (Kfz-Mechanikerbetrieb Bernhard Jungsthöfel, Bockhorst), Carina Menke (Giese Automobile, Papenburg), Tim Müller (Autohaus Ahrens, Papenburg), Dominik Müller (Autohaus Ahrens, Papenburg), André Müter (Kraftfahrzeuge von Hebel, Heede), Sebastian Pohlabeln (Kfz Gerdes, Lorup), Tobias Reimer (Kraftfahrzeuge Lohmann, Surwold), Niklas Roloff (Autohaus Rudolf Schlömer, Lathen), Thomas Rosen (Kfz Werkstatt Antonius Korte, Lindern-Liener), Frank Schnieders (Kfz-Betrieb Hans-Gerd Behrens, Papenburg), Hendrik Wotte (Hermann Bunte, Papenburg), Jasmin Wübbels (Großße-Kleimann, Sustrum-Moor) und Christian Ziemann (Johannesburg, Surwold). Timo Jelden (Knauer & Liebau, Papenburg), hat als Prüfungsbester seinen Gesellenbrief entgegengenommen.
Bildunterschrift 1: Ihre Gesellenbriefe halten 14 Feinwerkmechaniker mit dem Schwerpunkt Maschinenbau/Zerspanungstechnik bei der Lossprechungsfeier in der Aula der BBS Papenburg in den Händen.
Bildunterschrift 2: Insgesamt 17 Land- und Baumaschinenmechatroniker haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
Bildunterschrift 3: Über ihre Gesellenbriefe freuen sich 28 neue Metallbauer mit der Fachrichtung Konstruktionstechnik auf der Lossprechungsfeier in den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Papenburg.
Bildunterschrift 4: Erfolgreich ihre Ausbildung hinter sich gebracht haben 23 Kraftfahrzeugmechatroniker.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Zwei Spanier sind die besten Absolventen
Lossprechung der Elektrotechniker in Aschendorf
Junge Männer kamen über Ems-Achsen-Initiative

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 31.01.2017)

Lossprechung Elektro 2017 (1)

Lossprechung Elektro 2017 (2)

Die Innung für Elektro- und Informationstechnik Aschendorf-Hümmling hat 30 Auszubildende losgesprochen. Die beiden besten Absolventen sind zwei Spanier, die 2013 mithilfe der Wachstumsregion Ems-Achse im Emsland ihre Ausbildung begonnen hatten.
Stolz halten Jose Luiz Ruiz Lopez und Francisco Javier Lopez Alcarria ihre Gesellenbriefe in die Kamera. Grund zur Freude haben sie allemal. Denn sie haben ihre Ausbildung nicht einfach nur bestanden – was in einem fremden Land, dessen Sprache die beiden erst einmal lernen mussten, schon eine beachtliche Leistung wäre. Doch beide gehören zu den besten ihres Jahrgangs, Lopez hat sich sogar zum Prüfungsbesten gemausert.
Lopez stammt aus dem kleinen Dorf Villalgordo del Júcar, Lopez Alcarria hingegen aus dem nahe gelegenen Albacete. Beide waren schon in Spanien Freunde, wie sie im Gespräch mit unserer Redaktion verraten, und mussten sich auch in Deutschland nicht trennen, denn beide absolvierten ihre Ausbildung im Elektronikbetrieb Konken in Werpeloh. „Als unser Lehrer uns auf die Möglichkeit aufmerksam machte, in Deutschland eine Ausbildung zu machen, habe ich gedacht: Ich kann es probieren“, so Lopez Alcarria. „Denn ich wollte etwas Neues machen.“
Mit der Entscheidung, in Deutschland ihre Ausbildung zu absolvieren, sind sie der grassierenden Jugendarbeitslosigkeit von rund 50 Prozent in ihrem Heimatland entgangen. „Viele Freunde dort sind auch jetzt noch arbeitslos“, sagt Lopez. Eine vernünftige Ausbildung sei hingegen der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit, gab Prüfungsausschussvorsitzender Heinz Konken allen Absolventen mit auf den Weg. Landtagspräsident Bernd Busemann warnte in seiner Rede davor, das Handwerk zu unterschätzen. „Ein guter Handwerker ist besser als ein abgebrochener Student“, so der CDU-Politiker. Ebenso wie Obermeister Johann Evers warb er jedoch auch für Weiterbildungsmöglichkeiten. „Sie müssen heutzutage ein Leben lang lernen, denn Wissen veraltet schnell“, so Evers.
Besonders über den Abschluss der beiden Spanier freute sich auch Anneliese Hanelt von der Wachstumsregion Ems-Achse. „Das Wort ,Siesta‘ kam in ihrem Sprachgebrauch nicht vor“, lobte Hanelt die Arbeitseinstellung der beiden Spanier. Wie sie im Gespräch mit unserer Zeitung aufführte, haben rund 55 Prozent der seit 2012 angeworbenen Spanier eine Ausbildung erfolgreich absolviert. Im Jahr 2015 habe man die Anwerbung von Spaniern jedoch gestoppt. „Wir konzentrieren uns jetzt vermehrt auf die Vermittlung von Flüchtlingen“, erklärte Hanelt.
Besondere Beachtung fanden die beiden Spanier auch beim Landtagspräsidenten. „Ich hoffe, sie haben die Zeit in den Betrieben gut überstanden“, so Busemann. Und das haben sie, wie sie im Gespräch mit unserer Redaktion berichten. „Alles ist super gelaufen, auch die Arbeitskollegen waren super nett“, so Lopez. Allein beim Wetter habe man Abstriche machen müssen.
In Zukunft zieht es jedoch beide wieder in ihre Heimat. „Ich bin bereits in Gesprächen für eine mögliche Stelle in Spanien“, sagt Lopez Alcarria, der schon in den kommenden Wochen nach Südeuropa zurückkehren könnte. Der Prüfungsbeste Lopez will hingegen noch etwas bleiben. „Doch auch ich werde langfristig auch in Spanien schauen, was möglich ist.“
Die Gesellenprüfung der Elektro- und Informationstechnik haben folgende Prüflinge bestanden: Janek Barthel, Plock Elektro, Westoverledingen; Vincent Beikes, Plock Elektro, Westoverledingen; Jan-Paul Berling, Elektro Evers, Papenburg; Dominik Brink, Hermann Witte, Rhede; Andre Evers, Elektro Evers, Papenburg; Caner Gültekinli, Elektro Mußwessels, Papenburg; Markus Helmer, Manfred Wessels, Vrees; Sascha Hinderks, Hermann Witte, Rhede; Ingo Hunfeld, Elektro Radtke, Neulehe; Michael Kramer, NW Technology, Werlte; Steffen Kremer, Elektrotechnik Rößing, Lathen; Christian Kruse, Elektro Hackmannn, Aschendorf; Christian Landau, Elektro Gerhard Düthmann, Surwold; Sven Lüdemann, Hermann Witte, Rhede; Johannes Lüssing, Abels, Lehe; Heiner Meyer, Johannesburg, Surwold; Oliver Milder, Gottfried Rüther, Papenburg; Jan-Niklas Platt, Feldmann, Bockhorst; Sebastian Poel, Elektro Hackmann, Aschendorf; Malte Puls, Elektro Niemann, Niederlangen; Marcel Robben, Jansen Elektronik, Papenburg; Heinz Sabel, Sabel Haustechnik, Lorup; Dennis Schnieders, Elektro Robin, Dörpen; Gabriel Stefens, Elektro Robin, Dörpen; Paul Surkov, Niehoff Elektrotechnik, Werlte
Folgende Prüflinge haben mit guten Leistungen bestanden und erhalten einen Bildungsgutschein: Maria Helene Hackling, Elektro Radtke, Neulehe; René Huwig, Elektro Radtke, Neulehe; Andre Janzen, Elektro Niemann, Niederlangen; Francisco Javier Lopez Alcarria, Elektro Konken, Werpeloh; Jose Luiz Ruiz Lopez (Prüfungsbester), Elektro Konken, Werpeloh.
Bildunterschrift 1:
Erfolgreicher Abschluss: Bester aller Lehrlinge der Elektro- und Informationstechnik wurde Jose Lopez (links). Ebenfalls zu den Besten gehört sein Freund und Kollege Francisco Lopez Alcarria.
Bildunterschrift 2:
Ab jetzt Gesellen: 30 Lehrlinge wurden von der Innung für Elektro- und Informationstechnik Aschendorf – Hümmling losgesprochen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Landesweit bester Azubi seiner Zunft
Bunder gewinnt Wettbewerb der Elektrotechnik für Maschinen und Antriebstechnik

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 15.12.2016)
Dirk Ridder - Fa. Tennie

Das Gesellenstück von Dirk Ridder, der beim Unternehmen Tennie in Papenburg arbeitet, ist als Bestes aller Auszubildenden der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland ausgezeichnet worden. Anschließend ging es für den Elektrotechniker für Maschinen und Antriebstechnik bis zur Deutschen Meisterschaft.
Auch als Geselle kann man Meisterliches vollbringen. Das hat Ridder, der aus Bunde stammt, bewiesen. Mit der Auszeichnung seines Gesellenstücks begann der Weg zu den Deutschen Meisterschaften im E-Handwerk.
Ridders Gesellenstück war eine Schaltung für eine Torsteuerung, deren Motor er selbst wickeln musste. Nachdem er damit den Kammersieg errungen hatte, wurde ihm angeboten, am Landesentscheid teilzunehmen. „Ich habe mir gedacht, ich versuche es einfach. Verlieren kann man nichts“, so der 21-Jährige im Gespräch mit unserer Redaktion. Ein wenig nervös sei er schon gewesen, als es für ihn nach Celle ging, um mit fünf weiteren Gesellen um den Landessieg zu ringen. Alle Gesellen bekamen dabei die gleiche Aufgabe, die keiner von ihnen zuvor kannte, erklärte Ridder. „Dabei kommt es sowohl auf die Schnelligkeit als auch auf Gründlichkeit und Sauberkeit an“, erläuterte Ridder die Parameter, nach denen die Wettkämpfer bewertet wurden. Am Ende ging Ridder erneut als Sieger hervor.
Bei dieser Prüfung unterscheidet sich Niedersachsen übrigens von anderen Bundesländern, wie der Geschäftsführer von Tennie, Michael Lotz, ergänzte. Denn nur in Niedersachsen müssen die Gesellen sich noch einmal einer neuen Aufgabe stellen, wohingegen andernorts das Gesellenstück einfach neu bewertet würde.
Als Landessieger hatte Ridder die Berechtigung erworben, auch auf Bundesebene anzutreten. Ein ganzes Wochenende lang dauerte die Deutsche Meisterschaft im E-Handwerk, bei der die Prüflinge laut Ridder nicht nur praktisch geprüft wurden. „Wir mussten auch eine Theorieprüfung bestehen“, so Ridder. Außerdem mussten die Teilnehmer den Fehler in einem defekten Stator erkennen. In der Kategorie der Elektrotechniker für Maschinen und Anlagentechnik schaffte Ridder es auf den zweiten Platz. „Ein toller Erfolg“, findet auch sein Chef Lotz.
Zurzeit arbeitet der Elektrotechniker bei seinem Ausbildungsbetrieb als Angestellter. Doch für Ridder ist das nächste Ziel schon klar: „Ich will mich in Richtung Techniker weiterbilden.“
Bildunterschrift:
Bei Tennie in Papenburg arbeitet Dirk Ridder. Er hat unter anderem den Landeswettbewerb in seinem Fach, der Elektrotechnik, gewonnen. Anschließend ging es für ihn zur Deutschen Meisterschaft.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Brexit und Trump-Wahl verunsichern Handwerk
Kammer dennoch optimistisch - Mitglieder geehrt

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 07.12.2016)
Delegiertentagung Herbst 2016

Auf der Delegiertentagung der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling haben die Verantwortlichen einen Blick auf die aktuelle Lage des Handwerks gegeben und verdiente Mitglieder geehrt.
Besonders aufgrund des bevorstehenden Austritts Großbritanniens (Brexit) aus der EU sowie der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA herrsche Verunsicherung, sagte der Präsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Peter Voss. Da ein erheblicher Anteil der Aufträge aus der Industrie kommt, seien die Handwerker eben auch von der Entwicklung dieser abhängig.
Positiv hervorzuheben ist Voss zufolge der Geschäftsklimaindex. „Dieser ist erneut um zwei Punkte auf einen neuen Rekord von 94 Punkten gestiegen“, erklärte er. Die Umsätze, das Beschäftigungsniveau sowie die Auftragseingänge seien dabei gestiegen. „Die Aussichten sind weiterhin optimistisch“, fügte Voss hinzu. Das Vorjahresniveau bezüglich der Lehrlinge wurde ebenfalls gehalten. Im Bereich Aschendorf-Hümmling würden derzeit 1309 Lehrlinge ausgebildet. 481 Verträge wurden neu abgeschlossen. Das sei allerdings ein Rückgang um fast fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Voss sprach außerdem die Flüchtlingsfrage an. „Viele Betriebe bei uns im Kammerbezirk haben nicht abgewartet, sondern gehandelt. Hier wird gemeinsam an einem Strang gezogen.“ Der Kammer-Präsident nannte als Beispiel das Berufsbildungs- und Technologie-Zentrum (BTZ) in Papenburg. Dessen Geschäftsführer Hermann Gerdes stellte die Arbeit auf der Tagung genauer vor. Die Hauptaufgaben des BTZ gliedern sich demnach in die drei Bereiche überbetriebliche Ausbildung, Weiterbildung und Qualifikation für Arbeitslose sowie die Fort- und Weiterbildung. In der Flüchtlingsfrage habe das BTZ eigene Maßnahmen auf den Weg gebracht. In Kooperation mit der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte in Papenburg, der Volkshochschule, aber auch den Berufsbildenden Schulen seien verschiedene Modelle an den Start gebracht worden, durch die Integration gestaltet werden soll. „Die Kooperationspartner übernehmen dabei den sprachlichen Teil, wir den praktischen“, erklärte Gerdes. Man müsse diese Projekte langfristig angehen, damit auch die Möglichkeit besteht, die Teilnehmer später in eine Ausbildung zu übernehmen. Kreishandwerksmeister Heinz Kauscher nannte es „traurig“, wie viel Bürokratie notwendig sei, um Flüchtlingen Arbeit zu ermöglichen.
Ein weiteres Projekt, das Gerdes vorstellte, war das e-Learning. Im Unterrichtsraum im BTZ sitzen dabei Teilnehmer, die allerdings nicht aus den gleichen Fachrichtungen kommen. Am Computer belegen sie Online-Seminare mit Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet. Auch der Dozent sitzt an ganz anderer Stelle. „Häufig wurden Kurse schon abgesagt, weil sich nur drei Teilnehmer angemeldet hatten. Durch das e-Learning wird die Möglichkeit gegeben, sie doch durchzuführen, da es egal ist, wo man sich gerade befindet“, sagte Gerdes.
Zum Schluss der Veranstaltung kam es zur „des Präsidenten liebste Aufgabe“, wie Voss sagte: die Ehrung verdienter Mitglieder der Kreishandwerkerschaft. Die Silberne Ehrennadel des Osnabrücker, Emländischen und Grafschafter Handwerks bekamen Michael Schmidt (Obermeister der Fleischer-Innung), Wolbert Hahn (Vorstandsmitglied der Metall-Innung), Goswin Lembeck (Vorstandsmitglied der Metall-Innung) und Herman Holtermann (Vorstandsmitglied der Tischler-Innung, Lehrlingswart) für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit überreicht.
Bildunterschrift:
Geehrt wurden Hermann Holtermann, Goswin Lembeck, Michael Schmidt und Wolbert Hahn von Heinz Kauscher, Peter Voss und Hermann Schmitz (von links).

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Handwerker im Emsland Mangelware
Es fehlt an Nachwuchs - Lange Wartezeiten für Kunden

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 29.11.2016)
Wer zurzeit im Emsland Handwerker ins Haus bestellen will, muss sich gedulden. Die Auftragsbücher der Betriebe sind randvoll. In der Baubranche boomt es, auch im Emsland. Besonders im Bau- und Baunebengewerbe müssen sich Kunden auf lange Wartezeiten einstellen. Eine Änderung ist vorerst nicht in Sicht.
„Die Betriebe im Altkreis Meppen haben alle gut zu tun“, sagte Harald Hüsers, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd in Meppen auf Anfrage unserer Redaktion. „Der Konjunkturindex liegt bei 94 von 100. Das ist ein Rekordwert.“  Dass es durch die hohe Auslastung zu langen Wartezeiten bei Terminen komme, liegt laut Hüsers aber nicht nur an den vielen Aufträgen. „Wir bekommen die Folgen des Fachkräftemangels jetzt direkt zu spüren. Es fehlt an Nachwuchs und der Bedarf an Facharbeitern ist hoch.“ Weiter prognostiziert Hüser, dass dieser Trend weitergehen wird. Trotz vieler Aktionen und Werbung seitens der Innung seien allein im Altkreis Meppen 60 Ausbildungsstellen unbesetzt geblieben. „Wir hoffen, dass der Trend bei den jungen Menschen wieder zur Berufsausbildung geht.“
Ähnlich sieht es Horst Hagemann, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd, für die Lingener Region. Er sieht aber auch die Kunden in der Pflicht. „Die Betriebe arbeiten momentan unter Vollauslastung. Da muss man als Auftraggeber ein wenig Geduld mitbringen“, sagte Hagemann. „Unter Umständen sollte man beim Einholen der Angebote nicht nur auf den günstigsten Anbieter setzen, sondern auf den, der am ehesten mit den Arbeiten beginnen kann. Weiter kann ich nur zu einem persönlichen Gespräch mit der jeweiligen Firma raten, um alle Punkte genau abklären zu können.“
Der Arbeitsmarkt sei, was Fachkräfte betrifft, abgegrast. „Viele Betriebe würden noch weitere Mitarbeiter einstellen, es sind aber keine da“, so der Hauptgeschäftsführer weiter. „Auch Flüchtlinge und Migranten einzusetzen, ist nur bedingt möglich.“ Oftmals sind die sprachlichen Kenntnisse einfach nicht ausreichend. Auch die Ausbildungsqualität, die die ausländischen Bewerber mitbringen, entsprechen in der Regel nicht unseren Anforderungen, sodass ein sofortiger voller Einsatz nicht möglich ist.
Ob das Allzeithoch bei den Aufträgen für die Betriebe weiterhin anhält, ist laut Hagemann nicht sicher. „Das hängt mit der Vergabe von Krediten und der Niedrigzinsphase zusammen. Das liegt natürlich in der Hand der Banken.“
Hermann Schmitz, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling, ist im Grunde genommen sehr zufrieden mit der hohen Auslastung der Handwerksbetriebe in seinem Bezirk. „Auch der Handwerksmeister hat erkannt, dass er gut mit seinen Leuten umgehen und haushalten muss. Denn Ersatz wird er nur sehr schwer finden“, sagte Schmitz.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Vreeser Zimmerei in Berlin geehrt
Firma sehr familienfreundlich

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 17.11.2016)

Norrenbrock Sieger Ideen-Wettbewerb

Die Zimmerei Norrenbrock aus Vrees wurde als Sieger des bundesweiten Ideen-Wettbewerbs „Familienfreundlichkeit im Handwerk“ ausgezeichnet.
Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, würdigte in Berlin das Engagement der Hümmlinger sowie zwei weiterer Betreibe: „Qualifizierte Fachkräfte wollen heute Erfüllung im Beruf und ein ausgewogenes Familienleben. Das haben die teilnehmenden Unternehmen verstanden. Sie wissen: Betriebe, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit familienfreundlichen Maßnahmen und individuellen Lösungen unterstützen, können wertvolle Fachkräfte an sich binden und bei der Suche nach neuen Mitarbeitern punkten.“
Die Siegerurkunden überreichte Wollseifer gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der die Wichtigkeit familienfreundlicher Personalpolitik für die Wirtschaft insgesamt betonte: „Familienfreundliche Betriebe sind die Betriebe der Zukunft. Wer heute seiner Belegschaft die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf ermöglicht, sorgt für die Beständigkeit seines Unternehmens und stärkt so nachhaltig den Wirtschaftsstandort Deutschland.“
Die Bandbreite der eingereichten Beispiele für Familienfreundlichkeit ist vielfältig: Die Maßnahmen reichen etwa von Homeoffice-Angeboten über Lebensarbeitszeit-Konten bis zum eigenen Betriebskindergarten. So ermögliche die Firma Norrenbrock, die Sieger in der Kategorie „kleine Betriebe“ wurden, ihren Mitarbeitern über Zeitwertkonten die Möglichkeit zum Sabbatical – eine betriebliche Auszeit etwa für die Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen.
Auch die Gleich GmbH aus Aschaffenburg und die Günzburger Steigtechnik Munk GmbH wurden mit dem Preis ausgezeichnet. Das Sicherheits- und Medientechnik-Unternehmen Gleich überzeugte als Sieger in der Kategorie „mittlere Unternehmen“ mit der Schaffung, Verwaltung und Führung einer betriebseigenen Kita „Zauberdrachen“ und einem Fokus auf betriebliches Gesundheitsmanagement. Der Gerüstbauer und Rettungstechnik-Hersteller Günzburger Steigtechnik Munk als Sieger der Kategorie „große Betriebe“ bietet Teilzeitausbildung an, unterstützt finanziell bei der Kinderferienbetreuung und verzichtet weitestgehend auf den Schichtbetrieb.
Der Wettbewerb wurde vom Zentralverband des Deutschen Handwerks gemeinsam mit dem Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ und dem „Handwerk Magazin“ erstmalig auf den Weg gebracht, um die Erfolgsgeschichten familienfreundlicher Betriebe aus dem Handwerk bekannter zu machen. Im Rahmen des Wettbewerbs ist eine Online-Broschüre entstanden, in der neben der Präsentation der nominierten Unternehmen auch vielfältige Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie Betriebe ihre Arbeitsorganisation stärker auf die Interessen der Familien ihrer Beschäftigten abstimmen können. Die Beispiele in der Broschüre sollen andere Betriebe inspirieren und zeigen dabei, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den kleinen und mittelständischen Betrieben des Handwerks längst Tradition hat.
Bildunterschrift:
Den Preis nahmen Norbert und Pauline Norrenbrock (Mitte) in Berlin entgegen.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Fachkräftemangel nimmt weiter zu
Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU) appelliert in Rhede an junge Menschen

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 16.11.2016)
Busemann im EDZ, RhedeDer Mangel an Fachkräften im Handwerk spitzt sich zu. Die Hoffnung, Flüchtlinge könnten massenweise die freien Stellen im Emsland belegen, hat sich bisher nicht erfüllt, heißt es von der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling.
Dem Handwerk im nördlichen Emsland geht es prächtig, bei vielen Betrieben sind die Auftragsbücher so voll, dass sie sogar Aufträge ablehnen müssen oder Auftraggeber mit wochenlangen Wartezeiten rechnen müssen. „Wir bilden überproportional aus, im Vergleich zur Industrie sogar doppelt so viel. Trotzdem haben wir große Probleme, den Bedarf an Facharbeitern überall zu erfüllen“, sagte Hermann Schmitz, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling, bei einem Besuch von Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU) im Ems-Dollart-Handwerkerzentrum (EDZ) in Rhede. Er blickte mehr oder weniger enttäuscht auf die Initiativen zurück, die die Zunft in den vergangenen Jahren betrieben hat, um junge wie ältere Menschen zu einer Tätigkeit im Handwerk zu bewegen. „Wir haben es in der Region Wilhelmshaven probiert, als es hieß, dort gibt es viele arbeitslose junge Menschen. Dann haben wir gemeinsam mit der Ems-Achse Spanier zu uns eingeladen. Dann gab es mehrere Initiativen in den Niederlanden. Zuletzt haben wir euphorisch auf den Zuzug der Flüchtlinge geblickt. Den Fachkräftemangel behoben hat bisher keine dieser Initiativen“, resümierte Schmitz enttäuscht. Seiner Ansicht nach kommen arbeits- und bleibewillige Flüchtlinge zu spät in die Betriebe. „Es ist richtig, dass sie zunächst Grundkenntnisse der deutschen Sprache erlernen. Aber muss das über Monate acht Stunden am Tag sein?“, fragte der Geschäftsführer. Sein Vorschlag: Morgens sollten die geeigneten Asylbewerber zum Anlernen in die Betriebe kommen, nachmittags zum Deutschunterricht in die Bildungseinrichtungen.
„Ich kann Ihnen natürlich auch nicht die Welt gesund beten“, begann Busemann seine Stellungnahme zu dem Thema. Die Wirtschaft im Emsland, insbesondere auch das Handwerk, haben eine „wahnsinnige Entwicklung“ hinter sich, so der Dörpener Landespolitiker. Dazu gehöre auch eine annähernde Vollbeschäftigung. Gleichzeitig sei auch die Geburtenzahlen in unserer Region nicht so hoch, dass sie sämtliche Probleme lösen könne. „Mein Appell an junge Menschen ist: Es muss nicht immer das Studium sein!“, sagte Busemann. Gesellen und Meister im Handwerk würden „sehr gutes Geld verdienen“, und das bereits kurz nach ihrer Ausbildung, die Perspektiven seien hervorragend. „Und im Handwerk gibt es nicht nur ,Schietjobs‘“, sagte der CDU-Politiker, der an die versammelten Unternehmer appellierte: „Sie müssen die Vorzüge ihrer freien Stellen noch deutlicher machen und beispielsweise Studienabbrechern Einfädelspuren bieten.“
Zum Thema Flüchtlinge sagte Busemann: „Die Verfahrensdauern haben sich zwar verkürzt, sind mit durchschnittlich fünf Monate aber immer noch zu lang.“ Bei klaren Fällen, also eindeutiger Bleibeperspektive oder nicht, müssten sie 14 Tage dauern. „Wer sprachlich über Grundkenntnisse verfügt und ein ordentlicher Kerl ist, sollte auch arbeiten dürfen. Das würde beiden Seiten helfen“, sagte Busemann vereinfacht.
Bildunterschrift:
Zu dem Treffen mit Landtagspräsident Bernd Busemann (5.v.l.) im Ems-Dollart-Handwerkerzentrum (EDZ) in Rhede hatte die Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling eingeladen, links im Bild Geschäftsführer Hermann Schmitz, neben ihm EDZ-Geschäftsführer Günter Terfehr.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Langjährige Familientradition in Rhede weitergeführt
Orthopädiehaus an der Kirchstraße macht dank Timo Kröger weiter

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 04.11.2016)
Neueröffnung Kröger OrthopädiehausModernisiert und mit neuem Angebot hat Timo Kröger zusammen mit seiner Mutter Helena und Schwester Annika das Orthopädiehaus in Rhede neu eröffnet.
In dritter Generation wird der 26-Jährige damit das Familienunternehmen weiterführen und baut auf das Schuhmacherhandwerk auf. Der Meisterbetrieb wurde 1929 gegründet und pflegt seither eine Tradition von fast 90 Jahren in diesem Handwerk. In den 1970er Jahren übernahm Gerhard Kröger den Betrieb. Nach dessen Tod vor neun Jahren führte seine Ehefrau Helena, Mutter des neuen Juniorchefs, den Familienbetrieb fort. „Ihr habt schwere, aber auch gute Zeiten erlebte“, sagte Rhedes Bürgermeister Gerd Conens bei einer kleinen Feier zur Neueröffnung an der Kirchstraße. Der Fachbetrieb bereichere das Angebot in der Einheitsgemeinde. „Bei euch steht nicht nur der schöne Schuh im Vordergrund, sondern auch der Tragekomfort“, sagte Conens.
Als Orthopädieschuhtechnik-Meister und Sensomotorik-Techniker untersucht der 26-Jährige bei seinen Kunden die Füße genau. Für einen modernen aber gleichzeitig auch bequemen Schuh, scannt Timo Kröger sie, erstellt eine Laufbandanalyse, um die Schuheinlagen herstellen zu können. „Wenn es unten bei den Schuhen schon nicht passt, kann es sich auf den ganzen Körper auswirken“, weiß Kröger.
Der Vorsitzende des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe in Rhede, Günter Terfehr, ist stolz auf das traditionelle Handwerk, das in der Einheitsgemeinde wieder seinen Platz gefunden hat. „Die Orthopädie wird immer wichtiger“, sagte Hermann Schmitz, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Die Menschen würden immer älter werden, bequeme und passende Schuhe werden damit immer gefragter.
Bildunterschrift:
Zur Neueröffnung gab es Blumen und eine Urkunde. Zusammen mit (von links) Bürgermeister Gerd Conens freuten sich Helena Kröger, Timo und Annika Kröger, Günter Terfehr, Mitarbeiterin Marina Grennemann und Hermann Schmitz.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Kreishandwerkerschaft ehrt Landessieger im Berufswettbewerb

(01.11.2016)
Landessieger Ridder - Fa. TennieDer Kreishandwerksmeister Dipl.-Ing. Heinz Kauscher aus Papenburg freute sich, Herrn Dirk Ridder; Mitarbeiter der Firma Tennie Elektromaschinen GmbH & Co. KG aus Papenburg beglückwünschen zu können. Dirk Ridder hat nachdem er Kammersieger im Beruf Elektrotechniker für Maschinen und Antriebstechnik geworden ist, auch den Landesentscheid in Hannover gewonnen. Damit hat er sich für den Bundes-leistungswettbewerb, der in diesem Jahr in Oldenburg am Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informations-technik (BFE) stattfindet, qualifiziert. Michael Lotz, Inhaber der Firma Tennie Elektromaschinen GmbH & Co. KG, Papenburg (links) sowie der Kreishandwerksmeister Heinz Kauscher (rechts) wünschten ihm hierzu viel Erfolg. 

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Handwerkskammer übergibt Meisterbriefe

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 24.10.2016)
Meister Metall 2016Die Handwerkskammer hat den neuen Feinwerkmechanikermeistern sowie Metallbauermeistern in Papenburg den Meisterbrief übergeben. Seit Oktober 2015 wurden berufsbegleitend 15 Meisterschüler auf die Fachprüfung Teil I und II im Metallbauer- und Feinwerkmechaniker-Handwerk vorbereitet.
Bestanden haben nun Waldemar Beier (von links) aus Werlte, Maik Eilers aus Friesoythe, Jens Funke aus Rhauderfehn, Marco Klock aus Leer, Anton Helm aus Aschendorf, Dennis Westhus aus Walchum sowie Christian Sterrenberg aus Rhauderfehn. Bei der Übergabe der Briefe dabei war Wilfried Kruse, der Dozent bei der Kreishandwerkerschaft ist. 

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sieben neue Friseur-Meisterinnen
Teilnehmer beenden Lehrgang der Kreishandwerkerschaft erfolgreich

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 20.10.2016)
Meister Friseur 2016Den im Januar 2016 in der Kreishandwerkerschaft Aschendorf - Hümmling gestarteten Lehrgang (Teile I und II) zum Friseurmeister haben sieben Teilnehmerinnen erfolgreich abgeschlossen. Sie legten erfolgreich eine Prüfung vor dem Meisterprüfungsausschuss der Handwerkskammer Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim ab.
Friseurmeister nennen dürfen sich fortan Michaela Varnhorn (Meppen), Nicole Priet, Manuela Folkers, Ludmilla Schneider-Ebert (alle Ostrhauderfehn), Alla Leineker (Lorup), Oxana Becker (Haren) und Ann-Christin Dirkes (Papenburg). In nur sieben Monaten durchliefen die Absolventinnen diesen Lehrgang, der von der Kreishandwerkerschaft seit 2013 in das Ausbildungsprogramm aufgenommen wurde und in Teilzeit angeboten wird. Zwei der Absolventinnen erhielten vom Prüfungsausschuss den Meisterbrief direkt ausgehändigt. Fünf Frisurinnen werden den Vorbereitungslehrgang Teile III und IV ablegen. Diese erhalten den Meisterbrief nach erfolgreichem Abschluss dieses Lehrgangs. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch das Dozententeam Dorothea Kuhnke, Nicole Tönjes und Petra Albers.
Der nächste Fachlehrgang Friseurmeister Teile I und II beginnt im Dezember 2016. Weitere Informationen unter 04961/839326.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Vom Studienabbrecher zum Auszubildenden
27-Jähriger startet nach zehn Semestern Maschinenbau in Neulehe neu durch - Ems-Achse vermittelt

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 19.10.2016)
Artikel EZ RadtkeVom Maschinenbau-Studium in Wilhelmshaven zur Elektroniker-Ausbildung in Neulehe – diesen Schritt hat Georg Becker nach zehn Semestern vollzogen. Unterstützt wurde der 27-jährige Studienabbrecher dabei vom Wirtschaftsnetzwerk Wachstumsregion Ems-Achse.

Mit dem Projekt „Erfolgreich 2.0“ vermittelt die Ems-Achse gemeinsam mit der Hochschule Emden/Leer Studienabbrecher in eine (duale) Berufsausbildung. „Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen bei der Rekrutierung von Auszubildenden zu unterstützen“, erklärt Birte Wiegratz, die das Projekt bei der Ems-Achse leitet. Sie stellte auch den Kontakt zwischen Becker und dem Neuleher Familienunternehmen Elektro Radtke her, bei dem sich der 27-Jährige seit seinem Ausbildungsbeginn am 1. August nach eigenem Bekunden sehr wohl fühlt.

Die Reißleine gezogen
Für sein Studium galt dies nicht mehr, wie der Dornumer im Gespräch mit unserer Redaktion erzählt. Nach zehn Semestern Maschinenbau-Studium mit der Fachrichtung Produktionstechnik an der Fachhochschule Wilhelmshaven habe ein Praxissemester den entscheidenden Ausschlag gegeben. Während dieser Zeit, die er beim VW-eigenen Zulieferer Sitech (Sitztechnik) in Emden absolvierte, sei ihm endgültig klar geworden, „dass ich beruflich nicht auf Dauer am Schreibtisch sitzen wollte“, sagt Becker. Also zog der Ostfriese die Reißleine. „Ich war scheinfrei und hätte nur noch meine Bachelor-Arbeit schreiben müssen.“

Das ließ er aber bleiben und schlug stattdessen einen anderen Weg ein. Über einen Zeitungsartikel wurde auf das Jobstarter-Projekt der Ems-Achse aufmerksam und ergriff selbst die Initiative. „Ich wollte etwas im handwerklichen oder gewerkschaftlich-technischen Bereich machen“, erklärt Becker. Birte Wiegratz vermittelte ihm daraufhin zunächst ein zweiwöchiges Praktikum bei Elektro Radtke – ganz unkompliziert und unbürokratisch, wie sie sagt. In dieser Zeit half Becker unter anderem beim Verlegen von Leitungen in landwirtschaftlichen Ställen, arbeitete im Kundendienst mit und wurde in Neubauten eingesetzt.

Das Praktikum mündete schließlich in eine dreieinhalbjährige Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Georg Becker ist mit seinem Neuanfang „sehr zufrieden. Ich bin froh, dass ich hier bin. Es war genau der richtige Schritt.“

Keine Extrawürste
Seniorchef Wilhelm Radtke weiß seinen neuen Auszubildenden zu schätzen. Davon abgesehen, dass es ohnehin zunehmend schwieriger sei, gute Azubis zu finden, profitiere das Unternehmen von der Reife und Erfahrung des 27-Jährigen. „Georg hat sich super integriert“, sagt Radtke. Extrawürste würden für ihn aber nicht gebraten. Das Unternehmen beschäftigt rund 30 Mitarbeiter, davon zehn Auszubildende, und ist in einem Radius von rund 100 Kilometern um Neulehe tätig. „Ausbildung ist unsere Stärke“, betont der Seniorchef und verweist unter anderem darauf, dass der Betrieb jeden Montag von 19 bis 21 theoretischen Zusatz-Unterricht anbietet – auf freiwilliger Basis. „Georg Becker ist immer dabei“, betont Radtke.

Sein Unternehmen hat zum ersten Mal einen Studienabbrecher in seinen Reihen. „Wir würden wieder einen nehmen“, sagt Radtke. Voraussetzung sei allerdings ein Praktikum, damit beide Seiten wüssten, auf was und wen sie sich einlassen.

Wie Birte Engelberts von der zentralen Studienberatung der Hochschule Emden/Leer erläutert, brechen bundesweit rund 40 Prozent der Studierenden ihre Hochschulausbildung vorzeitig ab. „Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich“, sagt sie. Bei der Beratung ginge es darum, zu vermeiden, dass die Betroffenen in die nächste Abbruchsituation stürzen. „Unsere Kernbotschaft ist, dass es noch gute Alternativen zum Studium gibt und es auch mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung Aufstiegsmöglichkeiten gibt“, erklärt Engelberts.

Birte Wiegratz zufolge wurden im Rahmen des Projektes, das seit Februar 2015 läuft und auf drei Jahre angelegt ist, bislang bis zu 25 Studienabbrecher in Ausbildungsbetriebe vermittelt, die meisten davon in Ostfriesland. „Wir sind stark vernetzt – unter anderem mit der Agentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer und Handelskammer“, sagt Wiegratz.

Auszubildende aus der Uni gewinnen
Studienabbrecher als Auszubildende gewinnen – das ist das Ziel des Projektes „Erfolgreich 2.0“, das die Wachstumsregion Ems-Achse und die Hochschule Emden/Leer partnerschaftlich umsetzen. Es ist eines von derzeit 18 sogenannten Jobstarter-Plus-Projekten, mit denen das Bundesbildungsministerium durch Förderung regionale Ausbildungsstrukturen verbessern will. Finanziert wird es aus dem Bundeshaushalt sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union. Die Laufzeit für das Projekt beträgt drei Jahre. Sie endet im Januar 2018. Weitere Infos gibt es unter www.emsachse.de.

Bildunterschrift:
Nach dem Abbruch seines Maschinenbau-Studiums macht Georg Becker (Zweiter von links) aus Dornum nun eine Ausbildung bei Elektro Radtke in Neulehe. Den Wechsel unterstützen (von links) Christian Radtke, Birte Engelberts, Birte Wiegratz und Wilhelm Radtke.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"KompAS" für Flüchtlinge
Papenburger BTZ engagiert sich gemeinsam mit Proektpartnern für die Qualifikation von Flüchtlingen und Migranten

(Auszug aus der Zeitung Norddeutsches Handwerk vom 07.10.2016)
Artikel NDH KompAS „KompAS“ steht für Kompetenzfeststellung, Aktivierung und Spracherwerb und ist ein Projekt des Aschendorf-Hümmlinger BTZ in Papenburg. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und der Volkshochschule werden seit dem 1. September 25 Flüchtlinge und Migranten für den Arbeitsmarkt qualifiziert.
„Wir betreten mit dieser Qualifizierungsmaßnahme  Neuland“, erklärt Heinz Jansen, stellv. BTZ-Leiter. Insbesondere für die Lehrwerkmeister bedeutet die Arbeit mit Flüchtlingen eine große Herausforderung. „Das fängt schon bei den Sicherheitsbestimmungen an“, so Jansen, der gemeinsam mit der Papenburger Agentur für Arbeit und der Volkshochschule Papenburg ein Konzept entwickelt hat, durch das bis zum nächsten Februar die Flüchtlinge und Migranten Grundkenntnisse für das Arbeitsleben erlangen sollen, die idealerweise in eine gesellschaftliche Integration münden sollen. „Unser Anspruch ist hoch, aber alle Beteiligten sind hochmotiviert“, stellt Jansen fest.
Das Konzept: morgens lernen die Syrer, Iraner und Iraker Deutsch in der Volkshochschule, nachmittags geht es in die acht Werkstätten des BTZ. Begleitet werden sie den ganzen Tag von einem Sozialpädagogen, der im engen Austausch mit den Lehrern und Ausbildern steht und erster Ansprechpartner bei Problemen und Fragen des Alltags ist. „Wir haben umfangreiche Erfahrung auf dem Gebiet der Beschulung von Flüchtlingen“, stellt VHS-Leiterin Natascha Hartleif fest. Ob die „Boat People“ aus Vietnam, die Russlanddeutschen aus den 90igern oder Auswanderer aus dem damaligen Ostblock - wer nach Papenburg kam lernte Deutsch in der VHS.
Nach Angaben von Lars Krummen, Flüchtlingskoordinator Bereich Nord der Agentur für Arbeit, werden in der Region 230 Flüchtlinge betreut und beraten. „Die Vernetzung der Akteure mit den Betrieben und Institutionen des Handwerks ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg des Projektes“, erklärt Krummen und betont, dass die Arbeit in einem Betrieb immer noch die beste Integrationsmaßnahme überhaupt sei. Das sieht auch Wilhelm Radtke so, der durch eine vorherige Maßnahme den Syrer Hasan Yousef kennengelernt hat. „Der Mann hat alles, was einen guten Handwerker ausmacht: wissbegierig, motiviert, freundlich, pünktlich und teamfähig“, erklärt der Inhaber eines großen Elektrobetriebs. Radtke hat den 37-jährigen bereits eingestellt. Im nächsten Jahr soll er eine Ausbildung als Elektriker beginnen. Hasan Yousef erklärt in gutem Deutsch: „Ich bin sehr glücklich hier und möchte mir hier in der Region eine Zukunft aufbauen, auch, weil die Menschen hier sehr nett zu mir sind“
(Andreas Lehr - HWK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim)

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"Traurig, wie es heute verramscht wird"
Bäcker-Innungsobermeister erinnert zu Erntedank an die Bedeutung des Brotes

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 27.09.2016)
Artikel EZ AnnekenAnlässlich der Erntedankfeste im nördlichen Emsland rückt der Obermeister der Bäcker-Innung Aschendorf-Hümmling, Michael Anneken aus Werpeloh, die Bedeutung handwerklich hergestellten Brotes in den Blickpunkt. „Wenn wir die bevorzugte Stellung des Brotes in der Geschichte betrachten, muss es uns traurig stimmen, wie es heute verramscht wird“, erklärt Anneken. Die traditionellen Handwerksbetriebe hätten es zunehmend schwerer und befänden sich im ständigen Kampf mit den Backfabriken und deren gigantischer Produktion. „Überproduktion müsste es eigentlich heißen, denn Abend für Abend landen Tonnen nicht verkaufter Backwaren in den Trocknungsanlagen“, so Anneken.

Wie der Innungsobermeister weiter ausführt, verlassen Brötchen und Brote täglich in Massen als sogenannte Teiglinge die Fabriken, um in Backshops, Backstationen von Verbrauchermärkten, Kiosken und Tankstellen abgebacken und angeboten zu werden – und zwar zu „Schleuderpreisen“, wie Annneken betont. „Könnte einem beim Preisvergleich zwischen den Handwerks-Backwaren und den Industrieprodukten nicht der leise Verdacht aufkommen, dass es mit der Qualität der Rohstoffe nicht weit her sein kann?“ Der Werpeloher wundert sich. „Alle wollen lange leben und gesund alt werden. Gesunde Ernährung ist dabei von großer Wichtigkeit. Nur beim Brot, dem Ur-Nahrungsmittel der Menschheit, scheint der Konsument nicht sehr kritisch und wertorientiert zu denken.“

So werde das wertvollste Nahrungsmittel, um das im bekanntesten Gebet der Welt, dem Vaterunser, gebetet werde, „und für das wir auf allen Erntefesten danken, langsam aber sicher entwertet; degradiert zu einem weiteren Wergwerfartikel in unserer Wegwerfgesellschaft“. Dabei rückt nach Auffassung des Bäckermeisters gerade mit den Erntedankfesten und -umzügen sowie den Tänzen unter den Ährenkronen in den Dörfern gerade eine Erntefrucht in den Fokus, die wie keine andere mit den existenziellen und essenziellen Grundbedürfnissen des Menschen verbunden ist: das Korn und damit das Brot, dessen Siegeszug einst im vorderen Orient mit dem Backen von Getreidefladen auf von der Sonne erhitzten Steinen begonnen habe.

Bildunterschrift: An die Bedeutung handwerklich hergestellten Brotes erinnert Michael Anneken aus Werpeloh, Obermeister der Bäcker-Innung Aschendorf-Hümmling.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Hoher Prüfaufwand für komplexe Scheinwerfer

Was war das früher einfach: Taunus, Käfer und Kadett hatten Scheinwerfer mit H4-Halogenlampen. Die erzeugten Abblend- und Fernlicht. Der Licht-Test ging ruckzuck, das Überprüfen vor dem Einstellgerät und die korrekte Einstellung mit dem Schraubendreher dauerten nur wenige Minuten. Heute ist das anders. „Inzwischen gibt es allein über 60 verschiedene Abblendlicht-Verteilungen“, sagt Markus Ahrens aus Papenburg, Obermeister der Kfz-Innung Aschendorf – Hümmling. „Und es gibt auch nicht mehr nur eine Hell-Dunkel-Grenze, an der sich der Kfz-Mechatroniker bei der Scheinwerfer-Einstellung orientieren kann.“

Die Revolution in der Lichttechnik ist mit dem Einsatz der Leuchtdioden so richtig in Fahrt gekommen. Ein moderner Audi A8 Matrix-LED-Scheinwerfer hat 25 LEDs als Lichtquellen. Alle lassen sich einzeln ansteuern und dimmen. Unvorstellbare 966 Millionen Lichtverteilungen sind möglich. Blendfreies Fahren ist Realität: Bis zu acht Verkehrsteilnehmer können im Zusammenspiel zwischen Frontkamera, komplexer Sensorik und Scheinwerfersteuerung während der Fahrt ausgeblendet werden. Der Fahrer hat immer optimales Licht, und niemand wird geblendet. Damit ist die Entwicklung komplexer Scheinwerfersysteme aber längst noch nicht am Ende – im Gegenteil: Lichtquellen wie organische Leuchtdioden oder Laserlicht stehen gerade erst am Anfang ihres Einsatzes in der Automobilbeleuchtung.

Diese komplexe Lichttechnik stellt die Kfz-Werkstätten beim Licht-Test vor große Herausforderungen. Zwar ist die reine Sichtprüfung der Funktionen Abblend-, Fern- und Nebellicht nach wie vor mit dem Scheinwerfer-Prüfgerät möglich. Stellt der Kfz-Mechatroniker jedoch Abweichungen von der Norm fest, lässt sich der Fehler nicht mehr einfach per Schraubendreher beheben. Dann geht es nur mit dem Auslesen der Steuerelektronik und der Neujustierung des Scheinwerfersystems mit einem elektronischen Testgerät weiter. Und das ist nicht mal eben schnell im Vorbeigehen gemacht. „Dafür müssen die Kfz-Meisterbetriebe, die sich am Licht-Test beteiligen, den notwendigen Aufwand berechnen“, sagt der stellv. Obermeister Reinhard Janßen, Werlte. Die kostenlose Sichtprüfung hingegen ist auch weiterhin Teil des jährlichen Licht-Tests.

In den kommenden Jahren wird die Anzahl der Fahrzeuge mit elektronisch gesteuerten Lichtquellen und variablen Lichtverteilungen weiter steigen. Schätzungen besagen, dass der LED-Anteil bei neu auf den Markt kommenden Modellen im Jahr 2020 rund 70 Prozent bei Front- und Heckbeleuchtung betragen wird. „Die Halogenlampe bekommt auch in den Segmenten der Klein- und Kompaktwagen heftige Konkurrenz durch die Leuchtdiode, weil sie zum einen mit guter Kosten-Nutzen-Relation überzeugt und zum anderen für das Scheinwerfer-Styling noch einige Möglichkeiten bietet“, so Vorstandsmitglied Lars Bunte, Papenburg. Scheinwerfer und Heckleuchten dienen immer mehr dazu, den Markenfamilien, aber auch den einzelnen Modellreihen ein unverwechselbares Erscheinungsbild zu geben.
   
Moderne Lichttechnik stellt also in Zukunft hohe Anforderungen an den Service. Die Werkstätten müssen mit genormten Prüfplätzen für die Scheinwerfereinstellung und mit neuen Prüfgeräten ausgerüstet werden. „Der Licht-Test als größte Verkehrssicherheitsaktion in Deutschland wird dadurch jedoch keineswegs an Bedeutung verlieren“, betont Obermeister Ahrens. Ganz im Gegenteil: Gutes Licht bringt gute Sicht und damit mehr Sicherheit. Und die Sicherheit sollte jedem Autofahrer auch den Kostenaufwand für die komplexe Scheinwerfer-Einstellung wert sein.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Schwindel bei Handwerkern erkennen
Kreishandwerkerschaft gibt Tipps, wie Kunden nicht angemeldete Betriebe erkennen

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 15.09.2016)

Warnung vor unseriösen Handwerkern(3)

Warnung vor unseriösen Handwerkern(1)Ein Fall von nicht eingetragener und obendrein sicherheitsrelevanter Ausübung eines Kfz-Handwerks im nördlichen Emsland beschäftigt derzeit die Behörden. Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling, Hermann Schmitz, gibt Tipps, wie sich Verbraucher mit einfachen Mitteln schützen können.

In besagtem Fall soll ein Kfz-Mechaniker mehrfach Dienstleistungen rund ums Auto angeboten haben, ohne dies korrekt bei der zuständigen Kammer und dem Gewerbeamt angemeldet zu haben. Das Gewerbeaufsichtsamt Emden bestätigte auf Anfrage, dass der Betrieb kontrolliert wurde und der Betrieb eingestellt sei. „Ein solcher Fall kann nicht nur für den Handwerker weitreichende Folgen haben, sondern auch für die Kunden und sogar den Vermieter“, warnt Hermann Schmitz, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling mit Sitz in Papenburg, ein Zusammenschluss von zwölf Handwerksinnungen.

Vor allem bei sicherheitsrelevanten, sogenannten gefahrgeneigte Handwerken sollten Verbraucher vor der Auftragsvergabe genau hinschauen, wem sie da ihren Auftrag erteilen. „Auf unserer Internetseite handwerk-papenburg.de sind alle etwa 700 Innungsbetriebe hinterlegt und über eine Suchabfrage zu finden“, sagt Schmitz. In die sogenannte Handwerksrolle eingetragen sind im nördlichen Emsland etwa 950 Betriebe. „Diese Eintragung ist für zulassungspflichtige Handwerke Pflicht, während die Mitgliedschaft bei einer Innung freiwillig ist“, erklärt Schmitz. Dennoch könne auch diese Eintragung bei der Kreishandwerkerschaft abgefragt werden, per Telefon unter 04961/8393-0 oder das Kontaktformular der Internetseite handwerk-papenburg.de. Zulassungspflichtig sind in Deutschland 41 Berufe, dazu gehört das Kfz-Gewerbe, Haustechnik wie Gas-, Elektro- oder Sanitärinstallation, Maler oder Metallbau. Zulassungsfrei sind 53, darunter Fliesenleger. Wer sich nicht sicher ist, ob der jeweilige Beruf eingetragen sein muss oder nicht, kann auch das bei der Kreishandwerkerschaft erfragen. Oder er lässt sich die sogenannte Handwerkerkarte vorzeigen, wo alle wichtigen Daten wie Name, Adresse oder Datum des Eintrags in die Handwerksrolle zu finden sind. Diese Karte in Scheckkartenformat muss jeder eingetragene Handwerker mitführen.

„Wer nicht angemeldete Handwerksbetriebe beauftragt, macht sich nicht nur laut Schwarzarbeitsgesetz strafbar, sondern dürfte im Regelfall auch den Versicherungsschutz verlieren“, erklärt Hermann Schmitz. Sollte zum Beispiel bei einem Unfall nachgewiesen werden, dass Bremsen von einem unangemeldeten Kfz-Mechaniker repariert wurden, könnte es sogar sein, dass Schadenersatz geleistet werden muss. Viel Konfliktpotenzial biete laut Geschäftsführer der Bereich Haustechnik oder Gebäudesanierung. Vor allem bei Begriffen wie „Allrounder“ oder „Hausmeisterdienste“, die häufig ihre Dienste über einschlägige Portale im Internet anbieten, sollten Verbraucher genau hinschauen, ob die Person die jeweilige Tätigkeit auch ausüben darf.

Vermietern von Werkstätten rät Schmitz, im Mietvertrag klar zu regeln, dass der Eintrag in die Handwerksrolle und die Anmeldung beim Gewerbeamt vor Aufnahme der Tätigkeit erfolgt. Sollte der Vermieter nämlich Kenntnis davon haben, dass das Handwerk uneingetragen betrieben wird und er untersagt es nicht, kann auch der Vermieter laut Schwarzarbeitsgesetz belangt werden, was Strafe in fünfstelliger Höhe nach sich ziehen kann.
Bildunterschrift 1: So sieht eine Handwerkskarte aus, die jeder eingetragene Handwerker erhält und mit sich führen muss.

Bildunterschrift 2: Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling, Hermann Schmitz (l.) und sein Stellvertreter Herbert Otte vor der Geschäftsstelle an der Borkumer Straße in Papenburg.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Friseure in Papenburg losgesprochen
Zehn ehemalige Auszubildende erhalten Gesellenbriefe

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 14.08.2016)
Lossprechung Friseure 2016Von der Kreishandwerkerschaft Aschendorf - Hümmling sind zehn neue Friseurinnen und Friseure in Papenburg losgesprochen worden. Verabschiedet wurden sie von den Gesellenprüfungsausschussmitgliedern und den Vertretern der Berufsbildenden Schulen Papenburg. Bei der Übergabe der Gesellenbriefe wünschten sie den neuen Gesellen einer Mitteilung zufolge alles Gute für den weiteren Lebensweg.  

Die Absolventen sind Antonietta Argentato (Capellissimi Hairstyle da Ugo, Bunde), Justine Bäcker (Natalie Hair und Beauty Salon, Sögel), Katja Broschk (Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft, Sögel), Meltem Erkoc (Schnittstelle, Papenburg), Nathalie Henzen (Friseur am Rathaus, Papenburg), Valentina Jugan (Bianca´s Haarstudio, Papenburg), Ömer Kara (Studio 78, Papenburg), Isabeau Macedo (Hair Company Friseur + Shop, Sögel) und Phan Chuc Anh Le (Street Cut, Papenburg). Silja Zdralik (Dagmara´s Haarstudio, Werlte) bestand ihre Gesellenprüfung mit der Note „gut“ und erhielt dafür einen Bildungsgutschein.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Firma fördert den Nachwuchs
Angebot der "Generationen-Werkstatt" im Sanitärunternehmen Kuhr

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 14.08.2016)
Kuhr2 Generationen-WerkstattKuhr1 Generationen-WerkstattDas Papenburger Heizungs- und Sanitärunternehmen Kuhr setzt auf Nachhaltigkeit bei der Nachwuchsförderung. Nun hat es zum zweiten Mal eine „Generationen-Werkstatt“ abgeschlossen.
Die Schüler Steffen Hilpert, Kacper Parszewski und Ron Berisha von der Heinrich-von-Kleist-Schule waren einer Mitteilung zufolge regelmäßig an einem Nachmittag in der Woche in der Werkstatt des Unternehmens anzutreffen. Im Rahmen des Projekts „Generationen-Werkstatt“ bauten sie, angeleitet von Ruheständler Heinz Schulte, Fahrradanhänger für ihre Fahrräder und Roller. Bei der Abschlussveranstaltung erfuhren sie unmittelbar, dass sich ihr freiwilliger Einsatz in Zukunft lohnen könnte: Zwei ihrer Mitschüler, die im vergangenen Jahr an der „Generationen-Werkstatt“ bei Kuhr teilgenommen hatten, starten dort jetzt in ihre Ausbildung als „Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.“ Die beiden Schüler Mick Südkamp und Eric Hanneken hatten im Herbst 2015 in der „Generationen-Werkstatt“ von Kuhr Praxisluft geschnuppert. Die Arbeit in der Werkstatt und die Stimmung im Team haben den beiden damals so gut gefallen, dass sie noch ein Praktikum anschlossen und sich schließlich um eine Ausbildung bei Kuhr beworben haben. „Und das obwohl sie schon andere Angebote für eine Ausbildung hatten“, freute sich Ausbildungsleiter Jan Sluiter, der den beiden am Rande der Abschlussveranstaltung der aktuellen „Generationen-Werkstatt“ ihre Ausbildungsverträge überreichte. Nach der relativ langen Kennenlernphase wissen beide Seiten genau, was auf sie zukommt, und die Werkstatt kennen die Jungen auch schon, kommentierte Schulleiterin Marita Niehoff: „Das ist ein großer Vorteil.“

In der gerade beendeten „Generationen-Werkstatt“ bauten die drei Schüler je einen Fahrradanhänger, den sie am Ende mit nach Hause nehmen durften. „Das sind sehr gute Jungs“, betonte Ruheständler Schulte bei der Projektvorstellung vor Eltern und Lehrern. Geschäftsführer Michael Kuhr ergänzte, wenn sie Lust hätten weiterzumachen, stehe die Tür ihnen immer offen. Renate Beineke von der Ursachenstiftung Osnabrück hob hervor, wie wichtig es ist, dass bei dem Projekt „Generationen-Werkstatt“ alle an einem Strang ziehen: „Das Unternehmen, die Schule, die Schüler selbst und die Stiftung haben hier optimal zusammengearbeitet.“ Im Herbst starte bei Kuhr eine weitere „Generationen-Werkstatt“. Generell sei das nördliche Emsland sehr stark vertreten. Im zweiten Halbjahr 2016 gehen im Bezirk der Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling noch sechs weitere Projekte an den Start.

Beineke berichtete auch über die Aufnahme des Projektes „Generationen-Werkstatt“ als Best-Practice-Beispiel in die Datenbank „Gute Praxis für Niedersachsen“ des Zukunftsforums Niedersachsen. In dem Forum, das die niedersächsische Staatskanzlei unter Schirmherrschaft von Ministerpräsident Stephan Weil führt, werden herausragende Beispiele gesammelt, die sich mit den Herausforderungen des demografischen Wandels befassen. Sie soll allen Verantwortlichen als Anregung für eigene Vorhaben dienen. Die Aufnahme in die Datenbank sei Wertschätzung für alle Beteiligten in den „Generationen-Werkstätten“.

Bildunterschrift 1: Für die Teilnehmer der „Generationen-Werkstatt“ bei der Firma Kuhr gab es Zertifikate. Unser Foto zeigt (v. l.) Marita Niehoff, Heinz Schulte, Michael Kuhr (hinten), Steffen Hilpert, Kacper Parszewski, Ron Berisha sowie Johannes Rahe.Ursachenstiftung-Osnabrück-Fotos

Bildunterschrift 2: Für eine Ausbildung bei der Firma Kuhr haben sich Mick Südkamp und Eric Hanneken (3. und 4. v. l.) nach der Teilnahme an der „Generationen-Werkstatt“ entschlossen. Mit ihnen freuen sich (v. l.) Heinz Schulte, Michael Kuhr, Jan Sluiter sowie die Eltern von Hanneken.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Metallhandwerk-Gesellen losgesprochen
Neun ehemalige Auszubildende erhalten Zeugnisse

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 12.07.2016)

Lossprechung Metall 2016

Sieben Metallbauer, ein Feinwerkmechaniker und ein Land- und Baumaschinenmechatroniker aus dem nördlichen Emsland haben ihre Gesellenprüfung bestanden und ihre Abschlusszeugnisse in Papenburg erhalten. Im Rahmen einer Lossprechungsfeier der Innung der Metallhandwerke Aschendorf – Hümmling wurden die ehemaligen Auszubildenden einer Mitteilung zufolge vom Obermeister Theo Schmitz sowie Mitgliedern der einzelnen Prüfungsausschüsse verabschiedet. Der Obermeister unterstrich, „es gilt in die Zukunft zu schauen“. In der heutigen Zeit seien Weiterbildung und weitere Qualifizierung für den beruflichen Erfolg von großer Bedeutung. Er bedankte sich bei den Beteiligten, die die Auszubildenden durch ihre Lehrzeit begleitet haben.

Für sehr gute Prüfungsleistungen wurde der Metallbauer Simon Fischer (Ausbildungsbetrieb TG Stahltechnik, Lathen) ausgezeichnet. Er bestand seine Gesellenprüfung mit der Note „sehr gut“ und erhielt als Anerkennung einen Bildungsgutschein.

Zudem haben die Gesellenprüfung bestanden: Waldemar Boger (Middendorf Metall- und Brandschutz, Aschendorf), Hassan Ahson Butt (Husmann Umwelt-Technik, Dörpen), Marcel Dreyer (Husmann Umwelt-Technik, Dörpen), Jens Rene Kossenjans (Lametec, Surwold), Denis Schäfer (Hüntelmann Maschinen- und Stahlbau, Werpeloh), Soner Yalcinkaya (Maschinenbau Hahn, Papenburg), Christoph Köttker (Langen-CNC-Metalltechnik, Hilkenbrook) und André Hagemann (Rehnen Landtechnik, Wippingen).
Bildunterschrift: Für ihren weiteren Lebensweg wünschten den sieben Metallbauern, dem Feinwerkmechaniker und dem Land- und Baumaschinenmechatroniker die Verantwortlichen der Innung der Metallhandwerke Aschendorf - Hümmling nur das Beste.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
42 Prüflinge der Baugewerks-Innung erhalten Zeugnisse
Lossprechungsfeier in Papenburg - David Sandmann Prüfungsbester der Maurergesellen

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 09. August 2016)
Lossprechung Bau 2016Von 52 Prüflingen haben 42 ihre Gesellenprüfung zum Maurer, Hochbaufacharbeiter und Zimmerer bestanden. Im Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) in Papenburg sind die jungen Gesellen feierlich losgesprochen worden. Die Ausbildung war laut Alfons Bohse, Obermeister der Baugewerks-Innung Aschendorf-Hümmling, die erste wichtige Entscheidung der neuen Gesellen. Ihre Grundlagen haben sie nicht nur theoretisch im BTZ, sondern auch praktisch auf der Baustelle erworben. Als Rat gab Bohse den jungen Männern mit auf ihren Berufsweg: „Nutzt eure Chancen zur Weiterbildung. Nur wer immer auf dem neusten Stand ist, kann ein guter Handwerker sein.“ Als Prüfungsbester zeichnete Bohse den Maurergesellen David Sandmann aus.

Die Prüfungsabsolventen

Maurer: David Sandmann (Theo Sandmann, Werlte), Jan Helmer (Kreutzjans, Lorup), Pascal Rene Ostermann (Hermann Rolfes, Rastdorf), Sergej Pfening (Sievers, Werpeloh), Timo Schmidt (Günter Terfehr, Rhede), Timo Schulze-Finkenbrink (Wingbermühlen, Lorup), Marco Thieben (Möhlenkamp, Lathen), Iwan Wiederkehr (Wagner, Werlte), Matthias Wiese (Günter Terfehr, Rhede), Sven Wilmes (Kreutzjans, Lorup), Alexander Beifus (Franz Beifus, Lorup), Jannik Connemann (Brak Baugeschäft, Rhede), Philipp Christians (Bohse, Papenburg), Simon Demirovic (Slaghekke, Werlte), Thomas Deters (Brümmer, Werlte), Timo Eggers-Welp (Bohse, Papenburg), Markus Fendel (Schrandt, Vrees), Fabian Gawlitza (Hans Steenken, Hilkenbrook), Stefan Gensch (Slaghekke, Werlte), Martin Haas (Hermann Kassens, Papenburg), Jonas Hannebohn (HTJ, Hilkenbrook), Nico Hunfeld (Frank Janssen, Westoverledigen), Daniel Konstantinow (Kreutzjans, Lorup), Dennis Meier (Georg Kuper, Wippingen), Dominik Ostermann (Suhl, Esterwegen), Marco Raske (Heinrich Hockmann, Westoverledingen), Stefan Richter (Slaghekke, Werlte), Sascha Robben (Andreas Hermes, Esterwegen), Dirk Wotte (Theo Sandmann, Werlte), Faruk Yacinkaya (Günter Terfehr,Rhede) und Erik Zickert (Klippert, Sögel). Hochbaufacharbeiter: Alexander Akulin (Kreutzjans,Lorup), Andreas Beifus (Kreutzjans,Lorup), Stefan Dubhorn (Kreutzjans, Lorup), Daniel Wingert (Kreutzjans, Lorup) und Jan Winkler (Kreutzjans, Lorup). Zimmerer: Marek Bley (Zimmerei Nee, Papenburg), Jannes Gerdes (N. Norrenbrock Zimmerei, Vrees), Mathias Pohgeers (N. Norrenbrock Zimmerei, Vrees), Jannes Brake (Zimmerei Hanekamp, Spahnharrenstätte), Hannes Fischer (N. Norrenbrock Zimmerei, Vrees) und Kevin Fortwengel (Schmees &Lühn, Fresenburg).
Bildunterschrift: Ihre Gesellenbriefe konnten 42 Baugewerks-Gesellen nach der feierlichen Lossprechung in Papenburg in ihren Händen halten.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Maler- und Lackiererinnung spricht neun ehemalige Auszubildende los

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 08. August 2016)
Lossprechung Maler 2016
Die Maler- und Lackiererinnung Aschendorf-Hümmling hat im Papenburger Jugendgästehaus sechs Maler- und Lackierer sowie drei Fahrzeuglackierer losgesprochen. Die neuen Gesellen wurden vom Obermeister Friedrich van Santen, dem Prüfungsausschuss und ihren Lehrmeistern verabschiedet. Van Santen beglückwünschte die ehemaligen Lehrlinge und betonte die Möglichkeit, im Hinblick auf die Prüfung zum Meister, mit dem Gesellenbrief auch weiter zur Schule gehen zu können. Die jungen Menschen hätten aber auch gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Der Papenburger Berufsschullehrer Michael Swart erläuterte kurz den Werdegang der Auszubildenden.
Verabschiedet wurden als Maler- und Lackierer Tanja Antons (HDK Raumdesign, Papenburg), Paul Cordes (Friedhelm Cordes, Kluse), Nils Hackmann (Malermeister Hackmann, Aschendorf), Jan Pascal Neurath (Malerbetrieb Holger Fecker, Rhauderfehn), Matthias Schwarte (Reinhold Kleymann, Spahnharrenstätte) und Benjamin Ziemer (Malereibetrieb Noormann, Rhauderfehn) Fahrzeuglackierer sind von nun an Vanessa Kannegießer (Autolackierbetrieb Röttgers, Lathen), Joyce Kleinbacher (Fahrzeuglackiererei Beckmann, Sögel) und Alexander Schremb (Autohaus Sat, Leer).

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Innung für Klempner-, Sanitär- und Heizungstechnik spricht sechs Auszubildende los

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 03. August 2016)
Lossprechung SHK 2016 Sommer Die Innung  für Klempner-, Sanitär- und Heizungstechnik Aschendorf-Hümmling hat in Papenburg vier Anlagenmechaniker und zwei Bearbeiter für Gas- und Wasserinstallation losgesprochen. Gemeinsam mit Klaus Meyer zu Brickwedde von den Berufsbildenden Schulen übergab der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Franz Ostermann, die Zertifikate. „Der beschützte Rahmen hat nun ein Ende“, erinnerte Ostermann die neuen Gesellen. Der Lern- und Arbeitsweg sei damit aber noch nicht vorbei. „Das Zertifikat ist nun der Anfang eurer beruflichen Karriere“, freut sich Ostermann. Die Gesellen hätten sehr gute Aussichten in ihrem Berufsfeld. Sei es in der Wärme- und Umwelttechnik oder hinsichtlich der erneuerbaren Energien, überall würde händeringend nach guten Fachkräften gesucht, so Ostermann weiter.
Die Gesellenprüfung zum Anlagenmechaniker haben Sandro Cordes (Hermann Witte, Rhede), Gökhan Özbek (Heizungsbau Freerichs, Papenburg), Jannik Potthast (Werner Wessing Haustechnik, Aschendorf) sowie Dawid Goretzki (Heizungsbau Freerichs, Papenburg) bestanden. Bearbeiter für Gas- und Wasserinstallation dürfen sich nun Johannes Pruin (Johannesburg, Surwold) und Manfred Burberns (Johannesburg, Surwold) nennen.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bäcker- und Fleischer-Innung spricht 17 Prüflinge los
"Wichtigen Schritt in die Selbstständigkeit" gemacht

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 01. August 2016)
Lossprechung Bäcker- und Fleischer 2016 (1)
Lossprechung Bäcker- und Fleischer 2016 (2)Mit einer feierlichen Lossprechung in Dörpen haben 17 Prüflinge der Bäcker- und der Fleischer-Innung Aschendorf-Hümmling ihren ersten Schritt ins Berufsleben gemacht.
Zwei Bäcker, acht Bäckereifachverkäuferinnen, ein Fleischer und sechs Fleischereifachverkäuferinnen erhielten ein Zertifikat zur bestandenen Abschluss- bzw. Gesellenprüfung. Thomas Lockhorn, Prüfungsvorsitzender der Fleischer-Innung, lobte die Ergebnisse der Auszubildenden. Für sehr gute Prüfungsleistungen wurden Jacqueline Oberdellmann als Fleischereifachverkäuferin und Fleischergeselle Johannes Ellermann geehrt. Die Prüflinge seien nun auf sich gestellt und müssten ihre Geschicke eigenständig lenken, betonte Michael Schmitz, Obermeister der Fleischer-Innung. „Die Lossprechung ist ein wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit“, sagte er.
 
Obwohl zwei der angehenden Bäcker ihre Prüfung nicht bestanden haben, freute sich Lehrlingswart Georg Flint über die Leistungen der restlichen frischgebackenen Gesellen und Fachverkäufer. „Wir waren überrascht, dass die Prüflinge bei ihren Abschlussprüfungen so gute Ergebnisse erzielt haben“, sagte er. Wie wichtig weiterhin Fortbildungen und Qualifikationen seien, darauf wies Michael Anneken, Obermeister der Bäcker-Innung, hin: „Junge Menschen brauchen eine solide Qualifikation, um sich im Berufsleben behaupten zu können und wir brauchen qualifizierte, junge Menschen in den Betrieben.“

Die Prüfungsabsolventen:

Bäcker: Fabian Zeppenfeld (Bäckerei Ganseforth, Kluse), Viet Nguyen (Bäckerei Musswessels, Rhede); Bäckereifachverkäuferinnen: Marina Dübbelde (Bäckerei & Markant-Markt Schulze, Papenburg), Swenja Giese (Bäckerei Schute, Surwold), Andrea Klawikowski (Bäckerei Musswessels, Rhede), Vanessa Mitzlaff (externe Teilnehmerin), Janina Radtke (Bäckerei Ganseforth, Kluse), Julia Terfehr (Bäckerei Musswessels, Rhede), Erika-Maria Kaulbach (Bäckerei Musswessels, Rhede), Ramona Kruse (Bäckerei Musswessels, Rhede); Fleischereifachverkäuferinnen: Sandra Albers (Combi-Verbrauchermarkt, Leer), Caroline Bron (Supermarkt-Neumann, Westoverledingen), Jacqueline Oberdellmann (Fleischerei Gerdes, Rhauderfehn-Langholt), Michelle Padberg (Supermarkt-Neumann, Westoverledingen), Michelle Werner (K + K Klaas & Kock, Lathen), Lissy Zahr (Combi-Verbrauchermarkt, Papenburg); Fleischer: Johannes Ellermann (Combi-Verbrauchermarkt, Leer)

Bildunterschrift 1: Den ersten Schritt ins Berufsleben gehen 17 Prüflinge der Bäcker- und der Fleischer-Innung Aschendorf-Hümmling.

Bildunterschrift 2: Für sehr gute Leistungen wurden Fleischereifachverkäuferin Jacqueline Oberdellmann (2. v. l.) und Fleischergeselle Johannes Ellermann geehrt.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sechs Kfz-Gesellen freigesprochen

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 11. Juli 2016)
Lossprechung Kfz 2016Die Kraftfahrzeug-Innung Aschendorf-Hümmling hat sechs Auszubildende feierlich losgesprochen. Das Handwerk brauche gut ausgebildete Fachkräfte, erklärte Bernd Abeln, Lehrlingswart der Kfz-Innung (l.). Jahrgangsbester ist Philipp Beyer (Note 2). Ihre Gesellenbriefe erhalten haben (ab vorne, 2. v. l.) Ruslan Meling (Ausbildungsbetrieb: Johannesburg, Surwold), Philipp Beyer (Stefan Magh, Papenburg). Janis Robin (Gebrüder Schwarte, Papenburg), Christian Wöste (Hanrath, Papenburg), Timo Loger (Gebrüder Schwarte, Papenburg) und Marius Christian Erdl (ATP, Papenburg).

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
23 junge Tischler erhalten in Papenburg ihren Gesellenbrief
Obermeister der Tischler-Innung prophezeit den ehemaligen Auszubildenden gute berufliche Aussichten

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 08. Juli 2016)
Lossprechung Tischler 201623 frischgebackene Tischler haben bei einer Feierstunde im Jugendgästehaus der Johannesburg in Papenburg ihren Gesellenbrief erhalten.

Der Obermeister der Tischler-Innung, Gerd Schwennen und der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses, Hermann Holtermann, übergaben die Dokumente. Schwennen prophezeite den künftigen Tischlern gute berufliche Aussichten.

Die Prüfung zum Tischler haben abgelegt: Ihno Behrens, Tischlerei Läken Rhede; Sebastian Fennen, Tischlerei Kassens Esterwegen; Malte Garrels, Tischlerei Stell Papenburg; Marcel Griepenburg, Tischlerei Welp & Nordmann Westoverledingen; Christian Gundlach, Möbeltischlerei Thien Werlte; Maik Haranin, A&W Sögel, Jens Heine, Tischlerei Holtermann Lathen; Henrik Holtermann, Möbel Deeken Sögel; Lukas Jansen, Tischlerei Flohr Esterwegen; Simon Kleine-Hillmann, Tischlerei Ahrens Niederlangen; Rene Klumpe, Tischlerei Eilers Lorup; Alexander Niehoff, Tischlerei Lammers Werlte; Alex Overberg, Tischlerei Wilkens Heede; Mathis Rolfes, Tischlerei Stolte Lathen; Christoph Schepers, Tischlerei DüBra Sögel; Daniel Schmidt, Tischlerei Strack Herbrum; Pascal Schulte, Möbel Deeken Sögel; Jens Stell, Tischlerei Büsing Papenburg; Jonah Weiß, Tischlerei Büsing Papenburg; Alexander Weiz, A&W Sögel; Alexander Westphal, Tischlerei Langen Rhede; Thorsten Willen, Tischlerei Lammers Werlte; Kai Zillmer, Tischlerei Holthaus Rhede-Brual.

Bildunterschrift: 23 frischgebackene Tischler haben bei einer Feierstunde im Jugendgästehaus der Johannesburg ihren Gesellenbrief erhalten.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bäckerei Ganseforth beklagt Bürokratie
EU-Politiker Gieseke besucht Betrieb in Kluse

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 08. Juli 2016)
Ganseforth Besuch GiesekeDer Bäckermeister Heinrich Ganseforth aus Kluse hat bei einem Besuch des Sögeler EU-Abgeordneten Jens Gieseke zunehmende bürokratische Hürden bei der täglichen Arbeit seines Unternehmens beklagt.
„Dokumentation und Kontrolle stellen eine wachsende Herausforderung für die kleinen und mittelstänischen Unternehmen dar“, sagte Ganseforth einer Pressemitteilung Giesekes zufolge. Demnach besteht ein Großteil der anfallenden Arbeit in seinem Betrieb aus der Bearbeitung von bürokratischen Vorgaben.
Genau das war Gieseke zufolge der Anlass für seinen Besuch in dem 1862 gegründeten Familienunternehmen . Der EU-Politiker stellte sich an die Seite des Unternehmers: „Wenn Bäcker mehr Zeit mit Prüfberichten und Dokumentation verbringen als mit Brot und Brötchen, läuft etwas falsch“, betonte Gieseke. In Brüssel streitet er nach eigenem Bekunden für schlanke Verordnungen und vernünftige Folgenabschätzung. Deshalb engagiere er sich auch in der mittelstandspolitischen Arbeitsgruppe „sme circle“. Ziel dieser Arbeitsgruppe sei es, eine bessere Folgenabschätzung der Gesetzgebung vorzunehmen und die bürokratischen Belastungen für kleine und mittelständische Betriebe gering zu halten.
Aktuell setzt sich Gieseke nach eigener Darstellung gemeinsam mit Parlamentskollegen für die Reduzierung der Dokumentation bei europäischen Fördermitteln ein. „Der Europäische Sozialfonds ist ein starkes Instrument und kommt in Niedersachsen beispielsweise bei der Finanzierung der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung zum Tragen. Die Anforderungen an die Mittelempfänger nehmen allerdings überhand. Das müssen wir ändern“, erklärt Gieseke. Er setze dabei vor allem auf die Halbzeitbewertung der aktuellen Förderperiode, die im kommenden Jahr anstehe.
Der EU-Politiker wies im Gespräch mit Ganseforth aber auch darauf hin, dass er in Brüssel immer wieder auf ein aus seiner Sicht besonders deutsches Phänomen stoße: „Wenn es eine gute europäische Vorgabe gibt, neigen wir dazu, diese 16-mal zu verschärfen.“ Die rot-grüne Landesregierung sei dabei keine Ausnahme. „Wir erleben in vielen Bereichen leider eine deutliche Intensivierung von Dokumentationsanforderungen und Kontrollen“, so Gieseke.
Von Ganseforths Unternehmen, das über 24 Filialen von Ostfriesland bis Meppen verfüge und mehr als 200 Mitarbeiter beschäftige, zeigte sich der Sögeler beeindruckt. Die Bäckerei habe in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro in technisch hoch entwickelte Bäckereimaschinen und Backöfen investiert. Giesekes besonderes Interesse weckte der vollautomatische computergesteuerte Ablauf des Produktionsprozesses von der Herstellung bis zur Verladung.
Bildunterschrift: Im Bestreben um weniger Bürokratie will Jens Gieseke (rechts) Heinrich Ganseforth unterstützen.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

(Auszug aus der Zeitschrift kfz-betrieb Ausgabe 24 vom 17. Juni 2016)
Kfz-Gewerbe Niedersachsen-BremenBild: Markus Ahrens (2. v. rechts) Obermeister der Kraftfahrzeug-Innung Aschendorf - Hümmling

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 08. Juni 2016)

Eröffnung Witte 06-2016

Im Beisein von rund 100 Gästen aus Wirtschaft und Politik ist das Technikzentrum der Firma H. Witte gegenüber dem Ems-Dollart-Zentrum in Rhede feierlich eröffnet worden. In der rund 350 Quadratmeter großen Ausstellung können sich Kunden beispielsweise Bäder im Collageraum individuell konfigurieren oder sich neueste Heizungstechniken erklären lassen. Zur Eröffnung des Technikzentrums nahm Firmenchef Hermann Witte unter anderem die Glückwünsche von Kreishandwerksmeister Heinz Kauscher aus Papenburg (links), Landtagspräsident Bernd Busemann (Sechster von links) und Rhedes Bürgermeister Gerd Conens (Zweiter von rechts) entgegen.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Hohe Auszeichnung für Zimmerermeister aus Vrees
Norbert Norrenbrock erhält Ehrennadel

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 12. Mai 2016)
Norrenbrock Ehrennadel

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Verbandes Niedersächsischer Zimmermeister (VNZ) im Baugewerbe-Verband Niedersachsen (BVN) in Hannover ist Norbert Norrenbrock aus Vrees mit der Silbernen Ehrennadel des Zimmererhandwerks ausgezeichnet worden.

Die Silberne Ehrennadel ist die höchste Auszeichnung der Zimmerer auf Landesebene. Norrenbrock ist einer Mitteilung zufolge bereits seit 2001 als Innungsvertreter im VNZ ehrenamtlich tätig. 2007 wurde er für den Handwerkskammer-Bezirk Osnabrück in den Vorstand gewählt und ist seit 2013 stellvertretender VNZ-Vorsitzender. Doch nicht nur auf Landesebene engagiert sich Norrenbrock für die Interessen des Zimmerer-Handwerks. Auf Bundesebene ist er Mitglied in den beiden BDZ-Ausschüssen für Marketing und Berufsbildung. Der 56-Jährige hat bereits im Alter von 22 Jahren seine Meisterprüfung im Zimmerer-Handwerk erfolgreich bestanden. Zwei Jahre später machte er sich mit einem Holzbau-Unternehmen selbstständig.

Der VNZ-Vorsitzende, Karl Hoffmeister, hob in seiner Laudatio hervor, dass Norrenbrock sich seit über 15 Jahren vorbildlich für die Interessen seiner Kollegen und zum Wohle des Zimmererhandwerks einsetze. Durch sein beispielhaftes Engagement verdiene er zu Recht die Silberne Ehrennadel.

Bildunterschrift: Von Landesfachgruppenleiter Karl Hoffmeister (links) erhielt der Vreeser Norbert Norrenbrock die Silberne Ehrennadel und eine Urkunde als Anerkennung für sein ehrenamtliches Engagement.  

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Metallhandwerk mit über 100 Betrieben größte Innung der
Kreishandwerkerschaft Aschendorf - Hümmmling

(18. März 2016)
IV Metall 2016 (2)

Die Jahreshauptversammlung der Innung der Metallhandwerke Aschendorf - Hümmling fand in der Gaststätte "Zum Käpt´n" in Lorup statt. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stand neben den Fragen zur Gewinnung von Fachkräften auch die betriebliche Erfolgsanalyse durch Kennzahlen. Hier referierte der Unternehmensberater Menke vor der Innungsversammlung über methodische Qualitäts- und Ablaufoptimierung im Metallbetrieb.
Bild: Die Metall-Innung ehrte ihre Mitglieder Manfred Rehnen, Neusustrum (2. v. links) und Meinhold Löning, Neulehe - Firma LAB, Dörpen (3. v. links) für 25-jährige Meistertätigkeit, sowie Heinrich Rüther, Rhede (2. v. rechts) für sein 40-jähriges und Thedor Evers, Rhede-Brual (3. v. rechts) für sein 50-jähriges Meisterjubiläum. Die Urkunden wurden vom Obermeister Theo Schmitz (rechts) und seinem Stellvertreter Heinrich Wester (links) überrreicht.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

(18. März 2016)
IV Metall 2016 (1)Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Innung der Metallhandwerke Aschendorf - Hümmling wurde dem Gesellenprüfungsausschussmitglied Johannes Brachem von den Berufsbildenden Schulen Papenburg für über 15-jährige Tätigkeit im Prüfungsausschuss vom stellv. Obermeister Heinrich Wester (links) eine Urkunde überreicht. Ebenso konnte Obermeister Theo Schmitz (rechts) seinem Vorstandskollegen Wolbert Hahn für über 20-jährige Tätigkeit im Gesellenprüfungsausschuss eine Urkunde überreichen. Die Firma Hahn, Papenburg hatte sich in den letzten 20 Jahren als hervorragender Ausbilder dargestellt. 148 Auszubildende haben in dieser Zeit ihre Ausbildung im Metallhandwerk dort erfolgreich absolviert.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

(16. März 2016)
IV Elektro 2016Der Obermeister der Innung für Elektro- und Informationstechnik Aschendorf - Hümmling Johannes Evers aus Papenburg uns seine Vorstandskollegen konnten auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Ellerbrock, Dörpen ihrem Innungskollegen Heinz Musswessels aus Papenburg anlässlich seines 25-jährigen Meisterjubiläums eine Ehrenurkunde überreichen. Das Bild zeigt den aktiven Vorstand mit dem Jubilar. Von links: Günter Rößing (Lathen), Klaus Niesmann (Aschendorf), Lehrlingswart Wilhelm Radtke (Neulehe), Jubilar Heinz Musswessels, Obermeister Johannes Evers, stellv. Obermeister Heinrich Konken (Werpeloh) und Hermann-Josef Santen (Dersum).

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

(15. März 2016)
IV Maler 2016Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Maler- und Lackierer-Innung Aschendorf - Hümmling konnten der Obermeister Friedrich van Santen, Papenburg (links) und der stellv. Obermeister Clemens Albers, Papenburg (2. v. rechts) Herrn Josef Albers, Aschendorf (3. v. rechts) für sein 25-jähriges Meisterjubiläum und Herrn Georg Meemken, Werlte (2. von links) für sein 50-jähriges Meisterjubiläum Ehrenurkunden überreichen. Rechts im Bild befindet sich der Ehrenobermeister Bernhard Röttgers, Papenburg.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Jugendliche mit großem Interesse am Handwerk
Berufsorientierung an der Oberschule Dörpen

(Auszug aus der Ems-Zeitung vom 10. März 2016)

Tag des Handwerks Dörpen 2016

jke Dörpen. Was macht so ein Handwerksbetrieb eigentlich genau? Und wie kann ich mich dort bewerben? Das sind die Fragen, auf die sich die Schüler der neunten und zehnten Klassen am ersten „Tag des Handwerks“ an der Oberschule Dörpen Antworten geholt haben.
„Die Besonderheit bei dieser Börse liegt darin, dass die Jungen und Mädchen nicht nur Informationen über eine mögliche Ausbildung erhalten, sondern auch die Chance haben, mit in den Betrieb zu fahren und vor Ort zu schauen, wie gearbeitet wird“, sagte Alfred Meijer von der Agentur für Arbeit in Papenburg.
Die Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling hat 16 Betriebe organisiert, die sich an dem Vormittag vorgestellt haben. Insgesamt fast 50 Schüler, darunter auch einige Mädchen, hatten in vier Runden jeweils 15 Minuten Zeit, ihre favorisierten Betriebe auszufragen. Im Vorfeld wurden die teilnehmenden Unternehmen laut Reinhard Rohden, Fachleiter Arbeit und Wirtschaft, in den Klassen kurz vorgestellt, damit sich die Schüler besser entscheiden konnten.
Seit vielen Jahren ist die Berufsorientierung nach Angaben von Schulleiter Peter Schade ein wichtiges Aushängeschild der Schule. „Wir arbeiten auch mit der Einrichtung einer Praxisklasse mit beruflichem Schwerpunkt immer weiter an der Berufsorientierung“, sagte Schade.
Auch die Firma für Energie- und Gebäudetechnik, Elektro Radtke in Neulehe, öffnete an diesem Tag seine Türen für interessierte Schüler. Bei einem Rundgang durch die Verkaufs- und Büroräume des Familienbetriebes konnten die Schüler einen realen Einblick bekommen, welche Abteilungen zu so einem Unternehmen gehören und welche Qualifikationen dort gefragt sind. Zwei Schaltschränke, mit denen sich vielleicht bald einige der Schüler auseinandersetzen werden, bauten Betriebsinhaber Wilhelm Radtke und sein Sohn Christian Radtke aus der Projektleitung auf, um den Schülern zu zeigen, mit welchen Geräten und Arbeitsmitteln Elektroniker arbeiten. Für einen internen Überblick über das Unternehmen gab Christian Radtke den jungen Interessierten im hauseigenen Technik-Center einige allgemeine Informationen über Aufträge und Mitarbeiter sowie die Aus- und Weiterbildung.
Bild: Am Beispiel eines Schaltschrankes zeigt Christian Radtke den Schülern am "Tag des Handwerks", mit welchen Mitteln Elektroniker arbeiten.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

(10. März 2016)
Iv Friseur 2016
Die Jahreshauptversammlung der Friseur-Innung Aschendorf - Hümmling fand in der Gaststätte Ellerbrock in Dörpen statt. Die Obermeisterin Frau Roswitha Laux, Papenburg konnte zahlreiche Innungskollegen zur Versammlung begrüßen.
Das Bild zeigt Obermeisterin Laux (rechts), Vorstandsmitglied Ingrid Thomes, Lathen (links), sowie die jetzige Gesellenprüfungsausschussvorsitzende Kristin Langen, Dörpen (2. von links), die sich bei ihrer Vorgängerin Bianca Sonntag, Papenburg bedankt.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

(09. März 2016) 
Die IV Kfz 2016 (1)diesjährige Jahreshauptversammlung der Kraftfahrzeug-Innung Aschendorf - Hümmling fand in der Gaststätte "Zur Emsbrücke", Niederlangen statt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand unter anderem die Modernisierung der Ausstattung der Kfz-Werkstätten. Im Hinblick auf die geänderten Anforderungen durch die Tatsache, dass moderne Automobile mit einer komplexen Technik ausgestattet sind, ist die hohe Qualität der Wartung nur durch Innungsbetriebe gewährleistet, die ständig bereit sind zu investieren.Neben diesem Thema stand auch die Fachkräftegewinnung wiederrum im Fokus.
Obermeister Markus Ahrens, Papenburg (links) und der stellv. Obermeister Reinhard Janßen, Werlte (rechts) konnten ihren Innungskollegen Alwin Stürmeyer, Esterwegen und Johann Gerdes, Lorup (2. und 3. von links) für 40jährige Meistertätigkeit und Heinrich Albers, Dörpen (2. von rechts) für 50jährige Meistertätigkeit eine Ehrenurkunde überreichen.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

(08. März 2016)
IV Tischler 2016Der Obermeister der Tischler-Innung Aschendorf – Hümmling Herr Gerhard Schwennen, Papenburg (rechts) und die stellvertretende Obermeisterin Frau Doris Dirxen, Lorup (links)  konnten auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Wahner Eck in Lathen-Wahn ihren Innungskollegen Herrn Georg Ostermann, Lorup (3. von links) und Herrn Wilhelm Fleer, Börger (4. von links) anlässlich ihres 40-jährigen Meisterjubiläums Ehrenurkunden überreichen. Ebenso erhielt Herr Schnieders, Papenburg (2. von links) für das 65-jährige Betriebsjubiläum der Firma Blockhausbau Schnieders GmbH eine Ehrenurkunde.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

(04. März 2016)
IV SHK 2016Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Innung für Klempner-, Sanitär- und Heizungstechnik Aschendorf - Hümmling fand im Waldhotel, Surwold statt. Hauptthema der Veranstaltung war die Fachkräftesicherung durch Gewinnung von geeigneten Interessenten für die Ausbildung in Haustechnik-Berufen. Aus diesem Grund stellt die Innung in dem Haushaltsplan für das Jahr 2016 einen hohen fünfstelligen Betrag ein, um Ausbildungshemmnisse abzubauen. Obermeister Heinz Kauscher, Papenburg (links) konnte seinen Innungskollegen Franz Ostermann, Sögel/Eisten (2. von links) und Gerhard Kröger, Werpeloh (rechts) für 25-jährige Meistertätigkeit sowie dem Vorstandsmitglied Karl Steinbild, Sögel (2. von rechts) für 25-jährige Tätigkeit als Diplom-Ingenieur Ehrenurkunden überreichen.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

(02. März 2016)
IV Bäcker 2016 (2)Die Jahreshauptversammlung der Bäcker-Innung Aschendorf-Hümmling fand in den Räumen der Berufsbildenden Schulen, Papenburg statt. Neben der Fachkräftegewinnung war die Ausbildung für Berufe im Bäckerhandwerk Schwerpunktthema der Jahreshauptversammlung. Der Vorstand um Obermeister Michael Anneken (mitte), konnte mit (von links) Lehrlingswart Georg Flint, Beisitzerin Heike Ganseforth, stellv. Obermeister Hermann Jossen und Beisitzer Antonius Musswessels, dem Innungskollegen Hermann Tombrink (2. von links) eine Urkunde anlässlich seines 25-jährigen Meisterjubiläums überreichen.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

(02. März 2016)
IV Bäcker 2016 (1)Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Bäcker-Innung Aschendorf-Hümmling konnten Obermeister Michael Anneken (rechts) sowie der Ehrenobermeister Heinrich Ganseforth (links) der Bäckerei Plüster aus Aschendorf für das 50-jährige Geschäftsjubiläum eine Urkunde überreichen. Der Seniorchef Herr Plüster und sein Sohn Bernhard Plüster bedankten sich für die Urkunde.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Baugewerks-Innung Aschendorf - Hümmling gut aufgestellt
Diplom-Ingenieur Alfons Bohse leitet weiterhin die Innung

(26. Februar 2016)
IV Bau 2016Die Jahreshauptversammlung der Baugewerks-Innung Aschendorf-Hümmling, in der Gaststätte Ellerbrock in Dörpen, hatte mehrere Schwerpunkte. Neben den wichtigen Fragen der Aus- und Weiterbildung standen unter anderem die turnusgemäß anstehenden Wahlen des Vorstandes und der Ausschüsse im Mittelpunkt.

Der bisherige Obermeister Dipl.-Ing. Alfons Bohse, Papenburg wurde ohne Gegenstimmen in seinem Amt bestätigt. Ebenso wurde der stellv. Obermeister Hermann Dinklage, Vrees sowie der Lehrlingswart Klaus Thesing, Aschendorf einstimmig wiedergewählt. Der Vorstand wird durch folgende Beisitzer verstärkt: Simone Ahrens, Lathen, Hermann Kassens, Papenburg, Jürgen Rolfes, Rastdorf sowie Wilhelm Schomaker, Dörpen.

„Qualität am Bau“ ist der Begriff, der die Mitglieder der Baugewerks-Innung Aschendorf-Hümmling zunehmend begleiten wird. Aufgrund der höheren Anforderungen der Kunden aus der Energieeinparungsverordnung „EnEV“, wird es wichtig sein, dass die Bauunternehmer sich und ihre Mitarbeiter ständig fort- und weiterbilden. Besonders die Dichtigkeit der Gebäudehülle wird ein starkes Thema einnehmen.

Aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass sich die Innungsbetriebe weiterhin mit der Gewinnung von Auszubildenden stark beschäftigen. Aufgrund dessen beschlossen die Handwerksmeister, auch im Haushaltsplan 2016 einen hohen fünfstelligen Betrag einzustellen, um Ausbildungshemmnisse abzubauen.

Bild: Der aktive Vorstand der Baugewerks-Innung Aschendorf-Hümmling
Von links: Obermeister Alfons Bohse, die Beisitzer Simone Ahrens, Lathen, Jürgen Rolfes, Rastdorf, Hermann Kassens, Papenburg, Wilhelm Schomaker, Dörpen sowie Lehrlingswart Klaus Thesing, Aschendorf.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Fleischerfachbetriebe mit neuem Werbekonzept

(23. Februar 2016)
IV Fleischer 2016Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Fleischer-Innung Aschendorf-Hümmling wurde ein neues Werbekonzept besprochen. Die freiwillige Selbstverpflichtung der Fleischermeister soll den Verbrauchern in der gesamten Tragweite dargestellt werden. Durch diese freiwillige Selbstverpflichtung heben sich die Innungsbetriebe deutlich von anderen Möglichkeiten der Fleischvermarktung ab. Mit speziellen Angeboten, zeitlich befristet bis zum Pfingstfest wird man das Verbrauchervertrauen ins Fleischerhandwerk belohnen.

Bild:
Der Vorstand der Innung von links: Lehrlingswart Thomas Lockhorn, stellv. Obermeister Franz Többen, Obermeister Michael Schmidt sowie die Beisitzer Helmut Gartner und Helmut Wösten.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Anlagenmechaniker in Papenburg feierlich losgesprochen - Job-Aussichten so gut wie nie

(Ems-Zeitung - 09. Februar 2016)
Lossprechung SHK 2016Ihren Gesellenbrief haben zwölf neue Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik während der feierlichen Lossprechung im Berufsbildungs- und Technologie Zentrum (BTZ) in Papenburg entgegengenommen.
„Ab heute seid ihr Facharbeiter und müsst euren Mann stehen und Leistung abliefern“, sagte Otto Feldmann, Mitglied im Prüfungsausschuss. Die Chancen der neuen Gesellen würden gut stehen, denn noch nie sei der Fachkräftemangel so hoch gewesen. „Bessere Aussichten gab es noch nie“, sagte Feldmann. Innungsobermeister Heinz Kauscher hofft, dass die jungen Männer dem Handwerk treu bleiben und die Chancen des Zukunftsberufes nutzen. „Wir müssen uns ständig weiterbilden“, sagte er. Denn die Anforderungen seien vielfältig und hoch. „Eure Lehre endet zwar heute, aber jetzt fängt das Lernen erst richtig an“, so Kauscher.
Prüfungsbester war Andree Janssen (Ausbildungsbetrieb J. Pleis, Leer). Er erhielt für seine guten Leistungen einen Bildungsgutschein. Die Gesellenprüfung bestanden außerdem: Jan-Hendrik Assies (H. Witte, Rhede), Patrick Assies (Johannesburg, Surwold), Fabian Graf (Johannesburg, Surwold), Dennis Graw (G. Dykhoff, Ostrhauderfehn), Stefan Lindemann (O. Feldmann, Bockhorst), Christian Schmidt (B-Kuhr, Papenburg), Jannis Schulte (UKZ, Papenburg), Christoph Seewald (S. Sabel, Lorup), Tim Süsens (A. Würdemann, Ostrhauderfehn), Kazamer Szabolcs (K. Steinbild, Sögel) und Sven Zarmstorff (H. Kauscher, Papenburg).

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Lossprechung von 77 Gesellen in Papenburg

Feier der Metallhandwerks- und Kfz-Innung - "Ein Schritt in die Selbstständigkeit"

(Ems-Zeitung - 04. Februar 2016)

Lossprechung Metall-KFZ 2016-1

77 junge Handwerksgesellen der Metallhandwerks-Innung und der Kraftfahrzeug-Innung haben den Lossprechung Metall-KFZ 2016-2erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung in den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Lossprechung Metall-KFZ 2016-3Papenburg gefeiert und ihre Gesellenbriefe erhalten.
Lossprechung Metall-KFZ 2016-4
„Nun ist es an der Zeit, ein hohes Maß an Verantwortung zu übernehmen“, begrüßte Obermeister der Metallhandwerke-Innung, Theo Schmitz, die neuen Gesellen und ihre Familien. „Der Gesellenbrief ist ein wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit.“ Das Gelernte sei der Grundstock eines anspruchsvollen und zukunftsorientierten Handwerksberufs, auf dem die jungen Gesellen für ihren weiteren Werdegang aufbauen müssten.

Sie hätten den Beweis dafür bekommen, dass sie Talent hätten, sagte die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann in ihrer Rede. Das Erfolgsmodell der dualen Ausbildung in der Schule und im Betrieb gibt es nach ihren Worten nicht in ganz Europa. „Made in Germany“ habe deshalb absolut Konjunktur in der Welt. Die jungen Gesellen haben laut Connemann die Chance, in ihrem Beruf zu bleiben, sich weiterzubilden oder sich selbstständig zu machen.

Kfz-Innungsobermeister Markus Ahrens spornte die jungen Absolventen an, sich nicht auf dem Erfolg auszuruhen, sondern flexibel und lernbereit zu sein. Er rief sie dazu auf, alle Gelegenheiten, zu nutzen, die sich böten und auf ihr Können und Wissen zu vertrauen und es immer auf dem neuesten Stand zu halten.

Die neuen Handwerksgesellen:

Feinwerkmechaniker mit dem Schwerpunkt Maschinenbau/Zerspanungstechnik: Pascal Alhorn (Hahn Fertigungstechnik, Papenburg), Rudi Becker (CNC Wilken, Werlte), Marco Claassen (Johannesburg, Surwold),Alexander Gensch (Dreherei Joh. Staggenborg, Werlte), Markus Gerdes (Hackling Stahl- und Metallbau, Dörpen), Victor Groenewold (Maschinenbau Hahn, Papenburg), Lisa Korte (Hahn Fertigungstechnik, Papenburg), Tobias Möhlenkamp (Fertigungstechnik Christian Friedemann, Werlte), Kevin Ottens (Hackling Stahl- und Metallbau, Dörpen), Johann Schick (A.Toben Metallbau, Werlte), Mathias Sidlezki (Fertigungstechnik Christian Friedemann, Werlte), David Strehlau (Hüntemann Maschinen- und Stahlbau, Werpeloh) und Andre Többen (Hermann Korte, Werlte). Andreas Grass (Husmann, Lathen), Kilian Ise (Maschinenbau Hahn, Papenburg) als Prüfungsbester und Henning Rethorn (Maschinenbau Rehnen, Heede) erhielten für ihre guten Leistungen einen Bildungsgutschein.

Land- und Baumaschinenmechatroniker: Christoph Bruns (AGRAVIS, Dörpen), Marco Onnen (Hans Wittrock, Rhede-Brual), Christian Schmook (Hans Wittrock, Rhede-Brual), Markus Schulte (Krull Landtechnik, Lorup) und Andre Venekamp (Hans Wittrock, Rhede-Brual). Stefan Kleemann (AGRAVIS, Dörpen) und Richard Konen (Bernhard Krone, Spahnharrenstätte) als Prüfungsbester erhielten für ihre guten Leistungen einen Bildungsgutschein.

Kraftfahrzeugmechatroniker: Azdin Akyol (Auto Kubenz, Papenburg), Marcel Albers (KFZ Heinz Kruse, Rhede), Dennis Beifus (KFZ Gerdes, Lorup), Eike Brinker (KFZ Klaus vander Pütten, Papenburg), Tobias Esbach (Kraftfahrzeuge von Hebel, Heede), Pascal Ferneding (Hans Glander, Sögel), Gerrit Framme (Kfz-Werkstatt Antonius Korte, Lindern), Florian Freese (Hans Glander, Sögel), Jasmin Groeneveld (Gebrüder Schwarte, Papenburg), Andreas Johannes Hannen (Gebrüder Schwarte, Papenburg), Alexander Hillebrand (Hanrath Automotive, Papenburg), Felix Hollmann (Helmig & Sohn, Papenburg), Markus Korte (KFZ Klaus van der Pütten, Papenburg), Florian Kremer (KFZ Helmut Kuper, Lathen), René Christoph Leege (Johann Schlömer, Lehe), Stefan Lippka (PAS Papenburger Automotive Service, Papenburg), Domenik Mezger (Auothaus Fortwengel, Werlte), Arman Mohammed (Helmut Eckert, Löningen), Marco Nehlsen (ZWeirad-Center Gela Bikes, Rhede), Melina Rettke (Gebrüder Schwarte, Papenburg), Mathias Schade (Sievers Auto-Service, Kluse), Richard Schwarz (Johannesburg, Surwold), Hermann Sebers (KFZ Hensen, Werpeloh), Dirk Solnerzik (Autohaus Ahrens, Papenburg), Dominik Sonnenschein (Kraftfahrzeuge Lohmann, Surwold), Andreas Thomas (Johannesburg, Surwold), Wilko Ubbens (Autohaus Abeln, Papenburg) und Christian Wistrach (Johannesburg, Surwold). Dejsn Bahtiri (Helming & Sohn, Papenburg) und Bernd Horstmann (Helmut Schlömer, Neubörger) als Prüfungsbester erhielten für ihre guten Leistungen einen Bildungsgutschein.

Metallbauer mit der Fachrichtung Konstruktionstechnik: Marc Michael Ahaus (Jansen Brandschutz, Surwold), Maik Ahrens (Hubert Eilers Landtechnik, Werlte), Alexander Badelin (Schmit Stahl- und Konstruktionsbau, Papenburg), Nico Connemann-Wübben (Bernhard Poll Schornsteintechnik, Dörpen), Thomas Dierkes (Maetec, Surwold), Maik Dilje (Maschinenbau Hahn, Papenburg), Edward Fetzer (S & G Stahlbauservice, Sögel), Dennis Fortwengel (Stahl- und Metallbau Funke-Wessels, Lathen), Rene Gerdes (MEKON, Rastdorf), Marius Hallwas (Maschinenbau Hahn, Papenburg), Nils Herbers (Heinz Bergmann, Lathen), Marcel Hillebrand (Maschinenbau Hahn, Papenburg), Kelvin Höfig (Langen Fahrzeug- und Metalltechnik, Surwold), Bastian Höner (Sandker Metallbau, Sögel), Arne Korte (Wilhelm Husen Stahlbau, Surwold), Alexander Reimann (Johannesburg, Surwold), Jan-Malte Schmidt (Maschinenbau Hahn, Papenburg) Andreas Schulte (Conferdo, Esterwegen), Fabian Szymanski (Jansen Brandschutz, Surwold), Sebastian Voskuhl (Steenken Landtechnik, Papenburg) und Adrian Wirth (Sandker Metallbau, Sögel). Johannes Ameln (Bernhard Poll Schornsteintechnik, Dörpen) als Prüfungsbester, Kevin Müller (S & G Stahlbausevice, Sögel) und Eugen Ott (Hubert Eilers Landtechnik, Werlte) erhielten für ihre guten Leistungen einen Bildungsgutschein.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
34 Elektroniker in Papenburg feierlich losgesprochen

Prüfungsbester ist Daniel Frerker von der Firma Elektro Radtke in Neulehe

(Ems-Zeitung - 30. Januar 2016)

Lossprechung Elektro 2016

Ihren Gesellenbrief haben 34 Elektroprüflinge in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik während der traditionellen Lossprechungsfeier im Hotel Restaurant Hilling in Papenburg entgegengenommen. Zur Feierstunde richtete auch Europaabgeordneter Jens Gieseke (CDU) seine Grußworte an die neuen Gesellen. „Der Schaltkasten funktioniert, die Gesellenbriefe sind überreicht“, sagte er. „Die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft sind geschaffen.“ Eine starke Ausbildung mit Praxisnähe gebe es in vielen Ländern nicht. Die jungen Männer hätten hier gute Chancen, ihre Gesellenzeit mit neuen Perspektiven zu füllen. „Pro Jahr werden rund 500 000 Ausbildungsverträge in Deutschland unterschrieben“, erklärt Gieseke. „150 000 alleine in Niedersachsen.“

Ansporn vom Schulleiter
Der Schulleiter der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Papenburg, Peter Peters, spornte die jungen Gesellen in seiner Rede an, ihre fundierte praxisorientierte Ausbildung zu nutzen, um einen weiteren Bildungsweg einzuschlagen. „Die duale Berufsausbildung in der Schule und im Betrieb ist sogar international anerkannt“, sagte er. Es gibt nach seinen Angaben „immer Luft nach oben“. Der Arbeitsmarkt sei extrem aufnahmefähig. „Die Anforderungen an diesen Beruf sind sehr hoch, denn er ist mit vielen Gefahren verbunden“, so Peters.

Als Prüfungsbester des Ausbildungsjahrgangs bestand Daniel Frerker von der Firma Elektro Radtke in Neulehe die Gesellenprüfung. Einen Bildungsgutschein wegen besonders guter Leistungen erhielten außerdem Alexander Bley (Elektro Evers Gartenbautechnik, Papenburg), Markus Bowe (Anton Pölking, Lorup), Stefan Lüken (Johannesburg GmbH, Surwold), Jürgen Sievers (Papen Versorgungstechnik, Surwold), Henning Stevens (Wessels Regeltechnik, Vrees) und Dennis Strack (Kröger Haustechnik, Heede).

Die Absolventen: Florian Bahnes (Moedden, Papenburg), Jan Beekhuis (Evers, Papenburg), Nico Böckmann (Hackmann, Aschendorf), Kai Chrzanowski (Cordes, Kluse), Pascal Cordes (Evers, Papenburg), Stefan Grönheim (Stammermann, Inh. Peter Stammermann, Werlte), Marcel Henning (Plock, Westoverledingen), Marcel Heusmann (Johannesburg, Surwold), Stefan Hunfeld (Husmann Umwelt-Technik, Dörpen), ChristianJongebloed (Hermann Witte, Rhede), Lukas Klasen (H. Poll Elektro, Heizung und Sanitär, Dörpen), Tobias Kummer (Hackmann, Aschendorf), Christian Langen (Elektro Radtke, Neulehe), Leon Lüken (Anton Pölking, Lorup), Marcel Moorkamp (Schlangen & Jansen, Werlte), Christian Otten (Anton Pölking, Lorup), Matthias Pasligh (Gottfried Rüther, Papenburg), Dennis Reiners (H. Poll, Dörpen), Dario Santek (Hackmann, Aschendorf), Daniel Schepergerdes (Johannesburg, Surwold), Janis Scheve (Johannesburg, Surwold), Fisnik Sejdiu (Gottfried Rüther, Papenburg), Mirko Siemons (Elektro Funke, Papenburg), Nico Spengler (Santen, Dersum), Pascal Stockfisch (Plock Elektro, Westoverledingen), Jan Wildermann (Moedden, Papenburg) und Christopher Zeusel (Radtke, Neulehe).

Betriebe suchen

Betrieb suchen
  • Bäcker
  • Fleischer
  • Elektro
  • Metall
  • Friseur
  • Bau
  • Maler / Lackierer
  • Uhrmacher
  • KFZ
  • Sanitär
  • Zweirad
  • Tischler
  • Direktmitglieder

Kontakt

Tel.:0 49 61 / 83 93 0
Fax:0 49 61 / 83 93 20